Chimborazo zwischen Vulkanen, Lagunen und Kulturerbe
Unterkünfte in Chimborazo
Chimborazo vereint eine markante Andenlandschaft mit historischen Orten und unterschiedlichen Naturerlebnissen. Der Vulkan Chimborazo erreicht eine Höhe von 6.263,47 Metern; seine kegelförmige, von Gletschern bedeckte Silhouette prägt die Landschaft. Dazu kommen Hochlandökosysteme, Lagunen und koloniale Architektur. Für Ihre Reiseplanung können Sie zunächst entscheiden, ob Berglandschaften, Naturbeobachtung oder historische Orte im Mittelpunkt stehen sollen.
Vulkanlandschaft und Schutzgebiete
Der Vulkan Chimborazo wird für Bergsteigen, Wandern, Radfahren und Landschaftsfotografie genutzt. Das eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf denselben Berg: Bewegung beim Bergsteigen, Wandern oder Radfahren steht neben der fotografischen Beschäftigung mit seinem Landschaftsbild. Das Chimborazo-Faunaproduktionsreservat schützt Páramo- und Puna-Ökosysteme sowie einheimische Kameliden, darunter Vikunjas, Lamas und Alpakas.
Auch die regionale Einordnung ist vielfältig: Der UNESCO Global Geopark Tungurahua umfasst die Präfektur Chimborazo sowie die Gemeinden Guano und Penipe. Der teilweise in der Provinz Chimborazo gelegene Parque Nacional Sangay wurde am 7. Dezember 1983 von der UNESCO zum Naturerbe der Menschheit erklärt.
Lagunen, Gipfel und unterschiedliche Landschaften
Am Volcán El Altar sind Trekking und Klettern möglich; die Route führt zu den dortigen Lagunen. Seine Gletscher haben unter anderem die Lagunen Amarilla beziehungsweise Caldera, Azul, Verde, Pintada und Mandur gebildet. So gehören die Aktivität am Vulkan und die besonderen Formen der Gletscherlandschaft zu einem gemeinsamen Naturthema.
Vom Gipfel des Cerro Puñay sind die Andenlandschaft und die Küstenebenen Ecuadors sichtbar. Einen anderen Landschaftseindruck bietet das Desierto de Palmira im Kanton Guamote: Das Gebiet umfasst 10 Hektar Sanddünen und Kiefernwald. Dort sind Camping, Ökotourismus, Fotografie, Wandern und Ausritte auf den Dünen möglich. Diese Kombination unterscheidet Palmira deutlich von den vergletscherten Vulkanen und Hochlandlandschaften.
An der Laguna de Colta können Sie spazieren gehen, fotografieren, Flora und Fauna beobachten und die Landschaft betrachten; auch weitere Abenteueraktivitäten sind möglich. Die Lagune beherbergt einheimische Vogelarten und eine große Vielfalt farbenprächtiger Fische. Die dort wachsende Totora wird zum Weben von Matten und zur Herstellung von Kunsthandwerk verwendet. Naturbeobachtung und ein lokaler Werkstoff geben dem Aufenthalt an der Lagune unterschiedliche Akzente.
Historische Orte und Reiseplanung
In Colta wurde die Iglesia de Balbanera 1534 gegründet. Sie gilt als erste auf ecuadorianischem Boden errichtete katholische Kirche. Die koloniale Kirche besitzt eine Fassade aus Kalksteinblöcken, die mit Lehm verbunden sind; an ihrer Errichtung waren indigene und spanische Arbeitskräfte beteiligt. Datierung, Baumaterial und Baugeschichte machen das Bauwerk zu einem konkreten Bezugspunkt für die Kulturgeschichte der Region.
Ein anderes Kulturerlebnis ist die Estación del Tren Sibambe, der Endbahnhof der Eisenbahnstrecke über die Nariz del Diablo zwischen Alausí und Sibambe. Die Station verfügt über ein Café, ein kleines Museum und eine Plaza del Tren, auf der die Gemeinschaft für Touristen traditionelle Tänze aufführt. Wenn Sie die Bahnstrecke einplanen, prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan.
Richten Sie Ihre Suche nach den Orten aus, die für Ihren Aufenthalt im Mittelpunkt stehen.
Weitere Reiseziele entdecken: Riobamba, Alausi, Pallatanga, Chunchi, San Isidro, Alao, Cajabamba, Guamote, Bucay, Guano, Cacha.
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