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Oruro: Kultur, Küche und Landschaft entdecken

Unterkünfte in Oruro

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Carnaval de Oruro, die Chipaya-Kultur und die Chullpares de Macaya stehen für unterschiedliche kulturelle Themen im Departamento de Oruro. Regionale Speisen und der Nevado Sajama ergänzen den Blick um Küche und Landschaft. Für die Planung können Sie zwischen Kulturerbe, lebendiger Kultur, historischen Bauwerken, regionalen Zutaten und einem benannten Berg unterscheiden. So lässt sich ein Schwerpunkt nach den eigenen Interessen setzen, statt alle Aspekte als dieselbe Art von Erlebnis zu betrachten.

Kultur und Geschichte

Der Carnaval de Oruro ist seit 2008 in der Repräsentativen Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit der UNESCO eingetragen; die ursprüngliche Proklamation erfolgte 2001. Die Jahreszahlen markieren unterschiedliche Vorgänge: 2001 gehört zur ursprünglichen Proklamation, 2008 zur Eintragung.

Im Departamento de Oruro zählt die Chipaya-Kultur zu den lebendigen Kulturen. Ihr Name wird vom Aymara-Wort Ch’ipa hergeleitet, das „verflochtenes Stroh“ bedeutet. Damit kommen neben der Beschreibung als lebendige Kultur auch der Sprachursprung und die Bedeutung des Namens ins Blickfeld.

Im Südosten des Departamento de Oruro liegen die Chullpares de Macaya: aus Adobe errichtete Grabkomplexe, die mit den Aymara-Herrschaften verbunden sind. Lage, Bauweise und historische Zuordnung bilden drei eigenständige Orientierungspunkte. So stehen die Chullpares als bauliches Thema neben der lebendigen Chipaya-Kultur und dem als UNESCO-Kulturerbe eingetragenen Carnaval.

Regionale Küche

Zur Küche des Departamento de Oruro gehören Lammfleisch, das Grundlage vieler Gerichte ist, und Kartoffeln.

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Der Nevado Sajama

Der Nevado Sajama, auch „Tata Sajama“ genannt, liegt im Parque Nacional Sajama. Beide Bezeichnungen meinen denselben Berg; „Tata Sajama“ ist also keine zusätzliche Stätte neben dem Nevado Sajama.

Weitere Perspektiven im übergeordneten Reiseziel Bolivien

Im übergeordneten Reiseziel Bolivien kommen weitere Kultur- und Architekturthemen hinzu. In Tiwanaku sind monumentale Steinbauten in geschützten archäologischen Zonen erhalten. Zum öffentlichen religiösen Raum gehören der halbunterirdische Tempel, der Tempel von Kalasasaya sowie die Akapana- und Pumapunku-Pyramide. In der Chiquitanía verbanden die Jesuiten und die ihnen zugehörigen indigenen Gemeinschaften europäische Architektur mit lokalen Traditionen. Zum historischen Erbe der Region gehören sechs erhaltene Jesuitenmissionen: San Francisco Javier, Concepción, Santa Ana, San Miguel, San Rafael und San José. Diese Beispiele unterscheiden sich im Schwerpunkt, von monumentalen Bauten und religiösem Raum bis zur Verbindung europäischer und lokaler Traditionen.

Auch Potosí erweitert den Blick auf das Erbe in Bolivien: Zum Welterbestättenkomplex gehören die industriellen Denkmäler des Cerro Rico mit einem System aus Aquädukten und künstlichen Seen, die Kolonialstadt mit der Casa de la Moneda, die Kirche San Lorenzo, mehrere Patrizierhäuser und die Barrios Mitayos als Wohngebiete der Arbeiter. Straßen, Plätze, öffentliche und religiöse Gebäude, Pfarrkirchen und Kirchen zeugen dort von der Geschichte des Bergbaus in Amerika.

Weitere Reiseziele entdecken: Cercado, Poopo, Santa Cruz, Chuquisaca, La Paz, Beni, Puno, Pando.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bolivien.

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