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Nulles entdecken: Weinkultur, Baugeschichte und Routen

Unterkünfte in Nulles

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nulles verbindet modernistische Weinkultur mit kirchlicher Baugeschichte, einer iberischen Fundstätte und mehreren benannten Routen. Wenn Sie einen Hotelaufenthalt in Nulles planen, können Sie den Ort anhand konkreter Interessen einordnen: Möchten Sie Bauformen und historische Nutzungen betrachten, weinbezogene Angebote kennenlernen oder Routen nach ihren Zielen und Geh- beziehungsweise Radzeiten vergleichen?

Modernistische Weinkultur

Das Celler Cooperatiu de Sant Isidre de Nulles ist ein modernistisches Genossenschaftsweingut, entworfen vom Architekten Cèsar Martinell. Das Enotourismus-Angebot #OrigenCalçotada umfasst eine Route durch Weinberge und Calçot-Felder, einen Besuch des Weinguts sowie eine Verkostung von Weinen und Cavas aus lokaler Produktion. Das ist besonders für Sie interessant, wenn Sie nicht allein die Verkostung, sondern auch die modernistische Architektur eines Weinguts in Ihre Reiseinteressen einbeziehen möchten.

Baugeschichte und archäologische Spuren

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Església de Sant Joan Baptista. Ihr Bau begann im Jahr 1510; im 18. Jahrhundert wurde sie im neoklassizistischen Stil mit starkem barockem Einfluss wiederaufgebaut. Der achteckige Glockenturm erhebt sich aus einem quadratischen Sockel und wird von einer Kuppel gekrönt. An der rechten Außenmauer sind Reste der Burg von Nulles zu sehen. So treffen an der Kirche Baugeschichte, eine markante Turmform und sichtbare Burgreste aufeinander.

Das Zentralgebäude der iberischen Fundstätte Rabassats war im 3. Jahrhundert v. Chr. in Betrieb. Der westliche Raum, der in zwei Bereiche unterteilt war, diente häuslichen Tätigkeiten wie Mahlen, der Zubereitung von Lebensmitteln und Weben. Neben der Datierung vermittelt die Beschreibung damit auch einen konkreten Eindruck von der Nutzung eines Gebäudeteils. Rabassats bietet einen anderen historischen Blickwinkel als die Kirche: Hier stehen Raumaufteilung und häusliche Arbeit im Mittelpunkt.

Routen und Landschaft

Die Ruta dels Tanins führt zu Casafort, Trockensteinbauten und dem Wald del Lluc. Sie bietet weite Ausblicke auf einen Teil des Gemeindegebiets von Nulles und in der Ferne auf die Berge von Prades. Die Ruta de la Síquia ist fast vollständig asphaltiert und umfasst die Pont de Busquets, einen gepflasterten Bewässerungskanal, der früher zur Wassergewinnung genutzt wurde. Hinzu kommen Trockensteinbauten und sehr gute Ausblicke auf Vilabella und Nulles. Auch die Geh- und Radzeiten unterscheiden sich: Die Ruta dels Tanins dauert mit dem Fahrrad etwa 20 Minuten und zu Fuß etwas mehr als eine halbe Stunde; für die Síquia sind es etwa 30 Minuten mit dem Fahrrad und eine Stunde zu Fuß.

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Die Ruta de les Alzines führt zum Weiler Bellavista mit seiner Kapelle, zu Trockensteinbauten und zur Brücke von l'Hospitalet; ihre Ausblicke reichen eindrucksvoll über das Umland. Die Ruta del Forn Teuler setzt andere Akzente: Sie führt zu einem alten Ziegelofen und Trockensteinbauten und bietet gute Ausblicke auf die Hügel. Mit dem Fahrrad dauert dieser Weg etwa 30 bis 45 Minuten, zu Fuß eine Stunde. So können Sie die Routen anhand ihrer Ziele unterscheiden: bei Alzines etwa Kapelle und Brücke, bei Forn Teuler der alte Ziegelofen.

Besucherinformation

Die Oficina de Turisme de Nulles bietet Besucherinformationen und kulturelle Angebote wie Ausstellungen und einen Präsentationsraum. Wenn Sie neben den Routen auch kulturelle Angebote in Ihre Reiseplanung einbeziehen möchten, ist sie eine Anlaufstelle für Besucherinformationen.

Weitere Reiseziele entdecken: Vinyols, Els Guiamets, Montbrió Del Camp, Albarca, Solivella, Ulldemolins, Vespella De Gaià, El Baix Penedès

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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