Nyírtura entdecken
Unterkünfte in Nyírtura
Die reformierte Kirche von Nyírtura verbindet spätgotische Bauformen mit einem Portal, an dem die Jahreszahl 1488 zu sehen ist. Ihre Geschichte reicht bis ins 15. Jahrhundert zurück; ein umfassender Umbau im 19. Jahrhundert markiert eine weitere Etappe. Für einen Besuch ist eine vorherige Anmeldung vorgesehen.
Bauformen und besondere Details
Die Kirche ist ein ostwärts ausgerichteter spätgotischer Bau mit polygonalem Abschluss und Strebepfeilern. Der Westturm ist klassizistisch geprägt und wird von einem achteckigen Pyramidenhelm gekrönt. So lassen sich an der Kirche unterschiedliche architektonische Formen betrachten: die spätgotische Gestaltung des Baus und die klassizistische Prägung des Turms.
An der Portalbekrönung finden sich Spitzbogenornamente. Neben einer geschnitzten segnenden Hand ist die Jahreszahl 1488 sichtbar. Ein Freskenfragment neben der Kanzel zeigt Christus bei der Himmelfahrt. Damit stehen am Portal dekorative Formen und ein datiertes Detail einem religiösen Bildmotiv im Kirchenraum gegenüber.
Geschichte der reformierten Kirche
Die reformierte Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde nach der Reformation von reformierten Gläubigen genutzt. Zwischen 1821 und 1833 wurde sie umfassend umgebaut. Diese Angaben helfen, die Entstehung des Bauwerks, seine spätere Nutzung und den großen Umbau als unterschiedliche historische Etappen einzuordnen. Die sichtbare Jahreszahl 1488 am Portal, die Datierung der Kirche ins 15. Jahrhundert und der Umbau im 19. Jahrhundert bieten dabei verschiedene zeitliche Bezugspunkte.
Wenn Sie die Kirche besichtigen möchten, melden Sie sich vorher an und stimmen Sie den Besuch mit der Kirche ab.
Weitere Facetten im übergeordneten Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg
Auch außerhalb Nyírturas bietet das übergeordnete Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg unterschiedliche historische Themen. Im Renaissance-Schloss Vay in Vaja befindet sich die Vay-Ádám-Museumssammlung des Ungarischen Nationalmuseums. Im Báthori-Várkastély in Nyírbátor gibt es eine Dauerausstellung und ein Panoptikum, in dem Mitglieder der Familie Báthori in zeittypischer Umgebung dargestellt werden. Die Beispiele setzen verschiedene Schwerpunkte: eine Museumssammlung im Renaissance-Schloss auf der einen, Ausstellung und szenische Darstellung der Familie auf der anderen Seite. Das Andrássy-Schloss in Tiszadob ergänzt diese Beispiele um eine andere Baugeschichte: Es entstand von 1880 bis 1885 im französisch-gotischen Stil nach Plänen von Alpár Ignác; erbauen ließ es der ehemalige Ministerpräsident Andrássy Gyula.
Ein anderer Zugang zur Region führt über ihre Landschaften. Das Bátorligeti-Urmoor ist etwa 53 Hektar groß und streng geschützt. Es bewahrt die verschiedenen Entwicklungsstufen der Vegetations- und Landschaftsgeschichte der Alföld-Ebene besonders vollständig. Bei Csaroda liegen die Nyíres-tó und Báb tava, besondere Torfmoore, deren Entstehungsgeschichte bis in die Eiszeit zurückreicht. Während das Urmoor die Vegetations- und Landschaftsentwicklung der Alföld hervorhebt, verweisen die beiden Moore auf eine Entstehungsgeschichte, die bis in die Eiszeit reicht.
Weitere Reiseziele entdecken: Nyírpazony, Nyíregyháza, Kálmánháza
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nyíregyházai.