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Boháňka: Kunst, Kulturerbe und Landschaft

Unterkünfte in Boháňka

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Boháňka verbindet Kunst im Freien und historische Erinnerungszeichen mit einer markanten Landschaftslage. Zu den kulturellen Themen gehören ein Jan-Hus-Denkmal, eine Freiluft-Skulpturenausstellung und mehrere historische Kreuze; Wander- und Radwanderwege führen ebenfalls durch den Ort. Bei der Reiseplanung können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Bildhauerei, historische Zeichen oder Landschaft und Wege.

Landschaft und Wege

Am Fuß des Chlumský vrch liegt Boháňka. Von dort bieten sich nach Norden Ausblicke auf Zvičina und dahinter auf das Riesengebirge. Wander- und Radwanderwege führen durch den Ort. Die Namen beschreiben verschiedene räumliche Bezüge: Chlumský vrch steht für die Lage am Bergfuß, Zvičina und das Riesengebirge für den Blick nach Norden. So lassen sich die unmittelbare Lage und die weiter reichenden Aussichtspunkte auseinanderhalten.

Skulpturen und Kultur

Die Skulpturen der Freiluft-Skulpturenausstellung Boháňka sind aus hartem Sandstein aus dem Steinbruch KUKS gehauen. Material und Herkunft geben der Ausstellung einen konkreten künstlerischen Bezug. Sie liegt an einem gelb markierten Wanderweg und ist zugleich Teil des internationalen Weges Cesta kamene. Wenn Sie Wandern und Kunst verbinden möchten, bietet dieser Wegbezug eine konkrete Orientierung. Der gelb markierte Wanderweg zeigt die konkrete Lage der Ausstellung am Weg; Cesta kamene steht für ihre Einbindung in einen internationalen Weg.

Die Galerie des studentischen Bildhauersymposiums unter freiem Himmel gilt als lohnender touristischer Zwischenstopp in Boháňka. Das Jan-Hus-Denkmal setzt einen anderen Akzent: Es stammt aus dem Jahr 1915 und wurde nach einem Entwurf von František Bílek geschaffen. So reicht das kulturelle Angebot von einer Galerie des studentischen Bildhauersymposiums bis zu einem Denkmal mit benanntem Entwerfer.

Historische Zeichen und Datierungen

Ein altes steinernes Kreuz steht an einer Wegkreuzung nahe dem Schulgebäude von Boháňka. Ein historischer Kreuzstein gilt als Kyrill-und-Method-Kreuz; auf seiner Vorderseite ist die Jahreszahl 830 erkennbar. Im Wald nordöstlich von Boháňka steht einer der grob gearbeiteten Kreuzsteine, die traditionell als Sühnekreuze bezeichnet werden.

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Ein Bildstock steht an der Kreuzung der Wege zwischen Chloumek, Maňovice und Skála. Er wird üblicherweise ins 16. Jahrhundert datiert. Der Wegbezug dieses Bildstocks ist damit ebenso benannt wie seine übliche zeitliche Einordnung.

Die Zeitangaben haben unterschiedliche Rollen: 1915 ist das Jahr des Jan-Hus-Denkmals, 830 ist auf der Vorderseite eines Kreuzsteins sichtbar, und der Bildstock wird üblicherweise ins 16. Jahrhundert datiert. Der Vergleich hält ein Denkmaljahr, eine erkennbare Jahreszahl und eine übliche Datierung auseinander.

Das Třebovětický Rondell ist ein archäologischer Bezugspunkt. Es liegt etwa 300 Meter vom Dorf Skála entfernt, steht unter Denkmalschutz und ist gesetzlich geschützt.

Weitere Reiseziele entdecken: Střevač, Chomutice, Podkost, Lískovice, Dobrá Voda U Hořic, Kostelec, Zámostí-Blata, Šárovcova Lhota.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Jičín.

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