Zum Inhalt

Ratbor: Kulturgeschichte und Lehrpfad

Unterkünfte in Ratbor

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ratbor lässt sich über zwei unterschiedliche Schwerpunkte erschließen: die Bau- und Kulturgeschichte des Ortes und den Lehrpfad „Na toulkách kolem Kolína“. Zu den benannten Kulturdenkmälern zählen die Kirche des heiligen Wenzel, ein geschützter Schlosskomplex und historische Wirtschaftsgebäude. Der Lehrpfad ergänzt diese Ortsgeschichte um Stationen zu Natur und Geschichte in drei Gemeinden.

Kirche des heiligen Wenzel und ihre Baugeschichte

Das älteste Kulturdenkmal des Ortes ist die Kirche des heiligen Wenzel; erstmals schriftlich erwähnt wurde sie 1352. Ursprünglich war sie gotisch, 1673 wurde sie barock umgebaut. Um 1700 kam ein Glockenturm hinzu. An der Kirche lassen sich damit mehrere Bauphasen unterscheiden: auf die mittelalterliche schriftliche Nennung folgten der barocke Umbau und später der Anbau des Turms. Vor der Kirche steht außerdem eine Skulpturengruppe mit der Apotheose des heiligen Johannes Nepomuk. So umfasst der kulturelle Schwerpunkt neben der Baugeschichte auch ein eigenständiges bildhauerisches Werk.

Schlosskomplex und historische Wirtschaftsgebäude

Zum geschützten Schlosskomplex gehört das Neue Schloss, das auch Mandelíkova vila genannt wird. Ebenfalls Teil des Komplexes ist ein Park mit skulpturaler Ausstattung. Die barocke Scheune ist der markanteste erhaltene Rest des früheren Wirtschaftshofs von Ratboř. Diese benannten Bestandteile stehen für unterschiedliche Aspekte des baulichen Erbes: das Schloss und der Park bilden den geschützten Komplex, während die Scheune als erhaltener Teil des früheren Wirtschaftshofs hervorsticht.

Die Getreidescheune von Ratboř wurde 2018–2019 umfassend und hochwertig restauriert. Sie steht auf einer Freifläche zwischen dem Alten Schloss und der Kirche des heiligen Wenzel. Diese Lage bietet eine konkrete Orientierung zwischen zwei benannten Bauwerken. Zusammen mit den Angaben zur Restaurierung hilft sie, die Getreidescheune sowohl räumlich als auch über ihre jüngere Baugeschichte einzuordnen.

Lehrpfad „Na toulkách kolem Kolína“

Der Lehrpfad beginnt an der Gedenkzeder in Ratboř und endet im Tal des Pekelský potok bei Kbel. Er ist 3,5 km lang und vermittelt an neun Stationen Geschichte und Natur der Gemeinden Ratboř, Kbílek und Kbel. Der Weg ist frei zugänglich. Seine Angaben zu Länge, Start und Ziel geben dem Ausflug einen klar umrissenen Rahmen; die Stationen verbinden den Blick auf Natur und Geschichte über mehrere Gemeinden hinweg.

Anzeige

Für Ihre Auswahl nach Interessen unterscheiden sich die Schwerpunkte deutlich: Bei Kirche, Schlosskomplex und Scheune stehen Baugeschichte, Kunst und Restaurierung im Vordergrund. Der Lehrpfad richtet den Blick auf eine Strecke mit neun Stationen zu Geschichte und Natur. So lässt sich entscheiden, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an den Kulturdenkmälern des Ortes oder an der thematischen Wegführung ausrichten möchten, ohne beide Angebote zu einem einzigen Besuchsablauf zusammenzufassen.

Praktische Hinweise für die Planung

Der Bahnhof Ratboř ist in das integrierte Verkehrssystem eingebunden. Da sich dieser Status ändern kann, prüfen Sie die Einbindung vor Ihrer Anreise erneut. Die Überreste der Skokanovský-Mühle sind frei zugänglich; der Besuch erfolgt auf eigene Gefahr. Prüfen Sie diese Zugangsbedingung vor Ihrem Besuch nochmals. Damit bleiben zwei praktische Hinweise getrennt: beim Bahnhof geht es um die Systemzugehörigkeit, bei der Mühle um den Zugang zu den Überresten.

Weitere Reiseziele entdecken: Mrzky, Kouřim, Zásmuky, Radovesnice Ii, Ždánice, Svojšice, Žehuň, Plaňany.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kolín.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.