Těšany: Schmiede, Kirche und Marienkapelle
Unterkünfte in Těšany
Těšany verbindet mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: die barocke Schmiede Kovárna, die Kirche des heiligen Barnabas, die Kapelle der Jungfrau Maria und den Zámeček. Die Bauwerke unterscheiden sich in Geschichte, Baustil und Anlass. Für die Planung ist deshalb hilfreich, neben den Namen auch die jeweiligen Besuchsbedingungen und thematischen Schwerpunkte zu betrachten.
Kovárna und Zámeček
Die Kovárna v Těšanech ist eine barocke Schmiede aus dem Jahr 1700. Das außergewöhnlich gut erhaltene Gebäude einer Handwerkswerkstatt ist mit Wirtschafts- und Wohngebäuden verbunden. Für die architektonische Einordnung zählen damit sowohl das Baujahr und der barocke Stil als auch die Verbindung der Werkstatt mit weiteren Gebäudefunktionen.
Besichtigungen zu anderen Terminen sind nach vorheriger Vereinbarung für Gruppen ab mindestens zehn Personen möglich. Stand 24. August 2026 kann sich diese Besucherregelung ändern; stimmen Sie Ihren Termin daher vorab ab. Die Mindestgruppengröße ist wichtig, wenn die Schmiede einen festen Programmpunkt Ihres Aufenthalts bilden soll.
Der Zámeček ist ein frühbarockes, einstöckiges Gebäude. Seine Vorgeschichte reicht zu einer Residenz zurück, die Dominikaner in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Těšany errichteten und aus der später der Zámeček hervorging. Stand 24. August 2026 befindet sich das Gebäude in Privatbesitz und ist nicht zugänglich; ein größerer Teil grenzt jedoch an einen frei zugänglichen Fußweg. Diese Zugangsangabe kann sich ändern, prüfen Sie sie daher vor einem Besuch.
Kirche und Kapelle
Die Kirche des heiligen Barnabas wurde am 12. Juni 1907 feierlich geweiht. Sie ist ein hochwertiges, stilistisch reines Beispiel des Späthistorismus und zählt zu den Wahrzeichen der Gemeinde. Derzeit hat sie drei Glocken: Sie sind dem heiligen Barnabas, der Heiligen Familie und dem heiligen Johannes dem Täufer geweiht. Damit reichen die Glockenwidmungen über den Kirchenpatron hinaus.
Die Kapelle der Jungfrau Maria steht auf einer Anhöhe zwischen Těšany und Borkovany. Sie wurde am 13. Juni 1948 geweiht und aus Dankbarkeit für die glückliche Rückkehr politischer Gefangener aus Těšany aus Konzentrationslagern errichtet. Bei der Kapelle gehören also sowohl ihre Lage als auch dieser konkrete Gedenkanlass zur Geschichte des Bauwerks. Das ist ein anderer historischer Schwerpunkt als bei der spät-historistischen Kirche des heiligen Barnabas.
Im Mai finden regelmäßig Wallfahrten zur Kapelle statt. Wenn Sie diese Wallfahrten zum Anlass Ihrer Reise nehmen, prüfen Sie die konkreten Termine vor der Anreise.
Radweg und Aufenthalt
Der Radweg 5114 Těšany–Šaratice führt durch das Katastergebiet von Těšany. Damit kommt zu den Bau- und Kirchenthemen ein eigener Radwegbezug hinzu.
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