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Cocentaina: historische Bauwerke und Wege

Unterkünfte in Cocentaina

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Cocentaina lässt sich über mehrere historische Schwerpunkte kennenlernen: die frühere Stadtbefestigung, Kirchen und Palastarchitektur, Museen und Wege sowie den Naturpark Serra de Mariola. Für Ihre Reiseplanung können Sie den Akzent auf Baugeschichte, Ausstellungen oder Landschaft legen. Die einzelnen Sehenswürdigkeiten erzählen dabei unterschiedliche Teile der Ortsgeschichte.

Stadtmauer und Wege durch die Geschichte

Bis zum 18. Jahrhundert hatte die mittelalterliche Stadtmauer eine unregelmäßige viereckige Form und einen Umfang von mehr als einem Kilometer. Im Osten und Süden bildeten die natürlichen Gräben Barranc del Sord und Barranc de Santa Bàrbara ihre Begrenzung. Die Ruta de la Muralla de Cocentaina folgt dem früheren Verlauf der Befestigung. Neun Informationstafeln, beschilderte Markierungen und Hinweise auf ehemalige Stadttore machen den Weg zugleich zu einem Rundgang durch die Geschichte der Anlage. Da die Beschilderung aktualisiert werden kann, beachten Sie die Markierungen vor Ort.

Ein anderer Weg führt zum Paraje de Santa Bàrbara. Der Weg dorthin ist vom Ort aus kurz und leicht zu finden. Da sich örtliche Wegbedingungen ändern können, ist ein Blick auf die Verhältnisse vor dem Besuch sinnvoll.

Palau Comtal und historische Sammlungen

Im Palau Comtal sind dauerhaft Kunstwerke aus dem 14. bis 19. Jahrhundert sowie archäologische Überreste ausgestellt, die im Palast gefunden wurden. Die erste Bauphase des Palau Comtal könnte ins späte 13. oder frühe 14. Jahrhundert fallen. So stehen im selben Bauwerk die vorsichtig datierte Entstehungsgeschichte und Sammlungen aus mehreren späteren Jahrhunderten nebeneinander.

Auch das Casa Museo Festero setzt einen eigenen Schwerpunkt: Zu sehen sind Festkleidung, eine monografische Ausstellung über Gustavo Pascual, den Komponisten des Pasodobles „Paquito el Chocolatero“, und Blankwaffen aus aller Welt und verschiedenen Epochen. Die Ausstellungen können aktualisiert werden. Wer sich für Festkultur, Musikgeschichte oder historische Waffen interessiert, findet hier unterschiedliche Themen unter einem Dach.

Das Museo Arqueológico del Comtat befindet sich in einem Haus aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Es wurde im 15. Jahrhundert umgebaut und im 18. Jahrhundert vollständig im Stil eines bürgerlichen Hauses erneuert. Der ethnologische Saal zeigt den traditionellen Anbau von Weizen, Oliven und Weintrauben sowie die handwerkliche Herstellung von Mehl, Öl und Wein. Damit veranschaulicht die Ausstellung sowohl die landwirtschaftlichen Erzeugnisse als auch ihre Verarbeitung.

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Kirchen und Wehrbauten

Die Iglesia del Salvador wurde Ende des 16. Jahrhunderts über einer früheren Moschee errichtet, die 1530 christianisiert worden war. Ihr einschiffiger Grundriss gliedert sich in vier Abschnitte mit Kapellen und folgt Renaissance-Schemata. An der Iglesia de Santa Maria sind archäologische Überreste nahe der Hauptfassade sowie Spuren eines alten Friedhofs außerhalb der Seitenfassade erhalten. Beide Kirchen bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte: beim Salvador die Bauform und ihre Vorgeschichte, bei Santa Maria die sichtbaren archäologischen Spuren.

Im Convento de los Franciscanos verbinden sich in den erhaltenen Innenräumen Elemente der Renaissance und des Barock. Das Castillo de Cocentaina wiederum ist ein quadratischer, zweigeschossiger gotischer Wehrturm aus dem späten 13. oder frühen 14. Jahrhundert. Sein Gebiet liegt auf 765 Metern über dem Meeresspiegel. Von der Zufahrtsstraße führt ein Weg zu einer Hochfläche am Fuß des Turms; erreichbar ist er über einen Pfad am Hang entlang. Die Wegverhältnisse können sich ändern, planen Sie daher etwas Spielraum für die Bedingungen vor Ort ein.

Zum Castillo de Penella gehört ein 15 Meter hoher Hauptturm, der an die Burgmauer angebaut ist. Die Burg stammt aus dem späten 13. Jahrhundert. Zusammen mit dem Wehrturm von Cocentaina zeigt sie zwei historische Fortifikationen mit jeweils konkret beschriebener Bauform.

Landschaft und Radroute

Der Naturpark Serra de Mariola wird von Cocentaina und weiteren Orten in den Comarcas l’Alcoià, El Comtat und Vall d’Albaida geteilt. Diese gemeinsame Zuordnung gibt dem Reiseziel auch einen Landschaftsbezug, der über den Ort hinausreicht. Für eine andere Perspektive auf die Umgebung führt eine Radroute zwischen Cocentaina und l’Alqueria d’Asnar durch die Cocentaina zugehörige Siedlung l’Alcúdia de Cocentaina, bevor sie l’Alqueria d’Asnar erreicht. Da sich die Bedingungen für das Radfahren ändern können, prüfen Sie sie vor der Fahrt.

Weitere Reiseziele entdecken: Beniarbeig, Pego, Las Virtudes, Tàrbena, Els Poblets, Villena, Gaianes, Los Arenales Del Sol

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alicante.

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