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Unterkünfte in North Bank Division
Am Nordufer des Gambia-Flusses liegt im weiteren regionalen Umfeld der North Bank Division Bao Bolon, gegenüber dem Kiang-West-Nationalpark. „Bolon“ ist das Mandinka-Wort für einen Nebenarm.
Flusslandschaft und regionale Orientierung
Die Flusslandschaft gibt der Orientierung in diesem Teil Gambias einen markanten Bezugspunkt. Im weiteren regionalen Umfeld war der Gambia-Fluss besonders wichtig, weil er die erste Handelsroute ins Innere Afrikas bildete. Damit verbindet sich die geografische Einordnung des Flusses mit seiner historischen Rolle als Verkehrsweg.
Kulturgeschichte im weiteren Umfeld
In Juffureh in der North Bank Region befindet sich ein nationales Satellitenmuseum zum Thema Sklavenhandel und Senegambia. Das Welterbe „Kunta Kinteh Island and Related Sites“ umfasst im weiteren regionalen Umfeld sieben separate Orte: die gesamte Insel Kunta Kinteh, Überreste einer portugiesischen Kapelle und eines Koloniallagers (CFAO Building) im Dorf Albreda, das Maurel Frères Building im Dorf Juffureh, Überreste der kleinen portugiesischen Siedlung San Domingo, Fort Bullen und die Six-Gun Battery.
Die einzelnen Bestandteile reichen von einer Insel und Gebäuden in Dörfern bis zu Siedlungsresten und Befestigungsanlagen. Das hilft, das Welterbe als Ensemble getrennter Orte zu verstehen, statt es mit einem einzelnen Denkmal gleichzusetzen. Die Standorte liegen an der Mündung des Gambia-Flusses und stehen mit dessen Entwicklung zu einer bedeutenden Handelswasserstraße zwischen Landesinnerem, Küste und weiter entfernten Gebieten in Verbindung.
Gambia im größeren Zusammenhang
Im übergeordneten Reiseziel Gambia erinnern Kunta Kinteh Island and its Related Sites an die wichtige und schmerzhafte Epoche des Sklavenhandels sowie an dessen Ausweitung und Ende. Diese Geschichte gehört zum weiteren Kontext der Orte; sie ist zugleich mit der historischen Bedeutung des Gambia-Flusses als Handelsweg verbunden.
Das Gambia National Museum in Banjul bietet einen weiteren Zugang zur Geschichte und Kultur Gambias. Es wurde 1985 eröffnet, 15 Jahre nach der Gründung der Friends of the National Museum Association. Das Museum befindet sich in einem alten Kolonialgebäude, das in den 1920er-Jahren als Bathurst Club für europäische Einwohner diente. Später beherbergte das Gebäude den British Council und in den 1960er-Jahren die Legislative Assembly; von 1970 bis 1985 wurde es als Gambia National Library genutzt. Das Hauptziel des Museums umfasst das Sammeln, Bewahren und Präsentieren von Objekten zur materiellen Kultur Gambias sowie die Vermittlung gambischer Geschichte und Kultur an Besucher des Landes und Einwohner.
Zu den gambischen Standorten des Welterbes „Stone Circles of the Senegambia“ gehören Wassu und Kerbatch. Das Welterbe wurde 2006 unter den Kriterien I und iii eingetragen. Die Steinkreise aus Lateritsäulen und die zugehörigen Grabhügel bilden eine heilige Landschaft, die über mehr als 1.500 Jahre entstand. Die vier großen Gruppen umfassen mehr als 1.000 Monumente in einem 100 km breiten Streifen entlang von etwa 350 km des Gambia-Flusses.
Auch Natur- und Markterlebnisse ergänzen den landesweiten Blick auf Gambia. In den Schutzgebieten des Landes kommen einer Schätzung zufolge insgesamt 560 Vogelarten vor. In Gambia werden täglich Vogelbeobachtungstouren angeboten; zu den wichtigen Gebieten zählen das Abuko Nature Reserve, Tanji und Kiang West. Prüfen Sie vor der konkreten Planung, ob Touren aktuell angeboten werden und welche Gebiete einbezogen sind. Auf Kunsthandwerksmärkten außerhalb der großen Hotels Gambias werden unter anderem geschnitzte Masken, Batikprodukte, handgewebte Stoffe, Lederarbeiten und Schmuck angeboten. Gespräche und Feilschen gehören zu diesem Markterlebnis.
Weitere Reiseziele entdecken: Lower Niumi, Lower River, North Bank Region, West Coast Region, Banjul.
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