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Farkasgyepű: Kirchengeschichte und Naturschutzgebiet

Unterkünfte in Farkasgyepű

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kirche und Ortsgeschichte

Die Kirche in Farkasgyepű verbindet mehrere klar zu unterscheidende Beiträge ihrer Baugeschichte. Baron Károly Hornig, Bischof von Veszprém und Grundherr des Ortes, errichtete sie. Der Architekt Adolf Wojta entwarf die Kirche; erbaut wurde sie von den Brüdern József Gerle und Károly Gerle, Steinmetzmeistern aus Kardosrét. So stehen geistliche Ortsgeschichte, architektonischer Entwurf und handwerklicher Bau nebeneinander.

Hornig segnete die Kirche am 1. Juli 1909. Das Datum ergänzt die Angaben zu Errichtung, Entwurf und handwerklichem Bau um einen genau datierten kirchlichen Anlass. Es bietet damit einen eigenen zeitlichen Bezugspunkt in der Geschichte der Ortskirche.

Auch das Altarbild gibt einen konkreten Einblick in die kirchliche Kunst: Rudolf Steiner malte es. Dargestellt ist Maria, die ein Kind erwartet und ihre Schwester Elisabeth besucht. Der Bildinhalt lenkt den Blick vom Entwurf und Bau der Kirche auf die dargestellten Figuren und ihre Begegnung.

Ein weiterer lokaler Bezug: das Schutzgebiet

Südlich des Ortes liegt das Naturschutzgebiet Farkasgyepűi Kísérleti Erdő, das seit 1977 geschützt ist. Damit kommen in Farkasgyepű zwei unterschiedliche örtliche Bezugspunkte zusammen: die Bau- und Kirchengeschichte im Ort sowie ein geschütztes Gebiet südlich davon. Wer den Ort nach seinen sachlich belegten Themen einordnet, kann so zwischen einem kulturgeschichtlichen und einem landschaftlichen Schwerpunkt unterscheiden.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord

Im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord setzt die Tapolcai-tavasbarlang einen anderen Schwerpunkt: Dort werden Bootsfahrten angeboten, außerdem gibt es die geführte Ausstellung „Csodálatos karszt“ („Wunderbares Karst“). Die Höhle ist Teil eines unter der Stadt gelegenen Höhlensystems, das bislang auf 14,6 Kilometer Länge erforscht wurde. Bootsfahrt, Ausstellung und geologischer Hintergrund verbinden hier mehrere Perspektiven auf die Karstlandschaft.

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Im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord lassen sich geologische Merkmale auch an Hegyestű betrachten. Der 337 Meter hohe Berg liegt zwischen Zánka und Monoszló; seine Innenseite legt den Blick auf einen vor etwa 8 Millionen Jahren aktiven Basaltvulkan frei. Am westlichen Rand des Steinbruchgeländes können Besucher mithilfe einer Panoramatafel umliegende Hügel bestimmen. Ein Steingarten zeigt charakteristische Gesteinsarten Transdanubiens, der westlichen Hälfte Ungarns. Diese Merkmale bieten einen anderen geologischen Zugang als die Höhlenwelt der Tapolcai-tavasbarlang.

Im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord setzt Herend einen kulturellen Schwerpunkt auf Porzellan. Das Besucherzentrum vermittelt die Herstellung, die entsprechende Technik und die Traditionen der angewandten Kunst. Im Herend Porcelain Museum gibt es eine Dauerausstellung und wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der Manufaktur. In Workshops können Besucher Porzellanmasse und einen Pinsel zum Bemalen in die Hand nehmen. So stehen die Ausstellung zur Geschichte der Manufaktur und die praktische Beschäftigung mit den Materialien als unterschiedliche Zugänge nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Ganna, Pápakovácsi, Bakonyság, Marcalgergelyi, Takácsi, Lovászpatona, Bakonyszücs, Nagytevel.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pápai.

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