Lampertice: Kirchenbau und Bergbau
Unterkünfte in Lampertice
Lampertice verbindet Kirchenbau, Zeugnisse des Steinkohlebergbaus und eine grün markierte Wanderroute. Für Ihre Reiseplanung sind das unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können sich mit der Architektur und den steinernen Erinnerungszeichen befassen, den Bergbau in den Mittelpunkt stellen oder die Wanderung als eigenen Anlass wählen. Wenn Sie ein Hotel für einen Aufenthalt in Lampertice suchen, ordnen Sie diese Themen am besten nach Ihren persönlichen Plänen. So beginnt die Suche bei dem, was Sie auf Ihrer Reise interessiert.
Kirche, Kreuze und Details
Die Kirche Nanebevstoupení Páně ist ein großer, einschiffiger Bau auf rechteckigem Grundriss; der Apsisabschluss ist niedriger gehalten. „Einschiffig“ bezeichnet einen Kirchenraum mit einem Hauptschiff. Zusammen mit der rechteckigen Grundform ergibt sich so ein klar lesbarer Aufbau, bei dem der niedrigere Abschluss einen weiteren Teil des Gebäudes absetzt. Die Kirche stammt aus dem Jahr 1840 und wurde von 1906 bis 1911 umgebaut. Für die zeitliche Einordnung lohnt es sich, beide Angaben auseinanderzuhalten: 1840 ist die Bauzeitangabe, während 1906 bis 1911 den späteren Umbau bezeichnet.
Ein historisches Innenraumdetail befindet sich im hinteren Teil des Chorraums der Kapelle Nanebevstoupení Páně: ein blindes Fenster mit einer eisernen Rosette aus blauem, grünem, gelbem und violettem Farbglas. Die Rosette stellt einen sechs-zackigen Stern dar. Zustand und Zugänglichkeit können sich ändern; wenn Sie gerade dieses Detail sehen möchten, prüfen Sie den Zugang vor einem Besuch.
Auch zwei Sandsteinkreuze geben der Erkundung unterschiedliche Bezugspunkte. Am Ortsende von Lampertice, nahe der Abzweigung nach Žacléř, steht ein Kleeblattkreuz. Ein weiteres Kreuz befindet sich nahe der Kirche an einer Straße. Auf seiner Vorderseite trägt es ein im Negativ gearbeitetes Relief eines mittelalterlichen Schwertes. Kleeblattform und Schwertmotiv sind die markanten Unterschiede zwischen den beiden Denkmälern.
Bergbau in Lampertice
Im Katastergebiet Lampertice vermittelt das Bergbaumuseum Žacléř in den Anlagen des ehemaligen Bergwerks Jan Šverma die Technik des untertägigen Steinkohlebergbaus. Außerdem sind die Betriebsgebäude der Schächte Jan und Julie in Lampertice Kulturdenkmäler. Zum Bergbaumuseum gehört auch die Möglichkeit, einen Teil des Schachts Julie, einen Bewetterungskanal und die Ausstattung des Ventilatorraums zu besichtigen. Die Besuchsmodalitäten können variieren; prüfen Sie daher vorab, wie diese Bereiche aktuell besichtigt werden können.
Ein weiterer konkreter Bezugspunkt ist der 52 Meter hohe Förderturm des Schachts Jan. Bei geeigneten Wetterbedingungen ist von dort ein Ausblick auf die Panoramen des Riesengebirges und der Vraní hory möglich. Die Aussicht ist damit an die Sichtverhältnisse gebunden.
Wanderweg und Landschaft
Der grün markierte Wanderweg Bernartice–Lampertice–Žacléř verläuft durch Lampertice. Er bietet einen eigenständigen Wander-Schwerpunkt, während Kirche, Kreuze und Bergbau den Blick auf Bau- und Ortsgeschichte lenken. Lampertice liegt unter bewaldeten Hügeln nahe der polnischen Grenze. Wenn Sie Ihre Reise planen, können Sie so zwischen einer Wanderung und den kulturgeschichtlichen Themen des Ortes gewichten, was für Ihren Aufenthalt im Vordergrund stehen soll.
Weitere Reiseziele entdecken: Souvrať, Lánov, Staré Buky, Libotov, Hořejší Vrchlabí, Kohoutov, Slemeno, Debrne
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Trutnov.