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Zala – Kunst, Kirchenbau und geschützte Natur

Unterkünfte in Zala

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zala liegt südlich des Plattensees und ist geografisch mit Tab verbunden. Wenn Sie ein Hotel in Zala suchen, helfen die örtlichen Themen dabei, den Ort einzuordnen: Im Zentrum stehen das Zichy-Mihály-Gedenkmuseum, die römisch-katholische Kirche und geschützte Landschaftsorte. Kunst, Baugeschichte und Natur bieten verschiedene Blickwinkel auf denselben Ort – von einer Ausstellung und historischer Kirchenkunst bis zu den Bäumen im Herrenhauspark und auf dem Familienfriedhof.

Kunst und Baugeschichte rund um das Gedenkmuseum

Im Zichy-Mihály-Gedenkmuseum widmet sich eine Ausstellung einem bedeutenden Vertreter der ungarischen Malerei und Grafikkunst des 19. Jahrhunderts. Zu sehen sind außerdem originale Möbel, die die Familie Zichy vor dem Krieg und vor Kunstsammlern rettete. Die Ausstellung und die Möbel setzen unterschiedliche Akzente: Auf der einen Seite steht die Kunst des 19. Jahrhunderts, auf der anderen die erhaltene Einrichtung. So lässt sich der Museumsbesuch zugleich über ein künstlerisches Thema und über konkrete Gegenstände einordnen.

Die Ausstellung ist ganzjährig geöffnet; Führungen können angefordert werden. Bestätigen Sie die Besuchsbedingungen vor der Anreise, weil sich organisatorische Abläufe ändern können. Das mit dem Museum verbundene Herrenhaus wurde in mehreren Bauphasen erweitert. Zu diesen Erweiterungen gehörte ein Atelier, das bis 1880 fertiggestellt war. Die Baugeschichte umfasst damit mehrere Etappen; 1880 bezeichnet den Fertigstellungstermin des Ateliers.

Kirchenbau, Kunst und Gedenken

Die heutige römisch-katholische Bűnbánó Magdolna-Kirche entstand 1764 durch den barocken Umbau des Schiffs einer Kirche aus dem 13. Jahrhundert. Die Zeitschichten liegen damit klar auseinander: ein Kirchenschiff aus dem 13. Jahrhundert und die barocke Umgestaltung von 1764. In der Kirche ist außerdem Mihály Zichys Gemälde „Christus am Kreuz“ zu sehen. Bei der Renovierung 1976 wurden an der Südfassade ein romanisches Portal und drei kleine abgeschrägte Fenster freigelegt; anschließend wurden sie wieder verputzt.

Auf dem Kirchhof erinnert ein Weltkriegsdenkmal an 17 im Ersten Weltkrieg und 16 im Zweiten Weltkrieg gefallene Soldaten. Die getrennten Zahlen halten beide Kriege als eigene Bezugspunkte fest, während die Werte in ihrer Höhe nahe beieinander liegen. Das Denkmal setzt damit einen anderen Akzent als das Museum mit Kunst und Möbeln oder die Kirche mit ihrer Baugeschichte und dem Gemälde.

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Geschützte Naturorte und Orientierung

Auch die geschützten Naturorte geben Zala einen zweiten Schwerpunkt. Der Park des Zichy-Herrenhauses ist ein geschütztes Naturgebiet; dort stehen geschützte Eisenholzbäume. Der Zichy-Familienfriedhof ist in Zala ein Naturschutzgebiet von lokaler Bedeutung und ein gepflegter Friedhof mit Waldkiefern, Schwarzkiefern und Eschen. So stehen im Park und am Friedhof unterschiedliche benannte Baumbestände neben den Kulturorten des Ortes.

Die Wegbeschreibung zum Zichy-Familienfriedhof beginnt am westlichen Ortsende von Tab. Von dort fahren Sie 1.400 Meter auf der Straße in Richtung Zala, biegen links ab und erreichen den Friedhof nach weiteren 150 Metern. Die beiden Teilstrecken ergeben zusammen 1.550 Meter ab dem Startpunkt. Prüfen Sie vor der Fahrt die örtlichen Straßenverhältnisse.

Weitere Reiseziele entdecken: Bonnya, Kisbárapáti, Andocs, Somogyacsa, Miklósi.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tabi.

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