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Jauja: Historisches Zentrum und Festtage

Unterkünfte in Jauja

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Jauja verbindet ein historisches Stadtbild mit einem jährlich wiederkehrenden Kalender religiöser und patronaler Feste. In der Zona Monumental stehen koloniale Vergangenheit und moderne Elemente in Architektur und Stadträumen nebeneinander; erhaltene Kolonialhäuser spiegeln die Geschichte und das historische Gedächtnis der Stadt wider. Baugeschichte, Platzgestaltung und Festtermine bieten unterschiedliche Zugänge zu Jauja.

Iglesia Matriz: Geschichte und Baustil

Die Iglesia Matriz de Jauja ist durch das Instituto Nacional de Cultura mit der Resolución Jefatural Nr. 515 vom 11. August 1989 als unbewegliches historisches Kulturerbe anerkannt. Sie gehört zum historischen Zentrum von Jauja, das durch die Resolución Directoral Nacional Nr. 906 vom 17. Dezember 2003 zur Zona Monumental erklärt wurde. Die Zona Monumental de Jauja ist gemäß dieser Resolution als Kulturerbe der Nation eingetragen.

Die Kirche entstand um 1565, nachdem Jauja vom Inka-Verwaltungszentrum Hatun Xauxa im heutigen Distrikt Sausa an seinen heutigen Standort verlegt worden war. Ihr Bau liegt damit etwa 30 Jahre nach der von Francisco Pizarro vorgenommenen Gründung der Stadt. Die Abfolge verbindet die Entstehung der Kirche mit der Verlegung Jaujas an den heutigen Standort.

Architektonisch weist die Iglesia Matriz einen andinen Barockstil mit neoklassizistischen Eingriffen auf, die ihr im Tal eine besondere Gestaltung verleihen. Die benannten Stilelemente ergänzen den Blick auf ihre Geschichte um ein konkretes architektonisches Merkmal.

Plaza de Armas und Zona Monumental

Die Plaza de Armas wurde 1921 umgestaltet. Zu den Elementen des neuen Entwurfs gehörten ein regelmäßiger Grundriss, Grünflächen und eine zentrale Musikmuschel. Zusammen mit den erhaltenen Kolonialhäusern und den bemerkenswerten historischen Gebäuden prägt die Platzgestaltung den historischen Schwerpunkt Jaujas. In der Zona Monumental verbinden Architektur und Stadträume koloniale Vergangenheit mit moderneren Elementen.

Die Iglesia Matriz liegt gegenüber der Plaza de Armas. Für die Route von dort zur Kirche werden 0,10 Kilometer beziehungsweise etwa zwei Gehminuten angegeben. Zur Capilla Cristo Pobre sind es von der Plaza Principal aus ungefähr 800 Meter; der Fußweg beträgt etwa zehn Minuten. Achten Sie bei der Orientierung auf den jeweils genannten Ausgangspunkt: Für die Kirche ist es die Plaza de Armas, für die Kapelle die Plaza Principal.

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Auch die Capilla Cristo Pobre gehört als Bestandteil des Kulturerbes zur Zona Monumental de Jauja. Ihre Einbeziehung erfolgte durch die Resolución Jefatural 906/INC vom 12. Dezember 2003. Kirche und Kapelle bieten damit zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte innerhalb der Monumentalzone.

Religiöse und patronale Feste im Jahreslauf

Die Iglesia Matriz de Jauja ist jedes Jahr Schauplatz religiöser und patronaler Veranstaltungen. Zu den genannten Festen gehören:

  • das Patronatsfest San Sebastián vom 18. bis 20. Januar;
  • die bewegliche Karwoche im März oder April;
  • Corpus Christi im Juni;
  • das Fest Señor de la Justicia am dritten Samstag im Juni;
  • die Patronatsfeste der Virgen del Rosario und der Virgen Chapetona am ersten Sonntag im Oktober.

Während der Festlichkeiten werden die Plaza de Armas und die wichtigsten Straßen der Zona Monumental für bürgerliche und religiöse Feiern geschmückt. Der Kalender verbindet feste Tagesangaben mit Monats- und Zeitfenstern. Wenn Sie Ihre Reise an der Karwoche ausrichten möchten, prüfen Sie den konkreten Termin des jeweiligen Jahres: Das Fest ist beweglich und liegt im März oder April.

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