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Petrikeresztúr: Kirche, Keramik und Wanderwege

Unterkünfte in Petrikeresztúr

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Wer Petrikeresztúr als Reiseziel prüft, kann den Ort über seine Kirchengeschichte, eine Keramikarbeit, eine Winterlinde und verschiedene Wanderbezüge einordnen. Die konkreten Jahres-, Maß- und Streckenangaben geben Ihnen unterschiedliche Ansatzpunkte für die Planung Ihres Aufenthalts.

Kirche und Baugeschichte

Die römisch-katholische Kirche in Petrikeresztúr wurde im 15. Jahrhundert im gotischen Stil erbaut. An der Stelle der Szent Kereszt Felmagasztalása-templom stand bereits 1275 eine Kirche, die später niederbrannte. Die römisch-katholische Kirche war 1735 bereits im Barockstil wiederhergestellt. Damit stehen drei Zeitmarken nebeneinander: der frühe Kirchenstandort, der gotische Bau und die spätere barocke Wiederherstellung.

Der Kirchenbau ist freistehend und nach Osten ausgerichtet. Er ist einschiffig, hat einen polygonalen Chorschluss und einen Strebepfeilerturm vor der Westfassade. Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Merkmale: „einschiffig“ bezeichnet den Hauptraum, „polygonal“ den mehrseitigen Abschluss des Chors. So lassen sich Grundriss und Ausrichtung von der äußeren Gliederung des Bauwerks unterscheiden.

Die Kreuzwegstationen in der Szent Kereszt Felmagasztalása-templom schuf Márkos Attila 1973 aus Ton zum Gedenken an seinen Bruder Márkos Béla. Die Stationen setzen innerhalb der Kirchengeschichte einen eigenen Zeitpunkt: Sie entstanden Jahrhunderte nach dem gotischen Bau und der barocken Wiederherstellung. Zugleich verbinden sie den Kirchenort mit einer persönlichen Widmung.

Winterlinde im Kirchhof

Im Kirchhof steht eine Winterlinde. Ein Wanderbericht aus dem Jahr 2022 gibt ihren Stammumfang mit 460 cm an und schätzt ihr Alter auf etwa 350 Jahre. Das Alter ist also als Näherungswert zu verstehen. Die Linde ergänzt die Baugeschichte um einen Naturbezug mit einer eigenen, geschätzten Zeitspanne.

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Wanderbezüge und Streckenlängen

Ein lokaler Bericht aus dem Jahr 2020 beschreibt den Kéktúra-Wanderweg als Route durch Petrikeresztúr. Ein Bericht aus demselben Jahr nennt außerdem einen 2,5 km langen Lehrpfad, der durch das Dorf führt und zehn Informationstafeln umfasst. Der Lehrpfad Pataktól patakig beginnt in Petrikeresztúr (Stand 2020).

Für den als RP-DDK-36 bezeichneten Abschnitt zwischen Becsvölgye und Petrikeresztúr ist eine Länge von 4,1 km angegeben. Als Längeneinordnung stehen damit 2,5 km für den beschriebenen Lehrpfad und 4,1 km für diesen Streckenabschnitt nebeneinander. Prüfen Sie vor einer Tour auf dem RP-DDK-36 die aktuellen Wegbedingungen.

Keramikkunst und Unterricht

Zum Zeitpunkt eines 2020 erschienenen Berichts lebte Págyi Zsóka, eine Keramikkünstlerin, im Ortsteil Győrfiszeg und bot im Keramikatelier des Vereins Tuttu Mikka-Makka Unterricht für Interessierte an. Keramik erscheint damit in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen: als Werk in der Kirche und als damaliges Unterrichtsangebot. Wenn Sie den Unterricht in Ihre Planung aufnehmen möchten, erkundigen Sie sich vorab, ob derzeit Kurse stattfinden und wie eine Teilnahme organisiert wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Egervár, Csöde, Zalaháshágy, Pusztaszentlászló, Vaspör, Baktüttös, Bagod, Iborfia

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zalaegerszegi.

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