Radkov entdecken
Unterkünfte in Radkov
Radkov liegt am Fluss Třebůvka. Zur Geschichte des Ortes gehören eine befestigte Kleinstadt des 13. Jahrhunderts, Spuren mittelalterlicher Befestigung und Überlieferungen zu Mühle und Landwirtschaft. Südlich von Radkov, im Katastergebiet Gruna, liegt das Radkovské hradisko. Zwei Radwege eröffnen unterschiedliche Planungsansätze: Der eine führt über Radkov zwischen Moravská Třebová und Městečko Trnávka, der andere vom Hradisko über weitere benannte Orte. Bei der Reiseplanung können Sie deshalb abwägen, ob Ihr Schwerpunkt auf Ortsgeschichte, der Lage am Fluss oder einer der beschriebenen Strecken liegen soll.
Radkovské hradisko und die mittelalterliche Befestigung
Das Radkovské hradisko ist eine bedeutende archäologische Fundstätte des Mittelalters und Hochmittelalters. Es liegt im Katastergebiet Gruna südlich von Radkov und wird als Befestigung, Feste und Höhensiedlung eingeordnet. Radkov selbst wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts als befestigte Kleinstadt mit einem kleinen Burgsitz gegründet.
Das Hradisko ist über 200 m lang und 70 m breit. Sein Vorwerk wurde durch eine 60 m lange und 280 cm starke Schildmauer geschützt. Im Gelände ist zudem ein in den Fels gehauener Graben der befestigten Siedlung sichtbar, der bis zu 30 m breit ist. Die Maße lassen sich gut gegenüberstellen: Die Fundstätte erstreckt sich über mehr als 200 m, während die Schildmauer 60 m lang ist; der Graben erreicht bis zu 30 m Breite. Zusammen vermitteln die Angaben einen konkreten Maßstab für die Anlage und ihre Befestigung.
Dorfspuren und Mühlengeschichte
In Radkov gibt es ursprüngliche Gehöfte und Bauernhöfe in unterschiedlich gutem Erhaltungszustand. Für Radkov und das benachbarte Rozstání sind außerdem erhaltene Glockentürme überliefert. Diese historischen Spuren ergänzen die mittelalterliche Befestigung um Motive aus dem ländlichen Dorfbild.
Die Mühle Dolní, Fleckův mlýn, wurde 1680 erstmals unter dem Namen „Rottendorf mühle – Radkovský mlýn“ erwähnt. Im Jahr 1835 bestand die Mühle aus einem gemauerten Gebäude mit zwei Rädern. Die beiden Räder wurden von einem Mühlgraben am rechten Ufer der Třebůvka angetrieben. Diese Angaben unterscheiden zwei historische Blickwinkel: 1680 markiert die erste Erwähnung unter dem Namen, während die Beschreibung von 1835 Gebäude, Räder und Antrieb festhält. So ergibt sich ein konkretes Bild des 1835 beschriebenen Mühlenaufbaus.
Radwege und Streckenwahl
Der markierte Radweg Nr. 506 führt von Moravská Třebová nach Městečko Trnávka und verläuft über Linhartice, Radkov und Rozstání. Der Radweg Nr. 4043 führt vom Radkovské hradisko über Gruna und Žipotín nach Nad Svojanovem. Für die Orientierung ist der Unterschied konkret: Nr. 506 verbindet zwei benannte Endpunkte und führt durch Radkov; Nr. 4043 nimmt das Hradisko als Ausgangspunkt und nennt weitere Orte entlang des Verlaufs. Damit können Sie die Strecke wählen, die besser zu Ihrem geplanten Bezugspunkt passt. Prüfen Sie die Routennummerierung vor der Fahrt vor Ort.
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