Zum Inhalt

San Juan De La Rambla: Küstenwege, Natur und Geschichte

Unterkünfte in San Juan De La Rambla

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

San Juan De La Rambla verbindet markante Küstenlandschaften mit Wanderwegen, geschützten Naturgebieten und historischen Bauwerken. Für die Wahl des Reiseziels lohnt sich ein Blick darauf, welche dieser Seiten Sie besonders interessiert: ein Gezeitentümpel am Ortskern, ein natürlicher Kieselstrand, Wege mit Meerblick oder Architektur mit Wurzeln in mehreren Jahrhunderten.

Küste und Badebereiche

Charco de La Laja ist ein Gezeitentümpel am Küstenrand des Ortskerns. Er ist über den heutigen Abstiegspfad erreichbar und als Badebereich ausgewiesen. Prüfen Sie vor dem Baden die örtlichen Bedingungen. Playa de Las Aguas unterscheidet sich davon durch ihren natürlichen Kieselstrand; eine Promenade lädt dort zum Spazierengehen und Ausruhen ein. Die beiden Orte stehen damit für unterschiedliche Küstenerlebnisse, ohne dass Strand und Gezeitentümpel dasselbe bieten.

Auch die Bezeichnung Las Aguas umfasst mehr als den einzelnen Strand: Das Küstenviertel ist der wichtigste Bereich der Gemeinde für den Sonnen- und Badetourismus. Wer sich für diesen Schwerpunkt interessiert, kann daher den Strand, die Promenade und das Viertel als jeweils eigene Aspekte der Küste betrachten. Das geomorphologische Umfeld von Charco de La Laja ist vulkanischen Ursprungs. Basaltische Lavaströme und Pyroklasten formten die Landschaft dort.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Camino Risco de las Pencas ist 3,2 Kilometer lang; die Gehzeit beträgt etwa eine Stunde und 30 Minuten. Der Weg hat einen mittleren bis niedrigen Schwierigkeitsgrad und ist mit dem Bus erreichbar. Prüfen Sie diese Routenangaben vor der Abfahrt vor Ort. Der Weg beginnt am Mirador Fuente del Rey und bietet Panoramablicke auf den oberen Teil der Gemeinde. Historisch war er die einzige mit Tieren nutzbare Zugangsroute von San Juan De La Rambla nach La Vera.

Beim Sendero Las Aguas stehen andere Wegmerkmale im Vordergrund: Er verläuft auf einem Erd- und Steinweg entlang der Küstenplattform und dient zugleich als Aussichtspunkt auf das Meer. Der Weg endet am Barranco de Ruiz; von dort lässt sich die Mündung der Schlucht betrachten. So unterscheiden sich die beschriebenen Routen konkret: Beim Camino Risco de las Pencas sind Länge, ungefähre Dauer, Schwierigkeitsgrad und Busanbindung angegeben, während die Beschreibung des Sendero Las Aguas seinen Untergrund, die Küstenlage und den Blick auf das Meer hervorhebt.

Geschützte Landschaft und Natur

Das geschützte Landschaftsgebiet Los Campeches, Tigaiga y Ruiz erstreckt sich über Los Realejos und San Juan De La Rambla. Es reicht vom Meeresspiegel bis auf 1.300 Meter und umfasst den Barranco de Ruiz. Dieser ist wegen erhaltener Reste von Lorbeerwald, thermophilen Wäldern und Felsgemeinschaften als Sitio de Interés Científico ausgewiesen. Die Schutzgebietsbezeichnungen und die beschriebenen Naturmerkmale geben der Landschaft eine eigene Dimension neben Strand und Ortsbild.

Anzeige

Auch die Tierwelt des Barranco de Ruiz gehört zu diesem Naturbild: Dort kommen die Lorbeertauben Paloma Turqué und Paloma Rabiche sowie der Grüne Laubfrosch vor. Für Ihre Reiseentscheidung bietet sich ein einfacher Vergleich an: Die Küstenorte setzen andere Akzente als die geschützte Landschaft, die vom Meeresspiegel bis in höhere Lagen reicht.

Historisches Ortsbild und Bauwerke

Die Villa San Juan de la Rambla wurde 1993 als historisches Ensemble und Bien de Interés Cultural anerkannt. Davon zu unterscheiden ist die archäologische Zone Acantilados de San Juan de La Rambla mit den Hängen der Schluchten Chaurera und Ruiz; sie ist seit der Erklärung von 2008 als Bien de Interés Cultural geschützt. Im Ort gibt es außerdem typische kanarische Bauten aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Die Iglesia de San Juan Bautista hat eine Geschichte, die in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts zurückreicht. Zu ihren baulichen Merkmalen zählen zwei Schiffe, zwei steinerne Bögen an der Fassade und ein steinerner Turm. Bei der Casa de Piedra treffen ein anderes Alter und eine andere Gestaltung zusammen: José Domínguez errichtete das Gebäude im 19. Jahrhundert; die Fassade ist neoklassizistisch und mit Ignimbritgestein aus der Cantera de San Juan verkleidet.

Auch die Ermita de Ntra. Sra. del Rosario geht auf das 17. Jahrhundert zurück. Zu ihren beschriebenen Details gehören ein kleiner Chor, eine Kanzel, ein Bildnis der Jungfrau vom Rosenkranz und ein steinerner Glockengiebel. Zusammen zeigen diese Bauwerke verschiedene Facetten der örtlichen Geschichte und Architektur, von der kirchlichen Baugeschichte bis zum Material einer einzelnen Fassade. So können Sie die historische Seite des Reiseziels neben Küste, Wanderwegen und Naturgebieten in Ihre Suche nach einem Aufenthalt einbeziehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Aguas, Teno, El Bailadero, Costa Adeje, Los Carrizales, Trevejos, Chamorga, Guaza.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Teneriffa.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.