Zbraslav: Radroute, Geschichte und Hotels
Unterkünfte in Zbraslav
Zbraslav verbindet eine thematische Radroute und einen Lehrpfad mit Flusslandschaft und Ortsgeschichte. Für Ihren Aufenthalt können Sie den Schwerpunkt auf Touren und Natursehenswürdigkeiten oder auf historische Bauwerke und steinerne Erinnerungszeichen legen. Die Ortsangaben bieten dafür unterschiedliche Anknüpfungspunkte – vom Flusstal bis zur Kirche St. Ägidius.
Radroute, Lehrpfad und Flusstal
Die thematische Rundradroute Hornická Nr. 5199 durchquert das Gebiet von Zbraslav. Sie verläuft vom Oslava-Tal zum Bílý potok durch das ehemalige Steinkohlerevier Rosicko-Oslavansko. Da sich der Betrieb der Route ändern kann, prüfen Sie vor einer geplanten Fahrt den aktuellen Verlauf. Der Lehrpfad Zbraslav setzt einen anderen Schwerpunkt: Sieben Informationstafeln behandeln natürliche und historische Sehenswürdigkeiten. Am Lehrpfad liegt außerdem Motýlí stráň, eine Natursehenswürdigkeit. So unterscheiden sich die Themen der beiden Angebote: Bei der Radroute steht auch das frühere Steinkohlerevier im Mittelpunkt, beim Lehrpfad die natürlichen und historischen Sehenswürdigkeiten.
Die Aue des Flusses Bílá voda ist als bedeutendes Landschaftselement ausgewiesen. Im Tal befinden sich zudem bedeutende Quellgebiete innerhalb von Wasserschutzgebieten der Stufe II.
Kirche und Ortsgeschichte
Im Zentrum von Zbraslav steht die Kirche St. Ägidius. Ihre Baugeschichte beginnt mit einer romanischen Kapelle aus dem 13. Jahrhundert. Im 14. Jahrhundert wurde sie durch den Anbau von Schiff und Turm zu einer gotischen Kirche erweitert. Reste von Kreuzgratgewölben sind im Presbyterium, dem Chorraum, und in der Sakristei erhalten. Die erste schriftliche Erwähnung von Zbraslav stammt aus dem Jahr 1222.
Nördlich von Zbraslav, im Waldgebiet Příčnice nahe der Straße nach Ludvíkov, steht ein Sühnegedenkstein. Sein Relief zeigt ein lateinisches Kreuz; außerdem trägt er die Jahreszahl 1596. Das Original wird in der Gemeinde aufbewahrt, während am ursprünglichen Standort eine Kopie steht. In der Nähe befindet sich eine zweite steinerne Stele mit einem Kreuzrelief. So lassen sich dort zwei steinerne Zeichen mit Kreuzmotiv unterscheiden: die Kopie des Sühnegedenksteins und die nahe Stele.
Ein weiterer steinerner Bildstock steht an der Ecke der Straßen Školní und Komenského. Er trägt ein Relief des heiligen Wendelin und die Jahreszahl 1781. Am nordöstlichen Rand des Ortsteils, an der Straße in Richtung Litostrov, steht der Sockel der Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Die ursprüngliche Statue wurde gestohlen; eine Replik ist vorhanden. Auch die Burgstätte Hradiště Zbraslav gehört zur Ortsgeschichte: Sie weist Überreste einer ehemaligen Burg des Adligen Gerhard von Zbraslav aus dem 13. und 14. Jahrhundert auf. Bildstock, Statuensockel und Burgstätte stehen dabei jeweils für unterschiedliche historische Zeugnisse.
Besuch und saisonale Planung
In Zbraslav können Sie den Reitstall Karolína besuchen. Da sich Besuchsregelungen ändern können, klären Sie die Besuchsmöglichkeiten vorab. Das Skigebiet Zbraslav nutzt Naturschnee; die Wintersaison von Dezember bis März hängt daher von den Schneeverhältnissen ab. Bei einer Reise mit Skifahren als Schwerpunkt ist die aktuelle Schneelage für die Planung entscheidend.
Zbraslav wird durch den Busverkehr des IDS JMK bedient und hat vier Bushaltestellen. Prüfen Sie für Ihre konkrete Verbindung den aktuellen Fahrplan, da sich Verkehrsangebote und Haltestellenlagen ändern können.
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