Zum Inhalt

Saldes: Wanderwege, Bergblicke und Kulturerbe

Unterkünfte in Saldes

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Saldes verbindet Wanderwege am Pedraforca mit Aussichtspunkten und historischen Bauwerken. Die Reiseplanung kann daher ganz unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Routen führen durch Berglandschaften, während Kirchen, Burganlagen und frühmittelalterliche Geschichte weitere Themen für den Aufenthalt bieten.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Die Route „Pedraforca pel Coll del Verdet“ beginnt an der Berghütte Refugi Lluís Estasen. Sie ist mit dem Auto vom Mirador de Gresolet oder von einem Punkt unterhalb der Hütte aus erreichbar; markierte Verbindungswege gehören ebenfalls zu dieser Routenführung. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Bergbedingungen.

Für eine andere Orientierung sorgt die Route „Ascensió al Pedraforca des de Saldes“: Sie beginnt und endet am Centre d'Interpretació del Massís del Pedraforca. Die Route „De Saldes a Gresolet“ startet an der Plaça Pedraforca, führt unterhalb des Mirador de Gresolet vorbei und verläuft an Schluchten am Nordhang des Pedraforca entlang. Die Start- und Zielpunkte geben damit einen konkreten Anhaltspunkt, um die Wegbeschreibungen auseinanderzuhalten.

Das Natur-Itinerar von Palomera gliedert sich in drei Routen: „Riera Salada“, „Bosc de Palomera“ und „Fauna de Palomera“. Entlang des gesamten Itinerars stehen Informationstafeln zur Umgebung und zu den Auswirkungen der menschlichen Ressourcennutzung; außerdem gehören Aussichtspunkte und Hängebrücken dazu. Andere lineare Wege setzen jeweils eigene landschaftliche Akzente: Einer führt von einem restaurierten Tagebau zum Prat del Reu am Fuß des Pollegó Inferior und nähert sich der Südwand des Massivs. Ein weiterer verläuft vom Santuari de Gresolet durch den Torrent de les Mulleres zum Collell und führt an großen Buchen und Tannen vorbei.

Aussichtspunkte und Berglandschaft

Das Castell de Saldes wurde im 11. Jahrhundert auf einer Felsklippe am Fuß des Pedraforca errichtet. Von dort reicht der Blick über das Tal des Flusses Saldes, den Cadí, den Pedraforca und die Serra d'Ensija. Der Mirador de Gresolet bietet eine andere Perspektive: Seine Aussichtsbalkone liegen auf einer Felsklippe am Fuß des Pedraforca und blicken auf den Berg, die Serra d'Ensija sowie den östlichen Teil der Cadí-Gebirgskette. Auch von Gresolet aus ist die Nordwand des Pedraforca zu sehen.

Der Wald von Gresolet und der Pedraforca gehören zum 1983 gegründeten Parc Natural del Cadí-Moixeró. Eine Route zu den monumentalen Bäumen des Gresolet-Tals führt zu den besser zugänglichen Exemplaren in den Tälern Molleres und Gresolet. Die Avet de les Molleres de Gresolet steht auf 1.630 Metern und gilt als eine der höchsten Tannen Kataloniens. Der Zugang zum Mirador de Gresolet wurde für Menschen mit eingeschränkter Mobilität angepasst; prüfen Sie vor dem Besuch, ob die konkrete Zugangssituation Ihren Bedürfnissen entspricht.

Ortsbild und Geschichte

Die Església Sant Martí de Saldes steht im Zentrum des Ortskerns. Ihr rechteckiger Bau hat drei Schiffe. In Feners ist die mittelalterliche Struktur trotz späterer Umbauten erhalten geblieben; der Ort ist seit 1289 urkundlich belegt. Zwei parallele Häuserreihen bilden seine Anlage, und die Außenmauern der Häuser dienten als Befestigungsmauern.

Anzeige

Auch das Kloster Sant Sebastià del Sull hat eine frühe Geschichte: Es wurde Ende des 9. Jahrhunderts als Rückzugsort für den Priester Daniel errichtet. Das Kloster liegt fünf Kilometer von Saldes entfernt. Der Weg führt über die Forststraße in Richtung Gresolet und über eine Abzweigung nach rechts nahe der Berghütte Refugi Cal Ferrer. Da sich Straßenverhältnisse ändern können, prüfen Sie sie vor der Fahrt.

Das Dolmen de Molers liegt auf 1.225 Metern im Gemeindegebiet von Saldes, nahe Molers und wenige Meter von der Straße von Maçaners nach Sales entfernt. Der Zugangsweg beginnt neben dem Kreuz von Cal Xisquet an der Straße de l'Obaga. Beim Santuari de Gresolet stammen das heutige Gebäude und die benachbarte Herberge aus dem 17. Jahrhundert. Im Santuari wird seit 1959 eine gut erhaltene, 55 Zentimeter hohe polychrome Holzfigur der gekrönten und auf einem Thron sitzenden Mare de Déu de Gresolet aufbewahrt; sie stammt aus dem 13. Jahrhundert.

Ausstellungen und saisonale Erlebnisse

Das Centre d'Interpretació del Massís del Pedraforca i de la Mineria de Saldes widmet dem Pedraforca-Massiv eine ständige Ausstellung mit zwölf hinterleuchteten Informationstafeln zu Fauna, Flora und Geologie. Das Centre Astronòmic del Pedraforca verfügt über ein astronomisches Teleskop, ein Sonnenteleskop und ein digitales Planetarium.

Bei TULIPMANIA können Sie an geführten Besichtigungen des Blumenanbaugeländes teilnehmen und einen Blumenstrauß direkt auf dem Feld pflücken. Die Tulpensaison liegt im Frühjahr, die Dahliensaison im Sommer und Herbst. Saisonbetrieb und Workshop-Angebote können variieren; prüfen Sie daher vorab, ob die geplanten Termine passen. Angeboten werden Workshops zum Pflanzen saisonaler Blumenzwiebeln sowie eine Astronomie-Aktivität zwischen den Tulpen.

Weitere Reiseziele entdecken: Argentona, Sant Pere De Ribes, Prats de Lluçanès, Canoves, Capolat, Montseny, Sant Pere Sallavinera, Centelles.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Barcelona.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.