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Bakonyszücs entdecken

Unterkünfte in Bakonyszücs

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Bakonyszücs bilden die Nagyboldogasszony-Kirche und die Kálvária (Szűz Mária) unterschiedliche historische Bezugspunkte. Die Kirche entstand im späten 18. Jahrhundert, während die zweigeschossige Kálvária im nordwestlichen Teil des Ortes liegt. Im näheren Umfeld befindet sich außerdem die Szentháromság-kápolna an der Gemeindegrenze. Die Baugeschichte, die Formen und die Lage lassen sich so Bauwerk für Bauwerk betrachten.

Kirche und Kálvária in Bakonyszücs

Die heutige Nagyboldogasszony-Kirche ließ Bischof Eszterházy Károly 1786 nach den Plänen von Pauly Mihály erbauen. Ihr Hochaltar zeigt Mariä Aufnahme in den Himmel. Das Altarbild ist ein Werk des Malers Ferenc Huszár aus Eger aus dem Jahr 1789. Kirchenbau und Hochaltarwerk liegen damit nur wenige Jahre auseinander und geben zwei konkrete Zeitpunkte für die Geschichte der Kirche.

Die Kálvária (Szűz Mária) ist ein zweigeschossiger Bau mit U-förmigem Grundriss. Beide Merkmale beschreiben unterschiedliche Seiten der Architektur: Die Geschosszahl betrifft die Höhe des Baukörpers, der Grundriss seine Form. Der Grundstein wurde am 14. Mai 1874 gelegt; die Jahreszahl 1874 ist auch am Türpfosten des Eingangstors eingemeißelt. In einer Figurennische steht eine Kalvariengruppe aus drei Kreuzen.

Eine Wegkapelle an der Gemeindegrenze

Im näheren Umfeld von Bakonyszücs steht die freistehende, schlichte Szentháromság-kápolna an der Straße zwischen Bakonyszücs und Bakonykoppány, genau an der Gemeindegrenze und vor einem Wasserturm. Ihr Standort verbindet als Orientierungspunkt die Straßenlage mit dem markanten Grenzverlauf.

Auch die Architektur ist knapp und sachlich beschrieben: Die Kapelle besteht aus ziemlich unregelmäßigem Mauerwerk und ist völlig schmucklos. Im Giebel befindet sich eine Brettertür mit segmentbogigem Abschluss; am Giebel sitzt außerdem ein durchbrochenes eisernes Doppelkreuz. Die Rückwand ist unregelmäßig gebogen. Innen ist der Raum verputzt und tonnengewölbt, aber ohne Ausstattung. So unterscheiden sich die schlichte Wegkapelle und die U-förmige Kálvária bereits durch ihre Bauform und ihre räumliche Gestaltung.

Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Nord

Das übergeordnete Reiseziel Plattensee - Nord umfasst neben den Bauwerken in Bakonyszücs auch Themen wie Höhlen, Geologie, Porzellan und interaktive Ausstellungen. In der Tapolcai-tavasbarlang werden Bootsfahrten angeboten; außerdem bietet sie die geführte Ausstellung „Csodálatos karszt“ („Wunderbares Karst“). Die Höhle ist Teil eines unter der Stadt gelegenen Höhlensystems, das bislang auf 14,6 Kilometer Länge erforscht wurde. Unterirdische Landschaft, Ausstellung und Bootsfahrt setzen dabei jeweils einen eigenen Schwerpunkt.

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Hegyestű ist ein 337 Meter hoher Berg zwischen Zánka und Monoszló. Seine freigelegte Innenseite stammt von einem vor etwa 8 Millionen Jahren aktiven Basaltvulkan. Am Aussichtspunkt am westlichen Rand des Steinbruchgeländes können Besucher mithilfe einer Panoramatafel die umliegenden Hügel bestimmen. Zu Hegyestű gehört auch ein Steingarten mit charakteristischen Gesteinsarten Transdanubiens. Berg, Steinbruch und Steingarten lenken den Blick auf unterschiedliche geologische Aspekte.

In Herend widmen sich Museum und Besucherzentrum der Porzellanmanufaktur: Das Herend Porcelain Museum zeigt eine Dauerausstellung und wechselnde Ausstellungen zur Geschichte der Manufaktur. Das Besucherzentrum vermittelt die Herstellung von Porzellan, die entsprechende Technik und die Traditionen der angewandten Kunst. In Workshops der Minimanufaktur können Besucher Porzellanmasse und einen Pinsel zum Bemalen in die Hand nehmen. Damit stehen Ausstellung und eigenes Ausprobieren als unterschiedliche Zugänge nebeneinander.

Das Levendula Ház ergänzt die regionalen Themen um eine interaktive Ausstellung zur Entstehung der Tihanyi-Halbinsel und zum Lavendelanbau. Außerdem bietet es eine Handwerkswerkstatt und einen Erlebnisgarten. Wer regionale Ziele vergleicht, kann so zwischen Baugeschichte in Bakonyszücs, geologischen Themen, Porzellan und Lavendelkultur unterscheiden, ohne diese unterschiedlichen Schwerpunkte miteinander zu verwechseln.

Weitere Reiseziele entdecken: Németbánya, Takácsi, Bakonykoppány, Ganna, Marcalgergelyi, Pápa, Döbrönte, Lovászpatona

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pápai.

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