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Tri Bubny – Kirche, Geschichte und Wallanlagen

Unterkünfte in Tri Bubny

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Norden der Gemeinde erhebt sich der Hügel Tři Bubny. Auf ihm liegt die gotische Friedhofskirche St. Georg auf 302 m über dem Meeresspiegel; von der Siedlung aus richtet sich der Blick auf die Železné hory. Die Kirche steht auf dem Hügel; der Blick auf die Železné hory bietet sich von der Siedlung aus.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Kirche St. Georg wurde erstmals 1349 urkundlich erwähnt. Der Name Tři Bubny bezeichnete ursprünglich einen Gasthof und ist auf Müllers Karte des Königreichs Böhmen aus dem Jahr 1720 verzeichnet. Die beiden Jahreszahlen beziehen sich auf unterschiedliche Dinge: 1349 ist die erste urkundliche Erwähnung der Kirche; 1720 ist das Jahr, in dem der Ortsname auf der Karte erscheint. Tři Bubny ist zudem als bedeutende archäologische Fundstelle der Kategorie ÚAN I verzeichnet. Kirchliche Geschichte, historische Kartografie und Archäologie geben damit verschiedene Zugänge zur Einordnung des Ortes.

Wallanlagen und historische Bezüge

Die Wallanlagen von Tři Bubny wurden 1778 errichtet, um die Siedlung und die Kirche auf dem Hügel gegen preußische Truppen zu verteidigen. Vom Befestigungssystem ist der östliche Teil erhalten; 1923 wurde er zum Natur- und historischen Denkmal erklärt. Die beiden Daten markieren verschiedene Schritte: die Errichtung zur Verteidigung und die spätere Auszeichnung des erhaltenen Abschnitts. Eine regionalhistorische Veröffentlichung aus dem Jahr 2009 beschreibt einen teilweise erhaltenen Bastionstorso etwa 500 m südsüdwestlich der Kirche, westlich der Straße III/3583 nach Orel und vollständig von dichtem Gehölz verdeckt. Der Zustand des Erdwerks kann sich ändern.

Die Straße wurde später „Französische Straße“ genannt, weil russische und französische Truppen während der Napoleonischen Kriege über sie zogen. Der Straßenname erinnert an Truppenbewegungen; die Wallanlagen stehen dagegen für die Verteidigung der Siedlung und der Kirche gegen preußische Truppen. Es handelt sich um unterschiedliche militärische Zusammenhänge: hier um den Zug über eine Straße, dort um eine Befestigung auf dem Hügel.

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Radwege und Reiseplanung

Für die Radplanung nennt eine 2023 veröffentlichte Tourismusstrategie zwei markierte Radwege durch Tři Bubny: Weg 4177 verläuft zwischen Kočí und Orel, Weg 4181 zwischen Libanice und Vlčnov. Der praktische Vergleichspunkt sind die unterschiedlichen Endpunktpaare; Tři Bubny ist bei beiden Routen der gemeinsame Durchgangsort. Beschilderung und Routenbedingungen können sich ändern, deshalb prüfen Sie die Wegführung vor der Fahrt.

Bei der Hotelwahl können Sie abwägen, ob für Ihren Aufenthalt die Ortsgeschichte oder das Radfahren mit den genannten Verbindungen im Vordergrund steht. Die erste Frage betrifft die historischen Bezüge des Ortes; bei der zweiten können Sie prüfen, welches der beiden genannten Endpunktpaare zu Ihrer geplanten Fahrt passt.

Weitere Reiseziele entdecken: Třemošnice, Třibřichy, Prosec, Bousov, Mladoňovice, Vitanov, Skalice, Tuněchody.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chrudim.

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