Malpais: Wanderweg, Landschaft und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Malpais
Malpaís verbindet den lokalen Wanderweg SL-TF 294.1 El Moralito mit einem vulkanisch geprägten Landschaftsbild, zu dem Waldgebiete und trocken bewirtschaftete Anbauflächen gehören. Auch die Kirche Iglesia de San Antonio de Padua, eine jährlich geehrte Tradition und bauliche Überreste bieten konkrete kulturelle Anknüpfungspunkte.
Wandern und Anreise
Der lokale Wanderweg SL-TF 294.1 El Moralito beginnt an der Iglesia de San Antonio de Padua in Malpaís. Der Zugang zum Start befindet sich an der Parroquia San Antonio, Calle San Antonio 67, Malpaís, Candelaria. Prüfen Sie vor der Abfahrt die örtlichen Bedingungen.
Die Linie 4 verbindet das Zentrum von Candelaria mit Las Cuevecitas/Malpaís. Prüfen Sie den Fahrplan vor der Fahrt, wenn Sie diese Verbindung für Ihre Anreise einplanen.
Landschaft und Schutzgebiete
Der Landschaftscharakter von Malpaís ist vulkanisch geprägt; daneben bestehen Waldgebiete und trocken bewirtschaftete Anbauflächen. Eine kommunale Diagnose aus 2021 beschreibt, dass ein großer Teil des Naturraums von Malpaís in den Naturpark Parque Natural de la Corona Forestal, die geschützte Landschaft Paisaje Protegido de las Siete Lomas und den öffentlichen Wald Monte de Utilidad Pública Chivisaya einbezogen ist. Prüfen Sie vor einem Besuch die örtlichen Zugangsbedingungen.
In der Umgebung von Malpaís liegt außerdem Malpaís de Güímar, das als besonderes Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Es ist ein nahe gelegener, eigenständig benannter Bezugspunkt neben den Landschaftsbezügen für den Naturraum von Malpaís. Die drei Gebietstypen unterscheiden sich: Naturpark, geschützte Landschaft und öffentlicher Wald.
Kirche und historische Spuren
Die Kirche Iglesia de San Antonio de Padua liegt im Ortsteil Malpaís und wurde 1962 erbaut. Das Bildnis des heiligen Antonius von Padua wird jedes Jahr während der nach ihm benannten Feste geehrt. Das Baujahr ordnet die Kirche zeitlich ein; die Ehrung verweist auf eine jährlich wiederkehrende religiöse Tradition.
In Charca del Pino befinden sich die Überreste eines alten Hauses neben einer Tenne und einem Steinofen. Eine Tenne ist ein Dreschplatz; zusammen mit dem Steinofen ergänzt sie die Hausreste um zwei klar benannte bauliche Details. Anders als beim Kirchenbau steht hier die Nachbarschaft dieser Elemente im Vordergrund. Beim Dreschen werden die Körner aus den Ähren gelöst und von den Halmen getrennt.
Ein weiterer historischer Bezug führt nach Arafo: Die Dominikaner besaßen dort bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts unter anderem das Anwesen „los Cuchillo en el Malpaís“. Die Zeitangaben zeigen unterschiedliche Maßstäbe: ein festes Baujahr für die Kirche und eine Besitzgeschichte in Arafo, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts reicht.
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