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Benchijigua zwischen Schluchten und Kulturerbe

Unterkünfte in Benchijigua

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Benchijigua lässt sich über seine geschützte Schluchtenlandschaft, Wanderrouten und das ländliche Erbe des Weilers kennenlernen. Aussichtspunkte, geologische Formen und historische Spuren geben dem Ziel unterschiedliche Akzente. Wer nach Hotels für Benchijigua sucht, kann diese Schwerpunkte in die eigene Reiseplanung einbeziehen.

Schutzgebiet und Aussichtspunkte

Die Reserva Natural Integral de Benchijigua überschneidet sich teilweise mit der peripheren Schutzzone des Nationalparks Garajonay und bildet das Quellgebiet des Barranco de Santiago. Im Schutzgebiet gibt es eine hohe Konzentration endemischer und gefährdeter, vielfach geschützter Arten. Dazu gehören Tajora (Sideritis marmorea), Taginaste (Echium acanthocarpum) und Siempreviva (Limonium redivivum).

Die Klippen und der Vulkanschlot von Agando sind charakteristische geomorphologische Elemente des Landschaftsbilds der Reserva Natural Integral de Benchijigua und von besonderem Interesse. Vom Mirador de Agando aus bieten sich Ausblicke auf Benchijigua und den markanten Felskörper des Roque de Agando. Am Mirador de Tajaqué sehen Sie den Barranco de Benchijigua und in der Ferne Playa de Santiago.

Routen durch die Landschaft

Die Rundroute 16 Pajarito–Ajugal–Pajarito verläuft am südlichen Rand des Nationalparks Garajonay entlang. Sie bietet Ausblicke auf die Schluchten von Benchijigua und Imada und veranschaulicht, wie Erosion die Landschaft geformt hat. Auch die vorherrschende Geologie des Parks wird dabei anschaulich: Sie besteht aus horizontal geschichteten basaltischen Lavaströmen.

Die Route Los Roques–Benchijigua–Playa de Santiago durchquert den Barranco de Benchijigua. Ihre geschätzte Gehzeit beträgt 4 Stunden und 30 Minuten. Auf dem Abstieg prägen Steinmauern, alte Anbauterrassen, Palmen und durch Erosion geformte vulkanische Formationen die Landschaft. Auf der Route liegt der heute nicht mehr genutzte, teilweise verfallene Weiler Benchijigua, der früher zu den bedeutendsten ländlichen Siedlungen der Gegend gehörte.

Anders angelegt ist die Route Pastrana–Benchijigua–Imada–Barranco de Guarimiar: Dieser Rundweg beginnt am Barranco de Santiago, führt in Richtung der alten Weiler Pastrana und Benchijigua und steigt bis nach Imada an. Zurück geht es über den Barranco de Guarimiar und den Pass El Rumbazo. Die Route verläuft auf einem alten, an den Fels angepassten Saumpfad mit Serpentinen, gepflasterten Abschnitten und Stützmauern.

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Spuren des ländlichen Lebens

Eine große Tenne befindet sich im Zentrum von Benchijigua. Neben ihr steht die Einsiedelei San Juan Bautista. Ihre Patrone waren die Grafen von La Gomera, die Herren der Insel. Am Eingang des Weilers stehen Wasserverteiler, über die früher das Quellwasser des Barrancos auf die Anbauflächen verteilt wurde. Zusammen mit den alten Terrassen und Mauern geben diese Elemente Einblick in die ländliche Geschichte des Ortes.

Die Routen unterscheiden sich in ihren beschriebenen Merkmalen: Bei Los Roques ist eine geschätzte Gehzeit angegeben; bei der Pastrana-Route stehen Rundwegführung, Saumpfad und Rückweg über den Barranco de Guarimiar im Vordergrund. Für die Wanderung durch den Barranco de Benchijigua werden geeignetes Schuhwerk und Sonnenschutz empfohlen.

Zugang und Reiseplanung

Eine Gemeindestraße vom Ortsteil Las Toscas ermöglicht den Zugang zu den Weilern Lo del Gato und Benchijigua. Das Zentrum des Weilers Benchijigua mit seiner großen Tenne ist über die Hangseite des Barrancos mit einem Fahrzeug erreichbar. Diese Angaben beschreiben unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten: Die Gemeindestraße führt zu beiden Weilern, während sich die Fahrzeugangabe auf das Zentrum von Benchijigua mit der Tenne bezieht.

Bei der Reiseplanung können Sie Natur, Wandern und ländliches Erbe als unterschiedliche Schwerpunkte berücksichtigen. Die Aussichtspunkte und das Schutzgebiet rücken die Landschaft in den Vordergrund; die Wege verbinden Schluchtenblicke mit geologischen Formen und historischen Spuren. Tenne, Einsiedelei und Wasserverteiler ergänzen diese Perspektive um Zeugnisse des früheren Lebens im Weiler.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: San Sebastián De La Gomera.

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