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Szuhogy entdecken

Unterkünfte in Szuhogy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Szuhogy liegt am Szuhogyi-Bach, am Südrand des Rudabányai-Gebirges und am Ostrand der Putnok-Hügel. Die Geschichte des Ortes tritt an mehreren Stellen mit unterschiedlichen Schwerpunkten hervor: die Csorbakő-Burg mit ihrer wechselvollen Baugeschichte, die reformierte Kirche mit ihren verschiedenen Bauphasen sowie das Erste-Weltkriegs-Denkmal an einem konkreten Standort. Diese Orte verbinden Landschafts- und Ortsorientierung mit Geschichte, setzen jedoch jeweils andere Akzente.

Die Geschichte der Csorbakő-Burg

Die Csorbakő-Burg liegt auf einem niedrigeren nordöstlichen Ausläufer des Nagy-hegy im Rudabányai-Gebirge und gehört heute zum Gemeindegebiet von Szuhogy. Von der Ady-Endre-Straße aus ist sie erreichbar. Im Jahr 1403 gestattete König Sigismund seinem Mundschenkmeister Perényi Imre, die bereits stark verfallene und zerstörte Burg oberhalb von Szuhogy wieder aufzubauen. 1553 ließ Bebek Ferenc sie von Bergleuten aus Rudabánya abreißen. Obwohl sie im Besitz der Erben von Bebek Imre blieb, wurde sie nie wieder aufgebaut. Die Abfolge stellt eine königliche Erlaubnis zum Wiederaufbau dem späteren Abbruch gegenüber; der fortbestehende Besitz führte nicht zu einer erneuten Bauphase.

Reformierte Kirche und Bauphasen

Die heutige reformierte Kirche entstand nach dem Toleranzedikt zwischen 1790 und 1796 im spätbarocken Stil aus einem früheren Bethaus. Ihr Grundriss ist von einer Ost-West-Achse geprägt; an der Südseite des Langhauses steht ein Turm. Der frühere Kirchturm wurde 1985 abgetragen; bis 1987 entstand an seiner Stelle ein 20 Meter hoher neuer Turm. In der Kirche steht außerdem eine Orgel, die Angster József 1912 baute. Die Ost-West-Achse beschreibt die Ausrichtung des Grundrisses, die Südseite die Lage des Turms am Langhaus. So lassen sich Entstehungszeit, Bauform und spätere Turmerneuerung unterscheiden; die Orgel ergänzt die Baugeschichte um ein konkret datiertes Ausstattungsdetail.

Denkmal und Ortsorientierung

Das Erste-Weltkriegs-Denkmal steht an der Rákóczi Ferenc utca 26, an der Ecke eines kleinen Platzes neben der katholischen Kirche. Ursprünglich wurde es 1920 zum Gedenken an 26 aus Szuhogy stammende ungarische Soldaten errichtet, die im Ersten Weltkrieg gefallen waren. Die römisch-katholische Szentháromság-Kirche in Szuhogy wurde 1859 erbaut. Adresse und Widmung verorten den Erinnerungsort und benennen seinen Anlass; das Baudatum der benachbarten Kirche ergänzt diesen Punkt um einen eigenen historischen Bezug.

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Anreise und Orientierung im Ort

Für die Orientierung bei An- und Abreise ist die József-Attila-Straße wichtig: Sie ist die wichtigste Verkehrsverbindung von Szuhogy und verbindet den Ort mit den benachbarten Städten Szendrő und Rudabánya. Szuhogy ist mit dem Bus erreichbar; an dieser Straße liegen drei Haltestellen, an den beiden Ortsenden und im Ortszentrum. Damit sind sowohl die Verbindung zu den Nachbarstädten als auch die Lage der Haltestellen innerhalb der Siedlung beschrieben. Wenn Sie mit dem Bus reisen, prüfen Sie vorab die für Ihren Reisetag passende Verbindung.

Ein weiterer Bezugspunkt in Borsod-Abaúj-Zemplén

Im übergeordneten Reiseziel Borsod-Abaúj-Zemplén bietet das Baradla-Domica-Höhlensystem einen anderen thematischen Schwerpunkt als Szuhogys Ortsgeschichte: Es gehört zum UNESCO-Welterbe der Höhlen im Aggtelek- und Slowakischen Karst. Die kurze Höhlentour in Aggtelek ist 1 Kilometer lang, dauert 60 Minuten und ist als leicht eingestuft. So stehen die Burg-, Kirchen- und Gedenkgeschichte Szuhogys einer klar bemessenen Höhlentour als eigenständigem regionalem Thema gegenüber.

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