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Sant Quirze Safaja: Kultur und Landschaft

Unterkünfte in Sant Quirze Safaja

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Sant Quirze Safaja vereint historische Sakralbauten, Flusslandschaften und markante Felsformen. Wer ein Hotel in Sant Quirze Safaja sucht, kann den Aufenthalt danach ausrichten, ob Baugeschichte, Natur oder Wege im Mittelpunkt stehen sollen.

Ortsbild und Landschaft

Die Altstadt liegt auf einem langgestreckten felsigen Vorsprung, der la Molla genannt wird. Unterhalb des historischen Ortskerns verläuft ein Straßenabzweig, der die Straßen von Centelles nach Sant Feliu de Codines und von Mollet nach Moià verbindet. Mehrere Bäche und Rinnsale sowie der Riu Tenes fließen durch das Gemeindegebiet.

Am Zusammenfluss des Riu Tenes mit dem Torrent de la Font Via liegt der Gorg Negre, ein ungefähr kreisförmiger Tümpel, umgeben von großen Felsformationen. In regenreichen Zeiten kommt dort ein großer Wasserfall hinzu. Eine andere Landschaftsform zeigt die Bauma de l’Espluga: Die natürliche Felsbalme schließt ein kleines Tal ab und wurde teilweise durch Kalksinterablagerungen des Wassers geformt, das oberhalb herabstürzt.

Sant Miquel del Fai umfasst eine Naturfläche von 70,5 Hektar innerhalb der Gemeindegebiete von Bigues i Riells und Sant Quirze Safaja. Das Gebiet ist in das Naturinteressengebiet Cingles de Bertí einbezogen und Teil des Natura-2000-Netzes. Auch die Cingles de Bertí gehören zu Natura 2000 und umfassen besondere Schutzgebiete zur Erhaltung sowie besondere Vogelschutzgebiete. Pisten und Wege erschließen dort verschiedene Routen. Zum Gebiet um Sant Miquel del Fai gehören außerdem Höhlen, Schächte, Klippen und Tümpel entlang der Schlucht.

Baugeschichte und Kulturerbe

Die Pfarrkirche Sant Quirze i Santa Julita bewahrt eine Apsis aus einer Kirche, die um die Wende vom 11. zum 12. Jahrhundert errichtet wurde. Ihre äußere Dekoration ist im lombardischen Stil gestaltet. Der Glockenturm entstand später: Der Baumeister Joan Bonafacia errichtete ihn zwischen 1670 und 1672. Die Bauphasen geben der Kirche eine lange Geschichte, die sich an unterschiedlichen architektonischen Elementen ablesen lässt.

Der heutige Tempel der Església de Bertí wurde vermutlich im 13. Jahrhundert errichtet und 1437 erneut aufgebaut. Sant Pere de Bertí ist ein ländliches Kulturerbeensemble mit einer Kirche mit romanischen Elementen, einem Pfarrhaus, einem Friedhof und einem Comunidor. Die Kirche steht auf den Cingles de Bertí auf 825 Metern Höhe und bildet den Mittelpunkt eines Weilers mit verstreut liegenden Bauernhäusern.

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Der Molí de Llobateres, auch Molí de Centelles, molí de la Torre oder molí de Fontubal genannt, ist ein Gebäude mittelalterlichen Ursprungs am rechten Ufer der Riera de Tenes, südlich von Sant Quirze Safaja. In der Neuzeit wurde es umgebaut und erweitert. Als Bé Cultural d’Interès Nacional ist es als Kulturgut von nationalem Interesse eingestuft. Ein weiteres bauliches Zeugnis der früheren Eiswirtschaft ist die Poua de les Torras: Der große unterirdische, kreisförmige Eiskeller besitzt ein gewölbtes Steindach und drei rechteckige Öffnungen, durch die Eis eingebracht und herausgenommen wurde. Einige Eishäuser in Sant Quirze Safaja waren noch bis ins erste Viertel des 20. Jahrhunderts in Betrieb.

Wege und Ausblicke

Die ausgeschilderte Màrius-Torres-Route führt als Hin- und Rückweg zwischen Puigdolena und dem Ortskern von Sant Quirze Safaja. Von der Route bieten sich weite Ausblicke über die Ebene des Vallès. Puigdolena war ein privates Sanatorium aus dem Jahr 1933 und liegt in Sant Quirze Safaja auf 800 Metern Höhe. Auch die Literaturgeschichte ist mit dem Ort verbunden: Màrius Torres wurde dort im Dezember aufgenommen und reifte dort als Dichter.

Eine andere Perspektive bietet die Rundroute um Sant Quirze Safaja mit Ausblicken auf das Tal des Riu Tenes. Etappe 4 des GR 177 verläuft über Wege, durch Wälder und über Hügel rund um die Riera de Safaja und ermöglicht die Entdeckung von Sant Quirze Safaja und Castellcir. Die unterschiedlichen Routenbeschreibungen geben damit verschiedene Anhaltspunkte für die Tourenwahl: etwa die Wegeform oder das benannte Landschaftsbild.

Der Parc de l’Aigua ist ein öffentlicher Park mit Bäumen, einem Brunnen, Bänken und einem Kinderspielplatz. Hier beginnt die Route Torrents cap al riu Tenes; am Ausgangspunkt befinden sich außerdem Informationstafeln und ein interpretativer QR-Code. Zur Bauma del Molí, auch Bauma dels Horts genannt, führt vom Ortseingang aus flussaufwärts ein markierter Fußweg. Die Strecke dauert ungefähr zehn Minuten. Damit unterscheiden sich die beschriebenen Wege schon in ihrer Form: von einem ausgeschilderten Hin- und Rückweg über eine Rundroute bis zu einem kurzen Fußweg zu einer Felsbalme.

Weitere Reiseziele entdecken: Olèrdola, La Palma De Cervelló, Sant Salvador De Guardiola, Vallromanes, Lliçà de Vall, Tona, Ripollet, Igualada.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

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