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Monterrico: Puente Kimiri und Selva Central

Unterkünfte in Monterrico

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Monterrico liegt in der Provinz Chanchamayo. Zusammen mit den Provinzen Satipo und Oxapampa bildet Chanchamayo die Selva Central. Diese gilt als Tourismusregion mit thematischen Schwerpunkten in Kultur, Abenteuer, Natur, Gesundheit, Anthropologie und Unterhaltung. Für Sie liegen damit zwei Maßstäbe nebeneinander: Monterrico als konkreter Zielort und die Selva Central als größerer Rahmen aus drei Provinzen. Diese Einordnung hilft, die Ortslage von der weiter gefassten regionalen Perspektive zu unterscheiden.

Puente Colgante Kimiri: Geschichte und Bauweise

In der zugehörigen Gemeinde liegt Puente Colgante Kimiri. Bewohner der Gegend erbauten die Brücke 1901, um beide Ufer des Río Chanchamayo zu verbinden und den Abtransport lokaler Erzeugnisse zu erleichtern. Für Reisende mit Interesse an Ingenieurbau oder Regionalgeschichte bietet diese Entstehung einen konkreten Bezugspunkt: Baujahr, Flussübergang und Transportzweck gehören zu ihrer Geschichte.

Die 75 m lange Brücke ist für die Querung durch Personen sowie motorisierte Fahrzeuge wie Autos und Pick-ups ausgelegt. Ihr Hauptbogen besteht aus Calicanto-Mauerwerk und hat ein 4 m hohes Zugangstor. Zum Materialmix gehören lokale Werkstoffe wie Stein, Holz und Ziegel ebenso wie industriell gefertigte Träger und Metallseile. Als funktionales Ingenieurbauwerk fügt sie sich stimmig in ihren Kontext ein. Die Maße beziehen sich auf unterschiedliche Ebenen: 75 m bezeichnen die Länge der Brücke, 4 m die Höhe des Zugangstors. So lassen sich Gesamtmaß und einzelne Konstruktionsdetails voneinander unterscheiden. Wenn Sie eine Überquerung einplanen, prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen.

Das peruanische Kulturministerium erklärte Puente Colgante Kimiri durch Resolution Nr. 063 zum Bestandteil des nationalen Kulturerbes. Die Resolution wurde am 22. November 2012 im Amtsblatt El Peruano veröffentlicht. Diese Anerkennung ergänzt den Blick auf Funktion und Bauweise um eine kulturhistorische Perspektive.

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Wasserfälle und Haciendas in Chanchamayo

Puente Kimiri ist mit mehreren Sehenswürdigkeiten verbunden, darunter die Wasserfälle La Borgoña und La Reyna. Beide sind Bezugspunkte für sportliche Aktivitäten wie Wandern und Radfahren. Damit stehen neben der Geschichte und Bauweise der Brücke auch konkrete Wasserfallnamen und sportliche Themen für die Reiseplanung bereit.

In der Provinz Chanchamayo liegt außerdem das Fundo Brasil, eine Hacienda mit Pflanzungen von Kaffee, Zitrusfrüchten, Bananen, Ananas, Maniok und Yacón, die dort zu sehen sind. Ebenfalls in der Provinz befindet sich das Fundo Monterrico, eine 1875 von der Familie Tremolada erbaute Hacienda. Die beiden Haciendas setzen unterschiedliche Schwerpunkte: Beim Fundo Brasil stehen die sichtbaren Pflanzungen im Vordergrund, beim Fundo Monterrico das Baujahr und die Familie, die das Anwesen errichtete. Im regionalen Vergleich stehen damit Anbaukulturen und historische Baugeschichte nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Casacancha, San Ramón, Pichanaki, Satipo, San Martín de Pangoa, Jauja.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Junín.

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