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Radhošť: Kirche St. Georg, Šejval und Loučná

Unterkünfte in Radhošť

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radhošť vereint Baugeschichte, geschützte Natur und Möglichkeiten zum Radfahren in einem klar erkennbaren Ortsprofil. Die Kirche St. Georg mit ihrem Glockenturm steht für die historische Seite; nördlich des Ortes liegt der Teich Šejval mit dem angrenzenden Naturdenkmal. Hinzu kommt ein Radweg durch Radhošť und entlang der Loučná. Auch die Lage an der Eisenbahnstrecke Pardubice–Česká Třebová gehört zur Orientierung, wenn Sie einen Aufenthalt planen. So können Sie die örtlichen Schwerpunkte nach Baugeschichte, Natur und Bewegung im Freien ordnen.

Kirche St. Georg und Glockenturm

Die heutige steinerne Kirche St. Georg entstand 1773, nachdem die ursprüngliche Kirche abgebrannt war. Die Kirche samt Glockenturm wurde als Kulturdenkmal eingestuft und einer langjährigen Restaurierung unterzogen; der Schutz der Kirche als unbewegliches Kulturdenkmal gilt seit dem 3. Mai 1958.

Vor dem Eingang steht der hölzerne Glockenturm auf steinernen Fundamenten; sein Dach ist mit Schindeln gedeckt. Im Turm befindet sich die erhaltene Glocke: Sie wiegt 1.000 Kilogramm und trägt eine Inschrift, nach der sie 1509 angefertigt wurde. Kirchenbau und Glocke erzählen dabei unterschiedliche Zeitgeschichten: Die heutige Kirche folgte auf einen Brand, während die Inschrift der Glocke ein früheres Herstellungsjahr nennt. So lassen sich Wiederaufbau und erhaltenes Glockengut als zwei eigene Aspekte der örtlichen Baugeschichte einordnen.

Der hölzerne Glockenturm wurde 2012 restauriert. Für Heiligabend ist eine Besichtigung des Denkmals sowie der Weihnachtskrippe in der Kirche vorgesehen. Wenn Sie diesen Termin für einen Besuch wählen, prüfen Sie vorab die örtlichen Besuchshinweise.

Teich Šejval und Naturdenkmal

Der kleine Teich Šejval liegt nördlich von Radhošť an der Straße nach Jaroslav und ist 2,34 Hektar groß. Am 12. Mai 1982 wurden der Teich und das angrenzende Gebiet zum nationalen Naturdenkmal erklärt, nachdem dort eine seltene Wasserpflanze entdeckt worden war. Die Ausweisung umfasst damit nicht nur das Gewässer, sondern auch das angrenzende Gebiet.

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Auf der Sumpfwiese am Teich wachsen seltene Pflanzen, darunter der kantige Lauch und das Breitblättrige Knabenkraut. Die Schutzgeschichte des Šejval verbindet so einen konkreten Fundanlass mit einem Lebensraum, in dem weitere seltene Pflanzen vorkommen. Bei St. Georg prägen Baugeschichte und Restaurierung den Schwerpunkt; am Šejval stehen Schutzgeschichte und Pflanzenwelt im Vordergrund.

Radfahren und Anreise

Durch Radhošť verläuft ein Radweg, der entlang der sich windenden Loučná führt und Familien mit Kindern eine Erholungsmöglichkeit bietet. Da sich die Routenbedingungen ändern können, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Hinweise. Ein Wegverlauf nach Zámrsk führt entlang der Loučná über den Hof Malejov und an den Pferdekoppeln in Janovičky vorbei. Dabei wird die Hauptstraße nicht überquert. So lassen sich zwei konkrete Orientierungspunkte für die Planung unterscheiden: der durch Radhošť verlaufende Radweg und der beschriebene Wegverlauf nach Zámrsk.

Radhošť liegt außerdem an der Eisenbahnstrecke Pardubice–Česká Třebová. Prüfen Sie vor der Reise den Fahrplan. Die Bahnstrecke und die Radwege liefern unterschiedliche Anhaltspunkte für Ihre Planung: Hier geht es um die Schienenverbindung, dort um Freizeitmöglichkeiten und konkrete Wegverläufe.

Weitere Reiseziele entdecken: Letohrad, Cervená Voda, Hnátnice, Řetová, Horní Morava, Ceske Libchavy, Strážná, Mistrovice.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ústí Nad Orlicí.

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