Hrubčice – Schloss, Kirchen und steinerne Denkmäler
Unterkünfte in Hrubčice
Hrubčice liegt in der fruchtbaren Region Haná. Für Reisende, die bei der Wahl eines Ziels auf historische Architektur achten, bietet der Ort mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte: das Schloss „Hrubecký zámek“, sakrale Bauwerke, steinerne Statuen und einen Glockenturm. Der ausgeschilderte Radweg Bedihošť–Hrubčice setzt daneben einen eigenen Akzent. Wenn Sie Hrubčice für einen Hotelaufenthalt in Betracht ziehen, können Sie den Ort nach seinem baulichen Erbe und zusätzlich nach einem konkreten Radwegbezug einordnen.
Das Schloss und seine Baugeschichte
„Hrubecký zámek“ entstand im 16. Jahrhundert als spätrenaissancezeitlicher Bau. Um 1700 wurde das Schloss mit barocken Elementen umgebaut; zugleich entstand eine Balustertreppe, die vom Park in das Obergeschoss führt. Seine Geschichte umfasst damit einen spätrenaissancistischen Ursprung und eine spätere barocke Phase. Im Vergleich zur Kirche St. Urban, die 1755 und 1756 errichtet wurde, verweist das Schloss auf eine deutlich frühere Bauzeit. Die Balustertreppe ergänzt die bauliche Chronologie um eine konkrete Verbindung zwischen Park und Obergeschoss.
Die Kirche St. Urban außerhalb des Dorfes
Die barocke Kirche „Filiální kostel sv. Urbana“ wurde 1755 und 1756 errichtet und dem heiligen Urban geweiht. Sie steht außerhalb des Dorfes; ein Friedhof liegt um sie herum. Ihr Standort unterscheidet sich damit von der Dorfmitte, in der der Glockenturm steht. Zur Ausstattung der Kirche gehören ein Hauptaltar und drei Nebenaltäre. Diese sind der heiligen Barbara, der Muttergottes von Lourdes sowie der heiligen Elisabeth, dem heiligen Zacharias und Johannes dem Täufer geweiht. Vor der Kirche steht außerdem ein steinernes Kreuz aus dem Jahr 1857.
Glockenturm, Statuen und Kreuze
Der hohe, vierseitige Glockenturm steht in der Dorfmitte. Er wurde 1769 errichtet und 1997 renoviert. Die steinernen Statuen des heiligen Florian und des heiligen Johannes Nepomuk stammen aus dem Jahr 1736. Ursprünglich standen sie auf dem Dorfplatz zu beiden Seiten der Straße; dieser Ort wurde früher „U svatých“ genannt. Ihre frühere Aufstellung und der historische Platzname geben einen eigenen Einblick in die Ortsgeschichte.
Ein weiteres steinernes Kreuz in Hrubčice ist etwa vier Meter hoch und stammt aus dem Jahr 1898. In seinen Nischen stehen Statuen der Schmerzensreichen Muttergottes, des heiligen Josef und des heiligen Aloisius Gonzaga. Zusammen mit dem Kreuz vor der Kirche St. Urban, das auf 1857 datiert ist, lassen sich so zwei steinerne Denkmäler unterschiedlichen Alters unterscheiden.
Die Kapelle und der Radweg
Die Kapelle „Kaple sv. Cyrila a Metoděje“ wurde 1887 zum Gedenken an das 100-jährige Bestehen der Siedlung errichtet und ein Jahr später fertiggestellt. Ihre Weihe fand am 27. Juli 1888 statt. Errichtung, Fertigstellung und Weihe markieren dabei verschiedene Stationen ihrer Geschichte.
Auch für Radreisende gibt es einen konkreten Ortsbezug: Der Radweg Bedihošť–Hrubčice ist mit den senkrechten Verkehrszeichen C8a und C8b ausgeschildert. Wenn Sie bei Ihrer Reiseplanung stärker auf das Radfahren als auf Architektur achten, bietet dieser benannte Abschnitt einen anderen thematischen Zugang zu Hrubčice.
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