Zum Inhalt

Seloutky: Kapellen, Chlum und Naturdenkmal

Unterkünfte in Seloutky

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Seloutky lässt sich für die Reiseplanung über zwei Interessen erschließen: die Geschichte des Ortes und die Landschaft am bewaldeten Chlum. Die Gemeinde liegt östlich der letzten Ausläufer der Drahanská vrchovina und am westlichen Rand des Hornomoravský úval. Der Chlum erreicht 412 Meter und ist der höchste Punkt des Katastralgebiets von Seloutky. Wenn Sie ein Hotel in Seloutky suchen, können diese Themen bei der Wahl des Reiseziels Orientierung geben: historische Zeugnisse auf der einen, Naturdenkmal und bewaldeter Höhenzug auf der anderen Seite.

Landschaft, Chlum und Naturdenkmal

Der bewaldete Chlum ist einer von mehreren Gipfeln des überwiegend bewaldeten Záhoří-Kamms. Als höchster Punkt des Katastralgebiets gibt er einen konkreten Höhenbezug; die Beschreibung des Kamms erfasst dagegen einen größeren Landschaftszusammenhang mit mehreren Gipfeln. Das geschützte Naturdenkmal Dolní Vinohrádky ergänzt diesen Landschaftsbezug. Es bewahrt Populationen wärmeliebender Pflanzen, ihre Pflanzengesellschaften und die daran gebundenen Tiere. Hier steht also nicht die Höhe oder Bewaldung im Mittelpunkt, sondern der Erhalt dieser wärmeliebenden Lebensgemeinschaften – ein anderer Naturakzent als der bewaldete Kamm.

An der Špičáková skála ließ das Gemeindeamt Seloutky zu Beginn des 21. Jahrhunderts einen hölzernen Aussichtspavillon mit Sitzgelegenheiten errichten. Wenn Sie diesen Ort in Ihre Planung aufnehmen, prüfen Sie den Zustand des Pavillons vor Ort, bevor Sie einen Besuch einplanen.

Kapellen und Ortsgeschichte

Die Kapelle Mariä Himmelfahrt in Seloutky wurde im Herbst 1802 fertiggestellt und im folgenden Jahr diesem Patrozinium geweiht. Die Kapelle des heiligen Sebastian steht oberhalb von Seloutky an einem sanften Hang unterhalb der Všetičkova skála. Auf einem Plan von 1834 war sie noch nicht eingezeichnet; 1836 stand sie bereits. Die beiden Kapellen sind damit unterschiedlich datiert: Bei Mariä Himmelfahrt sind Fertigstellung und Weihe bekannt, bei der Sebastianskapelle ist ihr Bestehen spätestens für 1836 belegt.

Das Kriegerdenkmal in Seloutky wurde am 26. August 1928 anlässlich eines Treffens von Ortsangehörigen feierlich enthüllt. Der älteste schriftliche Nachweis für Seloutky stammt aus dem Jahr 1325. Diese Jahreszahlen bezeichnen verschiedene Stationen der Ortsgeschichte: einen frühen schriftlichen Nachweis, die Fertigstellung und Weihe einer Kapelle sowie die Enthüllung des Denkmals.

Anzeige

Ein Kulturbezug bis nach Olmütz

Ein Renaissancekelch aus Seloutky stammt aus dem Jahr 1538 und wird im Erzbischöflichen Museum in Olmütz ausgestellt. Wenn Sie einen Museumsbesuch planen, prüfen Sie vorher, ob der Kelch dort gezeigt wird. So lässt sich dieser Kulturpunkt in Olmütz von den historischen Zeugnissen in Seloutky unterscheiden.

Die Wegverbindung Panelka

Der 800 Meter lange Weg „Panelka“ verbindet Prostějov mit dem Ortsteil Domamyslice und der Gemeinde Seloutky und führt weiter in Richtung Záhoří. Die Weglänge beschreibt den Weg selbst; die genannten Orte und die Fortsetzung geben seine geografische Einordnung. Für Ihre Reiseplanung ist das ein anderer Bezugspunkt als die Kapellen und das Kriegerdenkmal: Panelka steht für eine konkrete Verbindung zwischen den genannten Orten, während die historischen Zeugnisse die Geschichte Seloutkys erschließen.

Weitere Reiseziele entdecken: Dobrochov, Čelčice, Hluchov, Mostkovice, Prostějovičky, Určice, Nezamyslice, Hrubčice

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Prostějov.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.