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Kálmánháza entdecken

Unterkünfte in Kálmánháza

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Kirchen von Kálmánháza eröffnen mehrere Perspektiven auf das religiöse Erbe des Ortes. Baujahre, eine Weihe und die Verehrung einer Reliquie geben den Themen jeweils einen konkreten historischen oder religiösen Bezug.

Kirchen und religiöses Erbe in Kálmánháza

Die neue griechisch-katholische Kirche in Kálmánháza wurde am 12. Oktober 1986 von Bischof dr. Keresztes Szilárd zu Ehren der „Istenszülő oltalma“ (Schutz der Gottesgebärerin) geweiht. In der griechisch-katholischen Kirche des Ortes wird außerdem eine Reliquie des heiligen Nikolaus verehrt. Damit stehen eine datierte Weihe und die Verehrung einer Reliquie als unterschiedliche Facetten des griechisch-katholischen Erbes nebeneinander.

Die evangelische Kirche in Kálmánháza wurde 1943 erbaut. Die Fatimai Szűz-templom entstand 1986 in modernem Stil und ist der Fatima-Madonna gewidmet. So kommen innerhalb der örtlichen Kirchengeschichte unterschiedliche Bauzeiten und religiöse Widmungen zusammen.

Szabolcs-Szatmár-Bereg: Schlösser, Kirchen und Landschaften

Im übergeordneten Reiseziel Szabolcs-Szatmár-Bereg reicht die Themenpalette von Renaissance-Schloss und Museumssammlung über Kirchen- und Schlossgeschichte bis zu Mooren und geschützten Landschaften. Diese Beispiele bilden einen regionalen Rahmen neben der eigenen Ortsgeschichte von Kálmánháza.

In Vaja befindet sich im Renaissance-Schloss Vay die Vay-Ádám-Museumssammlung des Ungarischen Nationalmuseums. Im Báthori-Várkastély in Nyírbátor befinden sich eine Dauerausstellung und ein Panoptikum, in dem Mitglieder der Familie Báthori in zeittypischer Umgebung dargestellt werden. Die kulturellen Schwerpunkte unterscheiden sich: In Vaja steht die Sammlung im Renaissance-Schloss, in Nyírbátor die Darstellung der Báthori-Mitglieder im Panoptikum.

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Das Andrássy-Schloss in Tiszadob wurde zwischen 1880 und 1885 im französisch-gotischen Stil von dem ehemaligen Ministerpräsidenten Andrássy Gyula nach Plänen von Alpár Ignác erbaut. Ein anderer zeitlicher Bezug ist die mittelalterliche Kirchenlandschaft der Region: Der nördliche ungarische Abschnitt des Weges der mittelalterlichen Kirchen verbindet dort 37 Gotteshäuser.

Moore und geschützte Natur

Das Bátorligeti-Urmoor umfasst etwa 53 Hektar, ist streng geschützt und bewahrt die verschiedenen Entwicklungsstufen der Vegetations- und Landschaftsgeschichte der Alföld-Ebene besonders vollständig. Das Naturschutzgebiet Cégénydányádi-park umfasst derzeit 14,28 Hektar. Nyíres-tó und Báb tava bei Csaroda sind besondere Torfmoore; ihre Entstehungsgeschichte reicht bis in die Eiszeit zurück. Für die Naturthemen stehen unterschiedliche Aspekte im Vordergrund: Beim Bátorligeti-Urmoor die erhaltenen Entwicklungsstufen, bei Nyíres-tó und Báb tava der Torfmoorcharakter und die eiszeitliche Entstehungsgeschichte.

Bei Tiszadob umfasst ein 1.000 Hektar großes Naturschutzgebiet Altarme, Auwälder und Grasland. Im Tölgyes-Wald befindet sich eine große Reiherkolonie, in der 80 bis 90 Reiherpaare nisten. Das 77 Hektar große Vajai-Wasserreservoir bei Vaja wird vom Vajai-Hauptgraben gespeist und eignet sich zum Angeln und zur Bewässerung. So finden sich im übergeordneten Reiseziel sowohl geschützte Lebensräume als auch ein Gewässer mit benannten Nutzungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Nyírpazony, Nyírtura, Nyíregyháza

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nyíregyházai.

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