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Pesvice – Kapelle St. Josef, Ortsgeschichte und Flugsport

Unterkünfte in Pesvice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Pesvice verbindet eine weit zurückreichende Ortsgeschichte mit der Kapelle St. Josef und einem Flughafen, der bis heute für Sport- und Freizeitflug genutzt wird. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander: Bau- und Denkmalgeschichte auf der einen Seite, Luftfahrt auf der anderen. Auch die Geschichte von Bierverkauf und Hopfenanbau ist mit Pesvice verbunden. Wenn Sie ein Hotel für eine Reise nach Pesvice suchen, können diese Themen Ihnen dabei helfen, den Ort nach Ihren Interessen einzuordnen.

Ortsgeschichte: Bierverkauf und Hopfenanbau

Pesvice wurden erstmals 1290 schriftlich erwähnt. Im Jahr 1571 gehörte der Ort zu den 20 Dörfern, in denen die Chomutover Bürger ein Monopol auf den Bierverkauf besaßen. Ab der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Pesvice Hopfen angebaut. Die beiden wirtschaftlichen Bezüge liegen in unterschiedlichen Zeitabschnitten: 1571 geht es um das Verkaufsmonopol, ab der Mitte des 18. Jahrhunderts um den Hopfenanbau. So lassen sich die Angaben chronologisch einordnen, ohne Verkaufsrecht und Anbau gleichzusetzen. Sie geben kulturhistorisch interessierten Reisenden konkrete Anhaltspunkte aus verschiedenen Phasen der Ortsgeschichte.

Kapelle St. Josef und ihre Bauform

Die Kapelle St. Josef wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtet und steht unter Denkmalschutz. Sie ist einschiffig, hat einen halbrunden Abschluss und einen prismatischen Glockenturm über dem Eingang. Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Bauteile: „einschiffig“ bezeichnet den Hauptraum, „halbrunder Abschluss“ die Form des Bauendes und „prismatisch“ die Gestalt des Turms. Damit lässt sich die Kapelle nicht nur zeitlich einordnen; ihre Architektur ist durch mehrere konkrete Merkmale beschrieben. Denkmalschutz und Bauform sind dabei zwei unterschiedliche Aspekte desselben Bauwerks: der Schutzstatus und die Gestalt.

Der Bildstock „Boží muka“

Ein lokaler Denkmalbeitrag von 2024 nennt am Bildstock „Boží muka“ beim Haus Nr. 70 die Jahreszahlen 1819 und 1939. Derselbe Beitrag verortet den Bildstock hinter einem Zaun nahe der Durchgangsstraße Nr. 251; der Zaun schränkt die Sicht ein. Für die Orientierung helfen zwei konkrete Angaben: die Hausnummer und die Straßennummer. Die eingeschränkte Sicht ist ebenfalls ein nützlicher Hinweis, wenn Sie den Bildstock in Ihre Beschäftigung mit der örtlichen Geschichte einbeziehen.

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Flughafen Pesvice und Schnupperflüge

Der Flughafen Pesvice wird bis heute für Sport- und Freizeitflug genutzt. Er dient kleinen Motorflugzeugen, Ultraleichtflugzeugen, Hubschraubern und Segelflugzeugen; außerdem ist dort eine Flugschule tätig. Der Aeroklub Chomutov bietet am Flughafen Schnupperflüge mit einer CESSNA 172 oder dem Segelflugzeug L13 BLANÍK an. So umfasst der Luftfahrtbezug sowohl die Nutzung des Flughafens durch verschiedene Luftfahrzeuge als auch ein konkretes Schnupperflugangebot. Wenn Sie einen Schnupperflug für Ihre Reiseplanung in Betracht ziehen, klären Sie den Termin vorab direkt mit dem Aeroklub. Dabei können Sie den allgemeinen Flugbetrieb und das ausdrücklich benannte Angebot für Schnupperflüge als zwei verschiedene Aspekte der Luftfahrt in Pesvice betrachten.

Pesvice als Reiseziel einordnen

Für die Wahl des Reiseziels stehen damit unterschiedliche Interessen im Vordergrund: Pesvice lässt sich über Bau- und Ortsgeschichte einordnen oder über den bis heute genutzten Flughafen und das Schnupperflugangebot.

Weitere Reiseziele entdecken: Měděnec, Vadkovice, Otvice, Všehrdy, Černovice U Chomutova, Chbany, Nová Víska, Kovarska

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Chomutov.

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