Bestvina: Kapellen, Schloss und Doubrava-Tal

Die kulturelle Erkundung von Běstvina beginnt bei der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer. Der Bau wurde 1726 im Barockstil aus einem früheren gotischen Bau umgebaut. In der Kapelle des heiligen Johannes Nepomuk befindet sich eine hölzerne Figurengruppe mit dem Titel „Apotheose des heiligen Johannes Nepomuk“. Die Kapelle wurde vermutlich um 1720 erbaut und besitzt einen sechszackigen Stern-Grundriss. Auf dem als Vinice bezeichneten Hügel stammt die Marienkapelle aus dem frühen 18. Jahrhundert. Am östlichen Rand von Běstvina befindet sich die Kapelle des Herzens Jesu und der Jungfrau Maria.

In Běstvina stehen damit verschiedene sakrale Details nebeneinander: die barocke Überformung der Pfarrkirche, die hölzerne Figurengruppe und der sechszackige Grundriss der Nepomuk-Kapelle sowie die beiden weiteren Kapellen an unterschiedlichen Punkten des Ortes.

Schloss und historische Spuren

Das Schloss Běstvina steht an der Hauptkreuzung im Zentrum von Běstvina. Derzeit ist es für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Hinter dem Schloss liegt ein im frühen 19. Jahrhundert angelegter Landschaftspark. Historische Spuren reichen außerdem in einen Wald nahe Běstvina in Richtung Spačice: Dort lassen sich noch Überreste einer möglicherweise mittelalterlichen Siedlung finden. An dieser möglicherweise mittelalterlichen Siedlungsstelle sind Gebäudefundamente und ein fast verschütteter, steinummauerter Brunnen erkennbar.

Die Ortsmitte mit dem Schloss und der dahinterliegende Landschaftspark bilden einen eigenen historischen Bezugspunkt. Im Wald nahe Spačice treten dagegen die möglicherweise mittelalterliche Siedlung, Gebäudefundamente und der fast verschüttete, steinummauerte Brunnen als sichtbare Spuren hervor.

Natur und Wege

Von Běstvina aus beginnen drei markierte Wanderwege. Zugleich ist Běstvina ein benannter Wegpunkt des Via-Czechia-Zentralwegs. Bei Běstvina führt der Via-Czechia-Zentralweg in das Landschaftsschutzgebiet Železné hory. Im bewaldeten Tal der Doubrava befindet sich ein Naturpark. Im selben bewaldeten Tal fließt der Fluss durch ein steiniges Flussbett. Der Teich Hluboš eignet sich zum Baden. Das Wehr der Talsperre Pařížov ist ein Kulturdenkmal im gotisierenden Stil.

Für die Wegeauswahl lassen sich die drei markierten Wanderwege und der Via-Czechia-Zentralweg als unterschiedliche Anknüpfungspunkte betrachten. Das Landschaftsschutzgebiet Železné hory, der Naturpark im bewaldeten Doubrava-Tal, das steinige Flussbett und der zum Baden geeignete Teich Hluboš setzen jeweils eigene Naturakzente. Das Wehr von Pařížov ergänzt diese Landschaftsthemen um ein Kulturdenkmal.

Die Ortsbezüge unterscheiden sich dabei deutlich: Kapellen und Schloss liegen in Běstvina, die Siedlungsspuren im Wald in Richtung Spačice. Das Doubrava-Tal, der Teich Hluboš und das Wehr von Pařížov ergänzen die historischen Orte um weitere, jeweils eigenständige Landschafts- und Kulturbezüge.

Beim Hotel in Bestvina gehören Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen zu den Angaben, die den persönlichen Vergleich strukturieren können. So bleibt die Unterkunftsentscheidung als eigener praktischer Schritt neben den Kapellen, dem Schloss Běstvina und dem Doubrava-Tal als konkreten Themen des Ortes stehen.

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