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Albarca: Sternenhimmel, Eichenwald und Geschichte

Unterkünfte in Albarca

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Albarca am Montsant

Albarca liegt am Fuß des Montsant, wo die sonnenzugewandte und die schattige Seite des Berges auf die letzten Ausläufer der Serra de Prades treffen. Der Ort bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung: einen astronomischen Rundweg, eine markante Eiche im schattigen Eichenwald sowie historische und religiöse Orte. Wenn Sie ein Hotel in Albarca suchen, können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, ob Sie sich besonders für den Nachthimmel, die Landschaft oder Ortsgeschichte interessieren.

Sternenweg und Eichenwald

Der astronomische Rundweg von Albarca führt von Albarca zu einem astronomischen Aussichtspunkt bei Els Hostalets. Dieser gehört zum Netzwerk astronomischer Aussichtspunkte des Montsant. Am Aussichtspunkt bei Collet Roig und Els Hostalets gibt es einen Polarstern-Anzeiger zur Orientierung bei Nacht und ein interaktives Planisphären-Pult. Der Anzeiger richtet den Blick ausdrücklich auf den Polarstern; das Planisphären-Pult ergänzt ihn um eine interaktive Orientierung am Himmel. Der Flora-Rundweg „Shady Oakwood – Albarca“ beginnt am Ortseingang beim Grenzkreuz und kehrt dorthin zurück. Damit lässt sich zwischen einem Weg zu einem astronomischen Aussichtspunkt und einem Rundweg mit Rückkehr zum Grenzkreuz unterscheiden.

Im schattigen Eichenwald von Albarca steht eine stattliche Eiche in einem nahezu reinen Bestand aus Valencianischen Eichen. Für Naturinteressierte liegt der Fokus hier auf der Landschaft und ihren Bäumen, während der astronomische Aussichtspunkt den Blick zum Himmel lenkt.

Historische Wege und Spuren

Albarca entstand als muslimische Almúnia in der Umgebung der Burg von Siurana. Der Camí dels Cartoixans ist seit dem 16. Jahrhundert unter diesem Namen belegt. Der mündlichen Überlieferung zufolge war er ein alter, für Viehherden geeigneter Saumpfad, der die Kartause mit dem Königsweg von Reus nach Lleida bei Albarca verband.

Die Nekropole Prada de la Guineu liegt am Fuß des Hügels, auf dem Albarca steht, am schattigen Hang des Berges. Sie besteht aus fünf in den Fels gehauenen Gräbern. Vom Weg in das Dorf Albarca nehmen Sie einen Karrenweg etwa 100 Meter nach Westen und gehen anschließend zu Fuß weiter nach Südwesten. Die Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die Route daher vor Ihrem Besuch.

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Feste und religiöse Traditionen

Die Einsiedelei Mare de Déu de Montsant geht auf eremitische Gründungen des 12. Jahrhunderts zurück und gehört zum Pfarrbezirk von Albarca. Das Festa Major von Albarca wird am 15. August gefeiert; am letzten Tag findet der traditionelle Aufstieg zur Einsiedelei statt. Die traditionelle Wallfahrt zur Mare de Déu de Montsant findet am 17. August, dem dritten Tag des Hauptfestes von Albarca, mit einer Messe, dem Gesang traditioneller „Goigs“ und einem gemeinsamen Essen statt.

In Albarca besteht außerdem eine lokale Sant-Jordi-Tradition aus der Zeit vor dem 18. Jahrhundert. Mit einer gelobten Feier bat man den Heiligen um Schutz vor Vipern- und Skorpionstichen.

Weitere Reiseziele entdecken: L'Argentera, Colldejou, Benissanet, Aiguamúrcia, El Vendrell, Capçanes, Salomó, Paüls.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tarragona.

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