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Ledenice zwischen Baugeschichte und Teichen

Unterkünfte in Ledenice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Für die Wahl eines Reiseziels für einen Hotelaufenthalt bietet Ledenice zwei gut unterscheidbare Schwerpunkte: historische Bauwerke und Ortsgeschichte auf der einen, Teiche und Freizeit im Freien auf der anderen Seite. Die Zeugnisse reichen von einer frühgotischen Kirche und einem Pranger bis zu Erinnerungen an Burg und Brauerei. Mehrere kleine Wasserflächen liegen innerhalb des bebauten Gebiets und sind mit Spaziergängen, Angeln und im Winter Schlittschuhlaufen verbunden. So lässt sich der Aufenthalt an Ihren Interessen zwischen Kultur und Aktivitäten am Wasser ausrichten.

Kirche und Platz als historische Anker

Die Kirche St. Laurentius entstand um 1300 an der Stelle einer älteren Kapelle. Ihr frühgotischer Bau besitzt ein rechtwinklig abgeschlossenes Presbyterium; 1782 kam ein barocker Turm hinzu. Presbyterium bezeichnet den Chorraum. An der Kirche lassen sich so der frühgotische Bau und die spätere Ergänzung durch den Turm unterscheiden. Kirche und Pfarrhaus sind als unbewegliches Kulturdenkmal unter der ÚSKP-Nummer 41645/3-219 geführt. Zum selben Eintrag gehören auch ein Tor und eine Umfassungsmauer.

Auf dem Platz von Ledenice steht an der Straße vor dem Schulgebäude ein steinerner Pranger von 1778, ein außergewöhnliches Denkmal der Justizgeschichte. Drei Statuen des heiligen Johannes Nepomuk stehen in Ledenice. Eine davon stammt aus dem Jahr 1842 und wurde von einem unbekannten Volkskünstler geschaffen. Die Kirche und der Pranger stehen damit für unterschiedliche Themen: Sakralbau und Justizgeschichte.

Spuren von Burg und Brauerei

Das Rathaus befindet sich in einem ehemaligen Betriebsgebäude einer Brauerei, in der seit dem 16. Jahrhundert Bier gebraut wurde. Die ehemalige Burgstelle lag unmittelbar oberhalb des Dolní-Hradský-Teichs; nach dem Untergang der Burg wurde sie mit Wohnhäusern bebaut. Der Ortsteil Hrad liegt südöstlich des Bachs. Sein Name erinnert an einen ehemaligen Herrensitz und gehört zu den wenigen erhaltenen Hinweisen auf ihn.

Unterhalb der Burg lag ein Wildgehege, das 1376 erwähnt wurde. Es zählte zu den ältesten adligen Wildgehegen in Böhmen und verschwand während der Hussitenkriege gemeinsam mit der Burg. Diese Bezüge geben der Ortsgeschichte verschiedene zeitliche Ebenen: von der mittelalterlichen Burg und dem Wildgehege bis zum seit dem 16. Jahrhundert belegten Brauen und dem heutigen Rathaus im ehemaligen Betriebsgebäude.

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Marionettenmuseum mit Besuch auf Anfrage

Das private Fink-Marionettenmuseum umfasst eine ständige Puppenbühne. Dort werden auf Anfrage Aufführungen nach Familientexten gespielt. Der Betreiber repariert bis heute alte Marionetten und stellt neue her. Ein Besuch ist nach Klingeln oder nach vorherigem Anruf unter 606 925 146 möglich. Stimmen Sie den Besuch und eine gewünschte Aufführung vorab ab.

Teiche, Erholungsanlage und Weg

Die kleinen Wasserflächen innerhalb des bebauten Gebiets von Ledenice sind beliebte Ziele für Spaziergänge und Angelaktivitäten; im Winter kommt Schlittschuhlaufen hinzu. Dazu zählen Bagr, Dolní und Horní Hradský, Dolní und Horní Jáma, Lazna, Parčák und Slavíček. Anders als diese Teiche im bebauten Gebiet liegt der Adamovský rybník östlich von Ledenice. Er ist vermutlich mit mindestens acht Hektar der größte Teich im Gebiet Ledenicko und wird auch Adamec genannt.

Ein ehemaliger Pfarrgarten mit einem kleinen Teich wurde 2004 zu einer parkähnlich gestalteten Erholungsanlage umgestaltet. Für eine Tour zu Fuß oder mit dem Rad wurde außerdem ein kombinierter Weg von Ledenice bis zur Kreuzung mit Ohrazeníčko gebaut. Prüfen Sie vor der Tour die Wegbedingungen, da sie sich ändern können.

Weitere Reiseziele entdecken: Zahájí, Trebícko, Forbes, Malé Chrášťany, Tyn Nad Vltavou, Dehtar, Bida, Dubiken

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres České Budějovice.

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