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Jaroslav entdecken

Unterkünfte in Jaroslav

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Jaroslav verbindet eine vom Wasser geprägte Landschaft mit überliefertem Brauchtum und Spuren der Ortsgeschichte. Die Gemeinde liegt im Einzugsgebiet der Lodrantka. Der Bach entspringt westlich von Jaroslav in bewaldeten Gebieten und speist einen Teich am westlichen Rand des Ortes. Damit können Sie Ihren Aufenthalt entweder auf Landschaft und Gewässer oder auf Brauchtum und historische Erinnerungsorte ausrichten.

Landschaft, Gewässer und Wege

Zwei verfallene Teiche, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammten, wurden rekonstruiert; zusätzlich wurde ein Feuchtgebiet angelegt. Diese Anlagen liegen in einem Waldkomplex oberhalb der Straße 35 und oberhalb der Gemeinde. Die Rekonstruktion wurde 2019–2020 abgeschlossen. Am Damm des unteren Teichs von Rybníky Jaroslav ist ein ursprüngliches Eichenrohr aus dem Grundablass der beiden Teiche ausgestellt. Das technische Detail ergänzt den Naturraum um einen Hinweis auf die Funktion der Teichanlage.

In einem Wald unweit von Jaroslav befindet sich ein Wildgehege mit Damwild und Mufflons. In der Umgebung von Jaroslav verlaufen mehrere Wanderwege und mehrere Radwege. Durch Jaroslav führt außerdem die KČT-Radroute Nr. 4195; prüfen Sie vor der Tour die aktuelle Markierung. Wenn Radfahren für Sie ein wichtiges Thema ist, bietet die Routennummer einen konkreten Ausgangspunkt für die Planung.

Vodění Jidáše und die Osterzeit

Vodění Jidáše ist ein jährlich stattfindender Brauch und bildet den Höhepunkt der österlichen Umzüge von Kindern mit Ratschen und Klappern. Der Brauch wurde 2012 in die Liste der immateriellen Güter der traditionellen und volkstümlichen Kultur der Tschechischen Republik aufgenommen. Eine Neudokumentation vom 30. März 2024 hält die Tradition auch für Jaroslav fest. Bei der letzten Prozession am Karsamstag trägt ein Junge ein Kostüm aus Stroh oder Werg; ein Spruch über den treulosen Judas wird vorgetragen. Die Kinder besuchen die Häuser der Gemeinde und sammeln Gaben. Zum Abschluss wird das Kostüm feierlich verbrannt, der Spruch ein letztes Mal vorgetragen und die Belohnung unter den Teilnehmenden aufgeteilt.

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Baugeschichte und Erinnerungsorte

Zu den historischen Spuren gehört Gottlův kříž. Er markiert den Ort, an dem der letzte Besitzer des Zámrsk-Anwesens am 17. Januar 1941 ums Leben kam. Die Kapelle der Jungfrau Maria wurde 1906 im Wald links entlang der Straße nach Horní Jelení errichtet. Haus Nr. 3 ist einer von drei Teilen des Gutes des Herrn Jaroslav, das später zum Gut Zámrsk gehörte. In Borek erinnert ein Denkmal an den gefallenen sowjetischen Soldaten Saša Lepšin. Diese Beispiele umfassen einen genau datierten Todesfall, ein Baujahr, die Besitzgeschichte eines Gutes und ein persönliches Erinnerungszeichen.

Ehemalige Schule und Freizeitflächen

Das ehemalige Schulgebäude in Jaroslav stammt aus dem Jahr 1886 und beherbergt einen großen Kulturraum. Hinter dem Gebäude befinden sich zwei Petanque-Plätze sowie ein rechteckiges Mehrzweckspielfeld mit fest installiertem Basketballkorb.

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