Zirnau entdecken
Unterkünfte in Zirnau
Zirnau verbindet eine Landschaft am Rand des Hlubocká (Zbudovská)-Beckens mit historischen Bauwerken in Dříteň. Wenn Sie ein Hotel für Ihren Aufenthalt suchen, können Sie zuerst abwägen, ob Natur, barocke Architektur oder die Verbindung beider Themen den Ausschlag geben soll.
Landschaft und Schutzgebiet
Dříteň liegt am Rand des Hlubocká (Zbudovská)-Beckens in einer Landschaft mit Teichen und historischen Bauwerken. Von der Landschaft um Dříteň reichen die Ausblicke bis zum Blanský les und zum Böhmerwald. Wie weit die Sicht reicht, hängt vom Wetter ab; für Fernblicke ist die jeweilige Sicht daher mitentscheidend.
Zur Naturkulisse gehört die Radomilická mokřina. Sie ist seit der Regierungsverordnung Nr. 132/2005 Slg. ein europäisches Schutzgebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung mit dem Gebietscode CZ0313116. Durch die Verordnung des Rates der Südböhmischen Region Nr. 30/2011 wurde sie außerdem als Naturreservat ausgewiesen. Im Gemeindegebiet von Dříteň gehören Flächen im Katastergebiet Záblatí zu diesem europäischen Schutzgebiet. Wenn Sie einen Besuch dort planen, informieren Sie sich vorab über die geltenden Zugangsbedingungen.
Schloss, Kirche und Denkmal
Im zentralen Bereich von Dříteň steht ein barockes Schloss, an das ein landwirtschaftliches Areal und ein öffentlicher Platz angrenzen. Damit treffen im Ortszentrum Schlossbau, landwirtschaftliches Areal und öffentlicher Raum aufeinander. Für Ihre Reiseplanung ist das Schloss ein konkreter Anhaltspunkt, wenn Sie sich für historische Architektur und die Struktur eines Ortes interessieren.
Die Kirche des heiligen Dismas wurde 1691 von dem Schwarzenberg-Architekten Giacomo Antonio de Maggi erbaut. Sie ist ein barocker achteckiger Zentralbau mit einem vorgestellten Westturm und einem rechteckigen Presbyterium. Der Begriff Zentralbau beschreibt eine Bauform, die um eine Mitte organisiert ist; hier kommt sie in der achteckigen Gestalt zum Ausdruck. Während der Gottesdienste ist die Kirche zugänglich. Richten Sie einen geplanten Besuch deshalb nach den Gottesdienstzeiten aus.
Ein weiteres Zeugnis der Ortsgeschichte ist die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Das Kulturdenkmal stammt aus dem Jahr 1757 und stand ursprünglich am Schloss. Die Angabe zur ursprünglichen Aufstellung gehört zu ihrer Geschichte; sie bezeichnet nicht ihren heutigen Standort. So ergänzen sich in Dříteň unterschiedliche historische Bezugspunkte: Schloss, Sakralbau und ein einzelnes Denkmal.
Schmiede und Veranstaltungsort
Auch die Schmiede von Dříteň lässt sich anhand ihrer Bauform näher betrachten. Das verputzte Mauerwerksgebäude hat einen rechteckigen Grundriss. Ein klassischer halbelliptischer Bogen öffnet sich zum Arbeitsbereich des Vorraums; darüber liegt ein mit Ziegeln gedecktes Satteldach. Die Details geben dem Gebäude eine andere architektonische Gestalt als Schloss und Kirche.
2025 befand sich in der ehemaligen Schmiede die Gaststätte „Hospůdka na kovárně“. Da sich die Nutzung ändern kann, prüfen Sie vor einem Besuch, ob die Gaststätte weiterhin besteht.
Im Kultur-, Gesellschafts- und Bildungszentrum Schloss Dříteň fand eine öffentliche Theateraufführung von „Drákula“ statt. Wenn Sie eine Veranstaltung in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie die aktuellen Termine. Die Kirche und die Theateraufführung stehen dabei für unterschiedliche Zeitbezüge: Der Kirchenbesuch richtet sich nach den Gottesdiensten, eine Vorstellung nach ihrem jeweiligen Veranstaltungstermin.
So lässt sich der gewünschte Schwerpunkt Ihrer Reise bestimmen, bevor Sie Hotels für Zirnau vergleichen.
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