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Pastviny entdecken

Unterkünfte in Pastviny

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pastviny liegt in der Mladkovská vrchovina, dem niedrigsten Teil des Adlergebirges. Für die Planung eines Aufenthalts geben die Grüne Route, die Vejdovy lípy und mehrere historische Bauwerke konkrete Anhaltspunkte. So können Sie nach Ihren Interessen gewichten, ob Radfahren, Natur- und Ortsgeschichte für Ihre Reise besonders wichtig sind.

Landschaft und Naturerbe

Die als Vejdovy lípy bekannten Gedenklinden stehen in Pastviny bei dem Gehöft U Vejdů. Eine der Linden wird auf 850 Jahre geschätzt. Die Altersangabe gilt für einen einzelnen Baum, nicht pauschal für die ganze Gruppe. Zusammen mit der Ortsangabe bei U Vejdů lässt sich das Naturerbe so konkret verorten.

Mit der Grünen Route unterwegs

Die Grüne Route beginnt am Touristeninformationszentrum von Pastviny und führt durch das Gebiet Zemská brána und seine Umgebung. Als Radroute ist sie als mittelschwer eingestuft. Sie verläuft vollständig auf asphaltierten Straßen durch ein Erholungsgebiet mit erhöhtem Kraftfahrzeugverkehr. Belag und Verkehrssituation sind dabei zwei unterschiedliche Aspekte der Routenplanung: Die Einstufung als mittelschwer beschreibt die Route, während der Hinweis auf den Kraftfahrzeugverkehr die Straßenumgebung betrifft.

Dort, wo die Grüne Route parallel zu einem Wanderweg verläuft, haben Fußgänger Vorrang. Die Verkehrsbedingungen können sich ändern; prüfen Sie sie daher vor der Fahrt. Wenn Sie sich vorab zu Fahrplänen oder touristischen Angeboten orientieren möchten, berät das Touristeninformationszentrum auch zu Unterkünften und Gastronomie. Es verkauft außerdem Souvenirs, Postkarten und kleine Leckereien. Sein saisonaler Betrieb kann sich ändern, prüfen Sie deshalb vorab, ob es zu Ihrem Besuch geöffnet ist.

Geschichte und Bauwerke

Die erste historische Erwähnung von Pastviny stammt aus dem Jahr 1514; als frühere Namensform ist Pastwinie überliefert. Ein weiteres datiertes Zeugnis im Ort ist die Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. Sie wurde am 26. Mai 1818 auf Kosten von Jan Hovad errichtet.

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Auch die Glockenstube am unteren Ortsende gibt einen zeitlichen Anhaltspunkt zur Baugeschichte: Sie wurde wahrscheinlich zwischen 1780 und 1790 errichtet und 2010 vollständig rekonstruiert. Die Bauzeit bleibt dabei eine wahrscheinliche Datierung, während die Rekonstruktion für 2010 angegeben ist.

Die Talsperre Pastviny ist die letzte aus Stein errichtete Talsperre in Tschechien. An der Eisenbrücke Kraví skok lässt sich eine andere Baugeschichte nachvollziehen: Sie wurde 1905 über die Divoká Orlice errichtet und vor der Überflutung des Tals an ihren heutigen Standort oberhalb der Bucht Bublačka versetzt. Der Eisenbetonviadukt in Pastviny wiederum ist eine Brücke I. Klasse mit zwei Bogenöffnungen, deren lichte Weite jeweils 50 Meter beträgt. Stein, Eisen und Eisenbeton stehen damit für unterschiedliche Bauweisen, die sich in Pastviny anhand konkreter Bauwerke einordnen lassen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Ústí Nad Orlicí.

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