Zum Inhalt

Tarma: Höhlenkunst, Archäologie und Natur

Unterkünfte in Tarma

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Felsmalereien in einer Höhle, archäologische Spuren und ein jahrhundertealter Zedernbaum geben Tarma unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine Reise. Die Orte und Themen reichen von Palcamayo und Huaricolca bis zu Wanderwegen im Santuario Nacional Pampa Hermosa. So lässt sich ein Aufenthalt nach Interessen gliedern: Höhlen- und Siedlungsgeschichte, Natur, Aussicht oder regionale Küche. Angaben zu einem Wanderweg und zu einem Aussichtspunkt bieten zudem konkrete Zeitwerte für die Planung.

Höhlen und frühe Besiedlung

Die Gruta de Huagapo in Palcamayo enthält Stalaktiten und Stalagmiten sowie Felsmalereien mit Tierdarstellungen und Jagdszenen. Die Malereien werden ungefähr auf 10.000 bis 6.000 v. Chr. datiert. Damit stehen in der Höhle geologische Formationen und frühe Bildmotive nebeneinander. Der Cañon de Ushto und die Gruta de Huagapo bilden außerdem eine gemeinsame Besuchsroute: Von der Gemeindeverwaltung Palcamayos ausgebaute Zugänge verbinden beide Orte. Diese Verbindung können Sie einbeziehen, wenn Sie Höhlen- und Landschaftsthemen zusammen betrachten möchten.

Anashpata ist eine 5,44 Hektar große archäologische Siedlung am Fuß des Cerro Shayoc-Shayoc. Aufgrund ihrer Architektur und der an der Oberfläche festgestellten Keramik wird sie vermutlich der Kultur Taruma oder Tarama aus der Späten Zwischenperiode zugeordnet, etwa 1000 bis 1450 n. Chr. Die kulturelle Zuordnung bleibt damit eine Vermutung. Derzeit ist Anashpata Teil der „Ruta del zorro“, die von der Municipalidad Provincial de Tarma, der Municipalidad Distrital de Palcamayo und örtlichen Reiseagenturen gefördert wird. Prüfen Sie lokal, ob die Route für Ihren Besuch verfügbar ist.

Wanderung und Aussicht

Das Santuario Nacional Pampa Hermosa liegt teilweise in der Provinz Tarma. Im Sektor Pampa de los Cedros Centenarios ist die touristische und rekreative Zone für Besucher zugänglich. Dort befindet sich der über 600 Jahre alte Cedro El Abuelo: Er ist 51 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 3,5 Metern. Ein ausgeschilderter Wanderweg von zwei Kilometern führt zum Baum; die Gehzeit beträgt ungefähr zwei Stunden. Diese Angaben geben Ihnen einen konkreten Rahmen für die Wanderplanung.

Anzeige

Der Mirador San Cristóbal ist vom Hauptplatz von Tarma zu Fuß über einen 0,3 Kilometer langen Weg erreichbar; als Gehzeit sind 25 Minuten angegeben. Bestätigen Sie diese Wegangabe vor Ort erneut. Ein anderer Blick auf die Geschichte des Gebiets erwartet Sie im Museo Municipal de Huaricolca: Vier Sammlungen mit verschiedenen im Distrikt gefundenen Objekten bilden eine Chronologie mehrerer Epochen der Geschichte Huaricolcas. Im Museum kann ein Begleiter angefordert werden, der Besucher zu archäologischen Sehenswürdigkeiten führt. Klären Sie diesen Service vor Ihrer Anreise.

Regionale Küche in Tarma

Tarma ist für Manjar Blanco bekannt, eine Nachspeise aus Kuhmilch. Pachamanca können Sie ebenfalls in Tarma probieren. Zu diesem traditionellen Gericht gehören Geflügel, Rind, Schwein und Lamm sowie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Bohnen, Mais und aromatische Kräuter; dazu werden Humitas zubereitet. So stehen in der Stadt eine milchbasierte Süßspeise und ein herzhaftes Gericht mit verschiedenen Fleischsorten und Beilagen nebeneinander. Wenn regionale Küche zu Ihren Reiseinteressen zählt, können diese beiden Spezialitäten Ihre Planung ergänzen.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Weitere Reiseziele entdecken

Tarma, Satipo, Concepción, La Merced, Chanchamayo, Provincia de Tarma, Huancayo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Junín.