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Kisbárapáti entdecken: Natur, Wege und Barock

Unterkünfte in Kisbárapáti

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für einen Aufenthalt in Kisbárapáti können Sie Natur, Bewegung und Ortsgeschichte als unterschiedliche Schwerpunkte betrachten. Das Mocsoládi-erdő steht für Schutzgebiet, Waldtypen und Arten; das Koppányvölgyi túraút-Netz und die Route Völgy kör führen durch den Ort. Am Bári-tó sind ein ruhiger Spaziergang und Angeln möglich. Die Nagy Szent Teréz-templom und ein Mahnmal ergänzen die Kulturthemen. So lässt sich Kisbárapáti anhand konkreter Natur-, Weg- und Geschichtsthemen einordnen.

Natur und Schutzgebiet

Der zum Mocsoládi-erdő gehörende Teil in Kisbárapáti umfasst 912,26 Hektar und macht 31,78 Prozent der Gemeindefläche aus. Das besondere Erhaltungsgebiet Mocsoládi-erdő umfasst insgesamt 2.586,05 Hektar. Die erste Zahl bezieht sich auf den Teil in Kisbárapáti, die zweite auf die Gesamtfläche des Schutzgebiets. Zu Mocsoládi-erdő gehören Illyrische Buchenwälder und illyrische Hainbuchen-Eichenwälder. Als gemeinschaftlich bedeutende Arten zählen dazu der Alpenbock (Rosalia alpina), der Große Hirschkäfer (Lucanus cervus), der Scharlachkäfer (Cucujus cinnaberinus) und die Mopsfledermaus (Barbastella barbastellus). Damit können Naturinteressierte sowohl die genannten Waldtypen als auch konkrete Arten in den Blick nehmen.

Auch der regionale Maßstab ist bemerkenswert: Im übergeordneten Reiseziel Plattensee - Süd umfasst der Koppányvölgyi Naturpark mehr als 16.000 Hektar und entstand durch die Zusammenarbeit von zehn Siedlungen. Diese Größenordnung gibt dem Naturpark einen überörtlichen Rahmen neben den konkreten Ortsbezügen Kisbárapátis.

Wege und Bári-tó

Das Koppányvölgyi túraút-Netz, das durch Kisbárapáti führt, ist nahezu 100 Kilometer lang. Es umfasst ausgewiesene Rastplätze und Aussichtspunkte und kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd genutzt werden. Für die Planung können Sie so sowohl die Fortbewegungsart als auch das Interesse an Rast- oder Aussichtspunkten berücksichtigen. Auch die Route Völgy kör führt durch Kisbárapáti.

Der etwa 3,5 Hektar große Bári-tó liegt im malerischen Umfeld der Straße zwischen Kisbárapáti und Fiad, ungefähr einen Kilometer von dieser Straße entfernt. Am See lässt sich in ruhiger Umgebung ein leichter Spaziergang unternehmen. Angeln mit Tageskarte ist dort täglich von 7 bis 21 Uhr möglich. Zu den angelbaren Fischarten zählen Karpfen, Graskarpfen, Silberkarausche, verschiedene Weißfische, Wels, Schwarzbarsch, Zander und Hecht. Klären Sie vor Ihrem Besuch die vor Ort geltenden Angelregelungen und erlaubten Arten.

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Kirche und Erinnerungskultur

Die Nagy Szent Teréz-templom ist eine denkmalartige römisch-katholische Kirche, die um 1778 im Barockstil erbaut wurde. Die Altarbilder schuf Dorfmeister; die Kuppel ist mit Fresken von Franz Xaver Bucher geschmückt. Die Kunstbezüge lassen sich so an zwei verschiedenen Teilen des Kirchenraums unterscheiden: an den Altarbildern und an der Kuppel.

Ein anderes Geschichtsthema setzt das Denkmal für die Toten des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Es ist ein ziegelgemauertes, torförmiges Mahnmal. Auf seiner Gedenktafel stehen die Namen der örtlichen Kriegstoten. Für die Kulturgeschichte bieten Kirche und Mahnmal unterschiedliche Anknüpfungspunkte: an der Kirche Barockstil und Malerei, am Mahnmal das Gedenken an die örtlichen Kriegstoten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tabi.

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