Lliçà de Vall zwischen Waldwegen und Eisgeschichte
Unterkünfte in Lliçà de Vall
Lliçà de Vall verbindet Naturthemen mit einer gut erkennbaren Ortsgeschichte. Für die Suche nach einem Hotel in Lliçà de Vall hilft es, zunächst den Schwerpunkt der Reise festzulegen: Die Voltes-Wege und Bosc Codern lenken den Blick auf Wald und Landschaft, während die Església de Sant Cristòfol, Can Coll und die Eishäuser von Can Gurri Kulturgeschichte und Architektur in den Mittelpunkt rücken. Der Tenes durchquert den Ort von Norden nach Süden. Neben bewaldeten Flächen gibt es weiterhin landwirtschaftlich genutzte Gebiete; in den Wäldern wachsen Kiefern, Eichen und Steineichen. Gute Straßenverbindungen bestehen über die C-17, C-155 und BV-1602. Damit haben Sie sowohl eine thematische Orientierung für den Aufenthalt als auch benannte Straßenverbindungen für Ihre Anreiseplanung.
Waldwege und Landschaft
Die Wege der Voltes de Lliçà de Vall sind ausgeschildert und für Familien geeignet. Auf den Routen informieren Tafeln über die wichtigsten historischen und natürlichen Sehenswürdigkeiten des Ortes. So gehören neben dem Naturerlebnis auch die Geschichte und die Landschaft von Lliçà de Vall zu den Themen der Wege.
Bei Bosc Codern wird die Waldlandschaft konkreter greifbar: Nördlich der dortigen Häuser liegt ein kleiner Park mit Bänken und einer Quelle. Von diesem Park führen mehrere Wege in den Wald, der hauptsächlich aus Kiefern besteht; außerdem kommen Eichen und Steineichen vor. Für die zweite Phase des Projekts Voltes war in der Umgebung des Bosc Codern ein botanischer Rundweg vorgesehen. Damit unterscheiden sich die ausgeschilderten Voltes-Wege von diesem als Teil einer Projektphase geplanten Rundweg.
Baugeschichte und Eisindustrie
Die Kirche von Lliçà de Vall ist seit 1038 als Pfarrkirche belegt. Die Església de Sant Cristòfol ist eine Kirche des 17. und 18. Jahrhunderts; ihr Innenraum ist spätgotisch, das Portal im Renaissance-Stil. An der Apsis befindet sich ein Wandgemälde, das der argentinische Künstler Raul Capitani Blanchart 1979 schuf. Auch Can Coll gehört zur Kulturgeschichte des Ortes: Der spanische Staat erklärte es 1949 zum „Bien Cultural de Interès Nacional“ (BCIN).
Ein am 9. Juni 2026 veröffentlichtes Programm für geführte Besuche erwähnt zudem Gemälde des kubistischen Künstlers Maties Palau Ferré in der Kapelle von Can Coll. Am Fluss Tenes entwickelte sich eine bedeutende Eisindustrie. Die Pous de glaç de Can Gurri bestehen aus zwei Eisgruben auf einer Flussterrasse des Tenes. Eines der Eishäuser von Can Gurri wurde restauriert und durch einen innen verlaufenden Steg für Besichtigungen hergerichtet.
Die Festa del Glaç findet am letzten Oktoberwochenende rund um die beiden Eishäuser von Can Gurri statt. Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Ereignis abstimmen möchten, prüfen Sie vorab das Programm des jeweiligen Jahres. So stehen in Lliçà de Vall mehrere Aspekte der Eisgeschichte nebeneinander: die frühere Industrie am Tenes, die Eisgruben und das Fest an den Eishäusern.
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