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Plaňany: Kirchen und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Plaňany

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Plaňany verbindet Bauwerke aus unterschiedlichen Epochen mit einer Siedlungsgeschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. Zu den prägenden historischen Themen zählen eine erhaltene romanische Kirche, eine neugotische Kirche und eine ehemalige Festung mit Renaissance-Mauerwerk. Der Sportplatz ergänzt diese Perspektive um eine Möglichkeit zur aktiven Erholung. So können Sie den Ort sowohl über seine Architektur als auch über seine Freizeitangebote kennenlernen.

Kirchen aus verschiedenen Jahrhunderten

Die Kirche Mariä Verkündigung ist eine erhaltene romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert. Unter ihrem Boden wurde 1937 Mauerwerk aus dem 10. Jahrhundert entdeckt, das möglicherweise zu einer ursprünglichen Rotunde gehört. Die Datierung des Mauerwerks reicht damit weiter zurück als die Entstehungszeit der erhaltenen Kirche; die Deutung als Teil einer Rotunde bleibt ausdrücklich eine Möglichkeit.

Eine spätere Bauphase zeigt die Kirche St. Johannes des Täufers. Sie ist neugotisch und gehört in die Epoche des späten Historismus. 1913 fertiggestellt, wurde sie zur neuen Dominante von Plaňany. Ihr schlanker, deutlich erhöhter prismatischer Turm ist eine sichtbare Dominante in der Ortsansicht und ein Orientierungspunkt in der umliegenden Landschaft. Im Vergleich dazu steht bei der Kirche Mariä Verkündigung die erhaltene romanische Architektur im Mittelpunkt: Die beiden Kirchen verbinden unterschiedliche historische und architektonische Akzente.

Synagoge und Festungsarchitektur

Die Synagoge in Plaňany wurde von 1858 bis 1861 errichtet und diente ab 1926 als Gebetshaus der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche. Der Husův sbor befindet sich in der ehemaligen Synagoge. Bei diesem Bauwerk gehören also die Entstehung als Synagoge und die spätere Nutzung als Gebetshaus zu verschiedenen Abschnitten seiner Geschichte.

Auch die Mírkovská tvrz zeigt, wie sich die Funktion eines historischen Gebäudes verändern kann. In den 1740er-Jahren wurde die Feste zu einem Getreidespeicher umgebaut und erweitert; in dieser Form ist sie bis heute im Wesentlichen erhalten. Im südlichen Teil der Mírkovská tvrz befindet sich originales Renaissance-Mauerwerk des Wohnpalasts der Feste. Es reicht bis zur Höhe der Fensterbrüstungen im Obergeschoss. Damit stehen ursprüngliche Renaissance-Substanz und der spätere Umbau zum Getreidespeicher für unterschiedliche Bauphasen desselben Gebäudes.

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Ortsgeschichte und aktive Erholung

Das Siedlungsgebiet am Zusammenfluss von Kouřimka und Bečvárka ist seit der Jungsteinzeit kontinuierlich besiedelt. Dieser lange Zeitraum bildet einen historischen Rahmen für die späteren Bauwerke in Plaňany. Archäologische Spuren, Sakralbauten und die umgenutzte Feste eröffnen jeweils eigene Zugänge zur Ortsgeschichte.

Für Bewegung steht der Sportplatz in Plaňany der breiten Öffentlichkeit jeden Alters zur aktiven Erholung zur Verfügung. Zu den dort möglichen Ballspielen gehören Tennis, Volleyball, Fußball, Nohejbal und Basketball. Das setzt einen anderen Schwerpunkt als die historischen Bauwerke: Hier geht es um eigene sportliche Betätigung. Die Nutzungsbedingungen können sich ändern; informieren Sie sich daher vor Ihrem Besuch über die aktuellen Bedingungen. Als weiteres touristisches Spiel ist „Pečeckem kolem dokola“ mit Plaňany verbunden.

Weitere Reiseziele entdecken: Veletov, Chotutice, Polní Chrčice, Tři Dvory, Přistoupim, Mrzky, Kolín, Veltruby.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Kolín.

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