Serra De Daró – Kirchen und Wasserwege
Unterkünfte in Serra De Daró
Serra De Daró verbindet Baugeschichte mit dem Wasserraum am Ter. Für die Planung Ihres Aufenthalts bieten Kirchen, historische Bauwerke und Wege am Fluss konkrete Schwerpunkte. Wenn Sie nach einem Hotel in Serra De Daró suchen, hilft diese Einordnung dabei, Ihre Interessen für den Aufenthalt festzulegen.
Kirchen aus verschiedenen Bauphasen
Das große Kirchengebäude Església de Santa Maria hat einen basilikalen Grundriss und neoklassizistische Zierelemente. Sein heutiges Gebäude stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und wurde um 1881 wiederaufgebaut. Bischof Tomàs Sivilla weihte die Kirche am 1. Juni 1884. Der ältere Glockenturm stammt aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Diese unterschiedlichen Zeitangaben helfen, den Kirchenbau und den Turm als verschiedene Bauphasen einzuordnen.
Einen anderen architektonischen Bezugspunkt bietet die Església de Sant Iscle i Santa Julita: Die romanische Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert und hat ein einschiffiges Langhaus. Ihre halbrunde Apsis ist mit einem Arkadenfries geschmückt. Auch der Zusammenhang mit der Burg Sant Iscle prägt ihre Geschichte: Die Kirche gehörte später zu den Befestigungsanlagen der Burg. Zu deren erhaltenen Überresten zählt ein zylindrischer Turm.
Feuchtgebiet und Wasserbau am Ter
Die Illa i resclosa de Canet am Fluss Ter bildet ein etwa 15 Hektar großes Feuchtgebiet, das sich über Serra De Daró und La Tallada d’Empordà erstreckt. Für die Schutzgebiete gelten unterschiedliche räumliche Umfänge: Das gesamte Feuchtgebiet gehört zum Natura-2000-Gebiet ES5120011 „Riberes del Baix Ter“, während nur die Illa de Canet Teil des PEIN-Gebiets „Illa de Canet“ ist. Die Insel wurde durch die Verordnung vom 17. September 1996 als Wildtierschutzgebiet ausgewiesen; die ausgewiesene Fläche umfasst 0,7 Hektar.
Von der Resclosa de Canet aus lässt sich die Illa de Canet beobachten. Folgen Sie dazu der Ruta del Ter durch Canet de la Tallada und biegen Sie im Ort nach Süden ab. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen der Route.
Eine weitere Perspektive auf den Fluss bietet die Radroute „El Ter: caminos de agua“. Sie führt durch Serra De Daró und Sant Iscle, begleitet den Verlauf des Ter und macht hydraulisches Kulturerbe wie Bewässerungskanäle, Wehre und Mühlen erlebbar. Der mittelalterlich entstandene Rec del Molí ergänzt dieses Thema durch eine konkrete Wasserfunktion: Er bewässerte Ländereien in Serra De Daró sowie in Gualta, Pals und Teilen von Torroella. So stehen die Elemente entlang einer Flussroute und die Geschichte eines Bewässerungskanals als unterschiedliche Aspekte des Wassererbes nebeneinander.
Historische Wege und ländliche Bauten
Die Pont de la Roqueta ist über den asphaltierten Weg von Serra De Daró nach Llabià erreichbar. Nach etwa 700 Metern folgen Sie rechts einem Feldweg; wenige Schritte von dieser Abzweigung entfernt liegt die Brücke nahe der Font de la Roqueta. Der historische Zusammenhang reicht über den Zugang hinaus: Die Brücke steht mit dem Camí d’Empúries in Verbindung, der von Empúries nach Girona führte und dort an die Via Augusta anschloss. Da die Strecke auch einen Feldweg umfasst, prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.
Auch einzelne architektonische Details geben der Ortsgeschichte ein konkretes Gesicht. Mas Sunyer besitzt ein Renaissancefenster mit kielbogigem, reliefverziertem Bogen. Mas Cebrià ist ein großes Gehöft aus dem 17. und 18. Jahrhundert mit einer kleinen angebauten Kapelle. Diese wird nicht für Gottesdienste genutzt und ist vermutlich nicht älter als die genannte Epoche. Am Puig de Serra, auch La Roqueta genannt, befinden sich Steingrabstätten nahe dem Camí d’Empúries im Gemeindegebiet von Serra De Daró; die Überreste sind möglicherweise nicht sichtbar.
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