Zum Inhalt

Hynčina: Barocke Bildwerke und markierte Wege

Unterkünfte in Hynčina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Hynčina lässt sich für die Reiseplanung anhand seiner markierten Wanderwege, barocken Bildwerke und der Landschaft am Ospirský potok kennenlernen. Die Wege unterscheiden sich in Verlauf und Lage; bei den Bauwerken stehen jeweils eigene historische und künstlerische Merkmale im Vordergrund.

Wander- und Radrouten

Ein grün markierter Wanderweg führt von Mohelnice über Hynčina nach Hoštejn. Eine gelbe Markierung verbindet den blauen und den grünen Wanderweg und bildet innerhalb des Gemeindegebiets einen kleinen Rundweg. Der grüne Weg führt damit zwischen drei benannten Orten hindurch, während der gelbe eine örtliche Schleife mit zwei weiteren Markierungen verknüpft.

Die Radrouten 521, 4063, 6234 und 6232 berühren den äußeren Rand des Verwaltungsgebiets von Hynčina, führen aber nicht durch das Gemeindeinnere. Für Ihre Planung ist diese Unterscheidung wichtig: Die Wanderwege verlaufen durch beziehungsweise innerhalb des Gebiets, die genannten Radrouten liegen an dessen Rand. Prüfen Sie vor der Reise vor Ort die Markierungen und den aktuellen Routenverlauf.

Kirche St. Stanislav

Die Kirche St. Stanislav ist ein 1725 errichteter barocker Bau und ersetzte eine frühere Holzkirche. Seit 1958 ist sie als Kulturdenkmal eingetragen. Die Kirche ist nicht zugänglich. Zu ihrer Architektur gehören ein vergleichsweise schlichter älterer Baukern und eine stilistisch einheitliche, farbenfrohe neobarocke Innenausstattung. Stuckdekorationen und Gemälde mit biblischen Szenen prägen die Gestaltung des Inneren.

Barocke Bildwerke

An einer Straße an einem bewaldeten Hang steht die spätbarocke Immaculata-Statue von Hynčina. Reste der Polychromie, also der farbigen Oberflächengestaltung, sind erhalten. Auf dem Sockel befindet sich ein Relief des heiligen Valentin; auf der Rückseite ist die Jahreszahl 1776 angebracht. Das Relief, die Datierung und die Farbreste geben unterschiedliche Einblicke in die Gestaltung dieses Bildwerks.

Anzeige

Eine weitere barocke Bildsäule in Hynčina ist etwa drei Meter hoch und aus Sandstein gefertigt. Sie besitzt einen zylindrischen Schaft mit toskanischem Kapitell, eine vierseitige Kapelle mit pyramidenförmigem Dach und ein eisernes Kreuz. An der Kapelle sind ein Relief des gekreuzigten Christus sowie Darstellungen der Jungfrau Maria und des heiligen Johannes des Evangelisten eingemeißelt. So gliedert sich das Werk in bauliche Elemente und figürlichen Schmuck. Den aktuellen baulichen Zustand sollten Sie vor einem Besuch vor Ort prüfen.

Auch die ursprünglich aus Stein gefertigte Dreifaltigkeitsgruppe gehört zur Kunstgeschichte Hynčinas. Sie wurde 1900 auf Initiative von Rosalie und Johann Wolf, den Besitzern der nahe gelegenen Mühle, errichtet. Heute ist nur noch der Sockel erhalten; die Figurengruppe gilt als verschollen.

Das Tal des Ospirský potok

Das Tal des Ospirský potok bildet die westliche Grenze der Gemeinde Hynčina. Der Bach entspringt im Raum Dlouhá Ves und mündet bei Popelák in die Moravská Sázava. Damit markiert das Tal die Westseite des Gemeindegebiets, während Quelle und Mündung den Bachlauf über Hynčina hinaus einordnen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele

Weitere Reiseziele entdecken: Staré Město Pod Sněžníkem, Palonín, Líšnice U Mohelnice, Hrabová, Bludov, Vernířovice, Bratrušov, Ruda Nad Moravou.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Šumperk.