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Čejč: Wein, Natur und Geschichte entdecken

Unterkünfte in Čejč

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Besonderheiten reichen von einem Biocentrum und einem geologischen Aufschluss bis zu Weinkellern, Kirchen und einer Gedenktafel.

Natur und Geologie

Das Biocentrum Pod Dráhou umfasst drei Teiche mit einer Gesamtfläche von nahezu einem Hektar. Sie dienen der Wasserrückhaltung in der Landschaft und bieten zahlreichen Pflanzen- und Tierarten Lebensraum, darunter Insekten, Vögeln und Reptilien. Damit verbindet das Biocentrum eine konkrete landschaftliche Funktion mit einem Lebensraum für unterschiedliche Artengruppen. Eine etwa 600 m lange asphaltierte Feldstraße führt zum Biocentrum.

Das Naturdenkmal Výchoz ist ein künstlicher Aufschluss, der durch den Abbau von Sand und Lignit an den bewaldeten Hängen des ehemaligen Čejčské jezero entstand. Im Aufschluss kommen fossile Gehäuse der Schnecke Melanopsis posterior und der Muschel Congeria ornithopsis vor. Die beiden Orte bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte: Beim Biocentrum stehen Wasserrückhaltung und Lebensraum im Vordergrund, beim Výchoz der frühere Abbau und die Fossilien.

Kirchen und Ortsgeschichte

Die Kirche St. Vendelín in Čejč wird bereits für das Jahr 1222 erwähnt und 1257 geweiht. Ein weiteres Datum gehört zum barocken Retabel des Hauptaltars: Das Gemälde des Kirchenpatrons St. Vendelín ist im Chronogramm auf 1731 datiert. Die Jahreszahlen stehen für unterschiedliche historische Bezugspunkte – die frühe Erwähnung der Kirche, ihre Weihe und die Datierung des Altarbildes.

Im Ortsteil Lúčky steht außerdem eine Kapelle St. Vendelín an der Kreuzung dreier Straßen. Eine jahrhundertealte Linde beschattet sie teilweise. Kirche und Kapelle tragen denselben Namen, sind aber durch ihre unterschiedlichen Merkmale gut zu unterscheiden: die Kirche mit ihrem barocken Altarbild, die Kapelle an der Straßenkreuzung unter der alten Linde.

Eine Gedenktafel für die jüdischen Bürger von Čejč erinnert an 49 Menschen aus dem Ort, die in Konzentrationslager deportiert wurden; sechs überlebten. Die Tafel ist ein weiterer, eigenständiger Bezugspunkt für die Ortsgeschichte neben den kirchlichen Zeugnissen.

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Wein, Quelle und Radwege

Bei der regelmäßig stattfindenden Veranstaltung der offenen Weinkeller bei Pod Búdama ist die breite Öffentlichkeit willkommen. Zum Anlass gehören geselliges Beisammensein und Gespräche über Wein mit örtlichen Winzern. Prüfen Sie vor Ihrer Reise die Veranstaltungstermine. Auch das Areal der Weinkeller selbst zieht Besucher mit seinem malerischen Erscheinungsbild und seiner besonderen Atmosphäre an. So stehen hier der Charakter des Ortes und bei der Veranstaltung der Austausch über Wein im Mittelpunkt.

Am Ortsrand von Čejč entspringt die Schwefelquelle Heliga aus einem steinernen Brunnen. Sie setzt einen anderen Akzent beim Thema Wasser als die Teiche des Biocentrums: Hier ist die Quelle der konkrete Bezugspunkt, dort die Wasserrückhaltung in der Landschaft.

Für Radfahrende ist die Verbindung entlang der Bahn nach Mutěnice relevant. Sie wurde 2024 mit einer Asphaltdecke ausgebaut; über Mutěnka ist Čejč bequem und sicher bis Kyjov erreichbar. Da sich Oberflächenbedingungen ändern können, prüfen Sie vor einer Tour die aktuellen Bedingungen.

Weitere Reiseziele entdecken: Dambořice, Mutěnice, Skoronice, Radějov, Kuželov, Nasedlovice, Vřesovice, Šardice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Hodonín.

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