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Kisjakabfalva: Konrád Ház, Barockkirche und EuroVelo-Radroute

Unterkünfte in Kisjakabfalva

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kisjakabfalva lässt sich über drei konkrete Themen erschließen: das Konrád Ház mit Einblicken in frühere Lebenswelten, die römisch-katholische Kirche und den Verlauf des 13. Abschnitts der internationalen Radroute EuroVelo. Kulturgeschichte und Radfahren bieten unterschiedliche Ausgangspunkte, den Ort zu entdecken.

Das Konrád Ház und der frühere Alltag

Im Konrád Ház können Sie fünf Wohnräume, zwei Scheunen, einen Maiskolbenspeicher, eine Dienstbotenwohnung und den Hof besichtigen. Diese Bereiche vermitteln einen Eindruck vom Alltag der Menschen, die dort in vergangenen Jahrhunderten lebten. Durch die verschiedenen Raumtypen richtet sich der Blick nicht allein auf das Wohnen, sondern auch auf Scheunen, Speicher und den Hof. Außerhalb der angesetzten Führungszeiten ist für einen Besuch eine telefonische Anmeldung mindestens einen Tag im Voraus erforderlich. Prüfen Sie vor der Anreise die aktuellen Besuchsregelungen des Museums.

Kirche, Hausgeschichte und Radroute

Die römisch-katholische Kirche von Kisjakabfalva wurde 1735 im Barockstil erbaut und 1835 umgebaut. Die Zeitpunkte unterscheiden die ursprüngliche Bauphase klar vom späteren Umbau.

Auch die Geschichte eines Hauses lässt sich zeitlich nachzeichnen. Jackfall Bormanufaktúra kaufte 2003 in Kisjakabfalva ein denkmalartiges schwäbisches Haus. Das Unternehmen renovierte es zu einer neuen Verarbeitungsstätte, die im Herbst 2005 fertiggestellt wurde.

Der 13. Abschnitt der internationalen Radroute EuroVelo führt durch Kisjakabfalva. Für eine Reise mit dem Rad ist das ein klarer Ortsbezug; die Route und die Besichtigung im Konrád Ház bieten unterschiedliche Perspektiven auf den Ort. Etwa 700 Meter vor Kisjakabfalva steht neben der Straße eine sehenswerte Reihe von Weinkellern.

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Weitere Themen im übergeordneten Reiseziel Branau

Im übergeordneten Reiseziel Branau kommen weitere Kulturthemen hinzu. Die frühchristliche Nekropole von Sopianae in Pécs umfasst verzierte Gräber aus dem 4. Jahrhundert. Die Gräber wurden als unterirdische Grabkammern mit oberirdischen Gedenkkapellen angelegt und mit reich ausgestalteten christlichen Wandmalereien versehen.

Das Zsolnay-Kulturviertel in Pécs ergänzt diesen Kulturbezug mit Ausstellungen: Dazu zählen „Golden Age of Zsolnay“, „Pink Exhibition“ und eine Ausstellung zur Familien- und Fabrikgeschichte. Zum Angebot für Kinder gehören Freiluftspielplätze, ein interaktives Lab, ein Planetarium, das Bóbita-Puppentheater, eine Keramikmalwerkstatt und Kurse in der Hercules-Werkstatt. Der frei zugängliche Außenbereich kann während der Öffnungszeiten kostenlos betreten und genutzt werden. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten.

Ein Natur- und Landwirtschaftsthema im übergeordneten Reiseziel Branau ist das Ős-Dráva-Besucherzentrum nahe Szaporca. Es bietet eine interaktive Ausstellung, einen landwirtschaftlichen Vorführbereich mit praktischer Bewirtschaftung und drei thematische Lehrpfade. Diese vermitteln Wissen über traditionelle Landwirtschaft, das Ős-Dráva-Programm und die Tierwelt entlang der Drau. Im Landwirtschaftsbereich werden einheimische ungarische Haustiere gezeigt, darunter Graurinder, Mangalitza-Schweine, Huzulenpferde sowie alte Schaf- und Geflügelrassen.

Weitere Reiseziele entdecken: Palkonya, Beremend, Matty, Nagytótfalu, Villánykövesd, Harkány, Magyarbóly, Siklós

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Siklósi.

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