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Jarohněvice: Archäologie und Denkmäler im Dorf

Unterkünfte in Jarohněvice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jarohněvice liegt am Südhang des seichten Tals der Kotojedka. Am Rand der fruchtbaren Haná erheben sich die ersten Hügel des Gebiets Chřiby. Für die Planung eines Aufenthalts bilden Landschaft und Ortsgeschichte zwei konkrete Bezugspunkte: Neben archäologischen Spuren prägen historische Denkmäler an Straßen, einer Brücke, Feldwegen und dem Dorfanger das Bild der Gemeinde.

Archäologische Spuren verschiedener Epochen

Im Gebiet von Jarohněvice sind noch sichtbare Reste eines halbkreisförmigen Walls und Grabens erhalten, die mit der Lausitzer Urnenfelderkultur verbunden sind. Am Hang der Obora (Hvězda) befindet sich eine Befestigung mit Blick auf den Lauf der Kotojedka; von dort stammen außerdem früh-latènezeitliche, stempelverzierte Keramikfunde. Während der Wall mit der Urnenfelderkultur verbunden ist, geben die Keramikfunde einen Bezug zur frühen Latènezeit.

Östlich des Ortes liegt im Waldgebiet Hvězda ein frühmittelalterliches Hügelgräberfeld. Zusammen reichen die zeitlichen Bezüge der archäologischen Spuren von der Lausitzer Urnenfelderkultur über die frühe Latènezeit bis ins Frühmittelalter. Das Hügelgräberfeld setzt dabei einen deutlich späteren Zeitakzent als die vorgeschichtlichen Befestigungs- und Keramikbezüge.

Denkmäler im Dorf und an den Wegen

Ein Bildstock steht nahe einem Bach an der Straße von Jarohněvice nach Šelešovice. Wahrscheinlich wurde er zum Gedenken an den unglücklichen Tod des Jarohněvicer Hirten Ondra in einer Ziegelei im Jahr 1700 errichtet. Am unteren Ortsende von Jarohněvice steht an der Brücke über die Kotojedka eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Bildstock und Statue haben unterschiedliche Bezugspunkte: Der erste steht nahe der Straße nach Šelešovice, die zweite an der Brücke über den Fluss.

Auf dem Flur Přední díly steht an einer Kreuzung von Feldwegen ein steinernes Kreuz mit einem Relief des heiligen Donatus. Der Glockenturm befindet sich auf einer kleinen Anhöhe am breitesten Teil des Dorfangers, an der Straße. Die Gemeinde errichtete ihn 1740 oder kurz davor. Am Dorfanger steht an der Straße beim Haus Nummer 23 außerdem eine Statue der Jungfrau Maria.

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Die Kotojedka taucht in zwei unterschiedlichen Zusammenhängen auf: als Flusslauf im Blick von der Befestigung und als Bezugspunkt der Brücke mit der Nepomukstatue. Wenn Sie eines der kleineren Denkmäler gezielt aufsuchen möchten, prüfen Sie vorab dessen heutigen Zustand.

Anreise und Orientierung

Von Jarohněvice fahren Busse, sodass eine Verbindung in Richtung Kroměříž möglich ist. Durch das Katastergebiet von Jarohněvice verläuft außerdem der Radweg mit der Nummer 5020. Diese Radroute ist von einer weiteren Routenangabe zu unterscheiden: Auf einer Route durch den Wald Obora (Hvězda) sind es vom Waldrand mit dem Hügelgräberfeld Mohylník bis zu einer Bahnstation in Richtung Jarohněvice etwa 400 Meter.

Prüfen Sie die Busabfahrten vor der Reise und vor einer Rad- oder Waldroute den detaillierten Verlauf sowie die Beschilderung. So können Sie die Busverbindung, den Radweg 5020 und die ungefähre Entfernungsangabe am Waldrand getrennt in Ihre Planung einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Slavkov Pod Hostýnem, Honětice, Hoštice, Karolín, Zahnašovice, Vrbka, Podhradní Lhota, Třebětice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kroměříž.

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