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Vlcice: Radwege, Natur und Baugeschichte

Unterkünfte in Vlcice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Radrouten, Gewässerlandschaft und Baugeschichte setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Überlegen Sie zunächst, welche Ziele Sie besonders interessieren: eine Radstrecke mit einer möglichen Erweiterung, geschützte Gewässer oder die Kirchen und Burgruinen des Ortes.

Anreise und Routen planen

Der Bahnhof Vlčice liegt an der Strecke 040 zwischen Chlumec nad Cidlinou und Trutnov. Eine Haltestelle für Linienbusse befindet sich in der Nähe des Bahnhofs. Wenn Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen möchten, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag, denn Fahrpläne können sich ändern.

Der Vlčice-Radrundweg lässt sich durch einen Anstieg nach Hrádeček und eine anschließende Abfahrt auf der Straße nach Mladé Buky verlängern. Die Erweiterung umfasst also sowohl einen Anstieg als auch eine Straßenabfahrt. Die Komenský-Route führt durch Vlčice, vorbei an Teichen, über Wiesen und über Anhöhen mit Ausblicken auf die Landschaft. Sie gilt als für geübtere Radfahrer geeignet. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Möglichkeiten: Beim Radrundweg ist eine konkrete Verlängerung genannt, während die Komenský-Route mehrere Landschaftselemente verbindet und mit einer Eignungseinstufung versehen ist. Eine weitere Ausflugsroute führt von Hostinné zum Naturpark Hrádeček über Čermná und Vlčice.

Teiche und geschützte Natur

Das Naturdenkmal Luční potok v Podkrkonoší erstreckt sich auch auf das Katastergebiet Vlčice u Trutnova. Es schützt die Population und den Lebensraum des Steinkrebses (Austropotamobius torrentium). Im Gebiet kommen außerdem Bachneunaugen und die Gemeine Groppe vor. Für Reisende mit Interesse an Gewässernatur sind diese Arten ein konkreter Bezug zum Schutzgebiet; sie unterscheiden den Natur-Schwerpunkt von den Rad- und Kulturzielen.

Burgen, Kirche und Architektur

Die Burg Břecštejn wurde 1455 von der wohlhabenden Familie Zilvár auf einem steilen Konglomeratfelsen errichtet. Sie war früher auch unter dem Namen Silberštejn bekannt. Von der eigentlichen Burg sind heute nur noch hohe Mauern erhalten; der Zugang erfolgt durch ehemalige Keller. Eine zweite Burganlage bei Vlčice ist nur noch an Geländespuren zu erkennen. Sie stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und wurde 1974 entdeckt. Die beiden Anlagen unterscheiden sich damit sowohl in ihrer Überlieferung als auch in dem, was heute von ihnen erkennbar ist.

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Die Kirche des heiligen Adalbert ist ein eingetragenes Kulturdenkmal aus dem späten 13. Jahrhundert. Ursprünglich frühgotisch, wurde sie im 16., 17. und 18. Jahrhundert umgebaut. Zum Komplex gehört ein Renaissance-Eingangsturm mit rechteckigem Grundriss und zwei Geschossen. Er steht an der Südseite der Friedhofsmauer und enthält ein Eingangstor. An der Fassade des Kirchenkomplexes erinnert eine Gedenktafel an J. A. Komenský und seinen Aufenthalt in Vlčice im Jahr 1627. Auf dem Friedhof neben der Kirche steht außerdem eine Empire-Grabstätte ehemaliger Gutsherren.

Auch das Schloss Vlčice bietet einen eigenen architektonischen Vergleich: Das Gebäude ist dreiflügelig und zweigeschossig und besitzt ein Mansarddach. Zusammen mit der mehrmals umgebauten Kirche, dem Renaissance-Turm und den unterschiedlichen Burgresten ergeben sich verschiedene historische Bauformen, an denen sich die Ortsgeschichte ablesen lässt.

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