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Qina: Tempel, Klöster und Baukunst

Unterkünfte in Qina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Qina eröffnet unterschiedliche Blickwinkel auf sein kulturelles Erbe: den Hathor-Kult in Dendera, eine ummauerte Anlage in Nag Hammadi und Klöster in und südwestlich von Naqada. Für Ihre Reiseplanung können Sie danach wählen, ob Sie Tempelarchitektur, bauliche Details oder religiöse Orte besonders interessieren. Wenn Sie ein Hotel in Qina suchen, bieten diese Themen einen inhaltlichen Ausgangspunkt für Ihre Entscheidung.

Foto: Angelika + Peter Baczkowski

Der Tempel von Dendera

Der Tempel von Dendera war das wichtigste Kultzentrum der Hathor und zählt zu den am besten erhaltenen Tempeln Ägyptens. Sein Eingang ist von sechs massiven Säulen geprägt, die von Köpfen der Hathor gekrönt sind. An der Decke des Tempels finden sich astronomische Darstellungen. So lassen sich an einem Bauwerk drei Aspekte betrachten: seine Bedeutung als Kultzentrum, die Gestaltung der Säulen und die Darstellungen an der Decke. Diese Verbindung macht Dendera zu einem klar umrissenen Schwerpunkt für Reisende, die sich für religiöse Architektur interessieren.

Architekturkomplex in Nag Hammadi

Der Architekturkomplex von Prinz Youssef Kamal in Nag Hammadi besteht aus mehreren Gebäuden innerhalb einer ummauerten Anlage. Er wurde zwischen 1882 und 1967 errichtet beziehungsweise bewohnt. Ein Garten mit Pflanzen und Zierbäumen umgibt die Bauelemente. Die Gebäude sind aus Ziegelmauerwerk mit abwechselnden schwarzen und roten Ziegelbändern errichtet, die als „ablaq“ bezeichnet werden. Der Begriff benennt hier den Wechsel der Ziegelfarben. Außerdem umfasst der Komplex getrennte Gebäude für Männer sowie für Frauen und Familien. Damit treten mehrere Gestaltungsebenen hervor: die ummauerte Anlage, der Garten, das Ziegelmuster und die Gliederung in getrennte Gebäude. Wer sich für Architektur interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als bei den Säulen und Deckenbildern von Dendera.

Klöster bei Naqada

Auch das religiöse Erbe lässt sich an zwei benannten Klöstern betrachten. Das Kloster des Erzengels Michael befindet sich am Berg Asas in Naqada, Qina. Das Kloster des Kreuzes liegt südwestlich von Naqada und ist das einzige nach dem Kreuz benannte Kloster in Ägypten. Die Ortsangaben unterscheiden die beiden Ziele: Beim Kloster des Erzengels Michael ist der Berg Asas ein konkreter Bezugspunkt; beim Kloster des Kreuzes ist die besondere Benennung im landesweiten Maßstab hervorzuheben. So ergänzen die Klöster die architektonischen Schwerpunkte in Dendera und Nag Hammadi um ein weiteres religiöses Thema.

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Qina im größeren Reiseziel Ägypten

Im übergeordneten Reiseziel Ägypten reicht das kulturelle Spektrum über die Orte in Qina hinaus. Zur thebanischen Nekropole gehören die Gräber im Tal der Könige aus der Zeit von 1500 bis 1000 v. Chr.; in Deir El Bahari befindet sich der Totentempel der Königin Hatschepsut. Ägypten hat außerdem sieben auf der UNESCO-Welterbeliste eingetragene Stätten. Wadi Al-Hitan ist das einzige Naturgut auf dieser Liste; seine Fossilien dokumentieren die Entwicklung der Wale zu meereslebenden Säugetieren. Diese landesweite Perspektive stellt archäologische und natürliche Zeugnisse nebeneinander, während Dendera, Nag Hammadi und Naqada den konkreten Schwerpunkt auf Qina richten.

Weitere Reiseziele entdecken: Luxor, Esna, Al Maris, Madinet Armant, Asch-Scharqiyya, Port Said, Assuan, al-Qalyubiyya.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ägypten.

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