Makov entdecken
Unterkünfte in Makov
Makov liegt am Fuß der Böhmisch-Mährischen Höhe, zehn Kilometer westlich von Litomyšl. Für die Orientierung im Ort prägt die St.-Veit-Kirche das Bild: Ihr 42 Meter hoher Turm macht sie zum dominanten Wahrzeichen. Zugleich verbindet Makov eine lange Ortsgeschichte mit konkreten Erinnerungsorten, einem Theaterklub und touristischen Routen. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Makov auswählen, können Sie überlegen, ob Architektur, Geschichte, Kultur oder die Hügellandschaft Ihren Schwerpunkt bilden soll.
Landschaft und Geschichte von Makov
Das Gebiet von Makov ist gegliedert, hat den Charakter einer Hügellandschaft und liegt zwischen 380 und 490 Metern über dem Meeresspiegel. Diese Höhenangabe beschreibt einen Bereich und nicht einen einzelnen Punkt des Ortes. Zusammen mit der Lage am Fuß der Böhmisch-Mährischen Höhe bietet sie eine Orientierung für die landschaftliche Einordnung Makovs.
Die erste schriftliche Erwähnung Makovs stammt aus dem Jahr 1349. Die Ursprünge des Ortes werden lediglich bis zum Ende des ersten Jahrtausends zurückgeführt; als Hinweise gelten der Fund einer Steinaxt und eines Reitersporns. Damit stehen zwei unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte nebeneinander: die schriftliche Erwähnung im Mittelalter und eine frühere, aus Funden abgeleitete Interpretation der Ortsanfänge.
St.-Veit-Kirche und historische Erinnerungsorte
Die St.-Veit-Kirche geht vermutlich auf den Beginn des zweiten Jahrtausends zurück. Ursprünglich war sie ein romanischer Bau, der mehrfach umgebaut wurde. Diese Baugeschichte gibt dem Wahrzeichen mehrere historische Zeitschichten. Zur Kirche gehört außerdem ein Gemälde von Mikoláš Aleš. Turm, Baugeschichte und Gemälde bilden unterschiedliche Anknüpfungspunkte für alle, die sich für Makovs Architektur und Kulturerbe interessieren.
Auch mehrere Erinnerungsorte gehören zum Ortsbild. Auf dem Friedhof rund um die St.-Veit-Kirche in der Ortsmitte befindet sich das registrierte Kriegsgrab des russischen Partisanen Petr. Eine Gedenktafel für Petr befindet sich in der Sokolovna im nördlichen Teil Makovs. Die beiden Erinnerungszeichen verorten dasselbe Gedenken an unterschiedlichen Stellen im Ort. Das Kenotaph für Josef Síč erinnert an einen aus Makov stammenden Mann, der während des Zweiten Weltkriegs in Frankreich und England tätig war. Es steht vor der Friedhofsmauer und der St.-Veit-Kirche, neben dem Denkmal für die Opfer des Ersten Weltkriegs. So begegnen Ihnen in Makov sowohl einzelne Biografien als auch Erinnerungen an die Kriegsopfer.
Theatertradition und Wege
Der Theaterklub Makov besteht im Ort seit 1919 und hat dort eine lange Tradition. Er bemüht sich, jedes Jahr eine Premiere einzustudieren. Diese kulturelle Seite ergänzt die Architektur- und Erinnerungsorte um ein weiteres Thema für die Beschäftigung mit Makov.
Die touristische Route 0448 führt durch Makov und ist insgesamt 32,5 Kilometer lang. Zu ihrem Verlauf gehören Nedošínský háj, Morašice, Chotovice, Nové Hrady, Vranice, Toulovcovy maštale, Pod Cikánkou und Budislav. Die Gesamtlänge und die genannten Stationen geben einen konkreten Überblick über den Streckenverlauf. Prüfen Sie vor der Reise die örtliche Wegweisung.
Für Wandernde gibt es außerdem einen Orientierungspunkt in der Umgebung von Makov: An der Kreuzung am Ort U Tří Kocourů weist ein Wegweiser auf den rot markierten Weg in Richtung Nové Hrady, Chotovice, Makov–Újezdec und Morašice. Kontrollieren Sie die Wegweisung vor Ort, bevor Sie sich an diesen Richtungen orientieren.
Makov verbindet damit eine markante Kirche und ihre Baugeschichte mit Erinnerungsorten, einer seit 1919 bestehenden Theatertradition und verschiedenen landschaftlichen Bezügen. Die Route 0448 und der Wegweiser bei U Tří Kocourů bieten jeweils konkrete Orientierungspunkte für die Reiseplanung. Wählen Sie den Ort als Reiseziel, wenn Sie diese historischen und kulturellen Themen mit der Hügellandschaft Makovs verbinden möchten.
Weitere Reiseziele entdecken: Chmelík, Nedvezi, Tržek, Třebařov, Lubná, Radiměř, Chotovice, Čistá
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Svitavy.