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Csöde: Wald, Wege und historische Spuren

Unterkünfte in Csöde

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für eine Reise nach Csöde geben Geschichte, Routen und Natur unterschiedliche Anhaltspunkte. Sie können die historischen Spuren bei Alsócsöde, die durch den Ort verlaufenden Wege und die jahreszeitlichen Naturmotive getrennt betrachten und so Ihre Interessen für den Aufenthalt gewichten.

Historische Spuren in Csöde

Das historische Dorf Szentmárton lag westlich von Alsócsöde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde Csöde. Bis in die jüngere Vergangenheit war die Volksarchitektur besonders in Alsócsöde charakteristisch. Beide Hinweise setzen unterschiedliche historische Akzente: der eine auf eine frühere Siedlung, der andere auf eine Baukultur, die für Alsócsöde prägend war.

1966–1967 gelangten drei Bauwerke in das Dorfmuseum Zalaegerszeg: ein Blockhaus mit Rauchküche, eine siebenkantige hölzerne Pálinka-Brennerei und ein Glockenturm. Die Aufzählung umfasst unterschiedliche Gebäudetypen, vom Blockhaus bis zum Glockenturm.

Die bescheidenen Überreste der mittelalterlichen Szent-Márton-Kirche liegen im Wald auf einer kleinen Anhöhe westlich von Alsócsöde. Für das Jahr 1366 ist überliefert, dass die Kirche und das dazugehörige Kloster der Salomvári-Familie gehörten, die von ispán Salamon abstammte. Die Lage der Überreste und die Jahresangabe geben Ihnen sowohl einen konkreten Orientierungspunkt als auch einen historischen Bezug zur Kirche.

Routen und Orientierung

Der von Rockenbauer Pál erschlossene Dél-Dunántúli Kéktúra verläuft durch Csöde. Ebenfalls durch den Ort führt der Via Sancti Martini, auch Szent Márton Gyalogos Vándorút genannt. Wenn Sie nach Wegangaben suchen, ist der vollständige Name hilfreich: Für den Via Sancti Martini wird auch die ungarische Bezeichnung verwendet.

Der Standort der Szent-Márton-Kirche und des Klosters ist über den gelb markierten Weg L (rom) erreichbar, der am Bahnhaltepunkt Jánosfa beginnt. Prüfen Sie die Wegbedingungen vor dem Aufbruch.

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Nach der Zala-Brücke biegt die beschriebene Zufahrt am Ortseingang von Csöde rechts ab und führt von der Asphaltstraße auf einen mit dem Auto befahrbaren Schotterweg. Die Straßenverhältnisse können sich ändern; prüfen Sie die Zufahrt vor der Fahrt.

Wald und saisonale Naturmotive

Der Wald von Csöde gehört zum Őrségi Nemzeti Park; dort wächst Kakasmandikó. Ein anderes Naturmotiv ist an den Frühling gebunden: Zahlreiche Schneeglöckchen blühen jedes Jahr für eine gewisse Zeit auf den Flächen vor dem Ortsschild von Csöde und auf den dahinterliegenden Grundstücken. Der Zeitpunkt der Blüte variiert und bietet daher einen saisonalen, keinen festen kalendarischen Anhaltspunkt.

Ein Bericht aus dem Jahr 2018 schilderte einen von Kiefern beschatteten Park am Glockenturm mit Bänken, Tischen und Abfallbehältern. Dort gab es auch einen Wasserhahn; Besucher nutzten den Park häufig für eine Essenspause. Prüfen Sie den Zustand der genannten Ausstattung vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Dobronhegy, Petrikeresztúr, Vasboldogasszony, Pusztaederics, Kiskutas, Szentkozmadombja, Bagod, Zalaháshágy.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zalaegerszegi.

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