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As Pontes De García Rodríguez: See, Wege und Industriekultur

Unterkünfte in As Pontes De García Rodríguez

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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As Pontes De García Rodríguez verbindet die Landschaft am Lago de As Pontes mit einer vielschichtigen Industriegeschichte. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: Wege am Wasser und durch Wälder, Zeugnisse des Bergbaus oder historische Bauwerke. Die beschriebenen Strecken unterscheiden sich deutlich in Länge und Thema.

See und Wege im Vergleich

Der Lago de As Pontes ist 5 km lang, 2 km breit und hat einen Umfang von 18 km. Fast die Hälfte seines Ufers ist als öffentlich zugängliche Promenade ausgebaut. Am Strand Playa del Lago de As Pontes können Sie Wassersportarten ausüben; rund um den Strand gibt es außerdem Wanderwege. So stehen Aktivitäten auf dem Wasser und Wege am See nebeneinander, ohne dass dafür dieselbe Route gewählt werden muss.

Die Senda de la Memoria ist ein 8,3 km langer Weg rund um den See, der zu Fuß oder mit dem Fahrrad genutzt werden kann. Motorisierte Fahrzeuge sind nicht erlaubt. Informationstafeln erinnern an Menschen, Siedlungen und Pfarreien, die während des Kohleabbaus verschwanden. In Espiñaredo umfasst die Strecke ein Vogelbeobachtungsobservatorium und bietet Ausblicke auf den Lago de As Pontes. Da die örtliche Situation des Observatoriums vor der Anreise geprüft werden sollte, planen Sie diesen Stopp am besten mit einer aktuellen Auskunft.

Eine längere Wanderoption ist der PR-G 147 As Fragas da Ribeira e do Lostegal: Der Rundweg ist 19 km lang und beginnt im Parque da Fraga im Ortskern, am Übergang über den Eume. Er führt durch dichte Eichen-, Stechpalmen- und Lorbeerwälder, bevor er den Stausee erreicht. Im Vergleich dazu ist die Senda de la Memoria kürzer und auf den Lago ausgerichtet. Die Senda de la Calvo Sotelo ist mit 1,6 km nochmals kürzer; sechs Informationstafeln erläutern dort die Industrialisierung seit Beginn des 20. Jahrhunderts am Ufer des Eume.

Industriegeschichte und Ortsbild

Mehrere Ausstellungen beleuchten verschiedene Seiten der lokalen Geschichte. Das Museo Etnográfico Monte Caxado zeigt auf zwei Etagen eine Dauerausstellung mit Alltagsgegenständen und Objekten aus früheren Berufen in As Pontes sowie Fotografien, Dokumenten, Audios und Videos. Im Centro Expositivo de la Maquinaria Minera de As Pontes, kurz CEMAM, stehen Maschinen im Mittelpunkt, die beim Kohleabbau in As Pontes eingesetzt wurden. Das Centro de Interpretación „A Mina“ vermittelt die Geschichte der Braunkohlelagerstätte von ihren Ursprüngen bis zur Gegenwart anhand grafischer und audiovisueller Dokumente sowie interpretativer Tafeln.

Auch das Poblado de As Veigas erzählt von der Entwicklung des Ortes. Das Viertel umfasst 230 Wohnungen auf 27 Hektar und wurde zwischen 1946 und 1962 in mehreren Bauphasen errichtet, um 1.500 Einwohner aufzunehmen. Es war als eigenständiges Viertel mit Schulen, Krankenstation, Laden, Kirche sowie Sport- und Freizeiteinrichtungen angelegt. Einen anderen historischen Ausgangspunkt hat das Casco Histórico de A Vila: Es entstand aus einer mittelalterlichen Siedlung am Fuß des Eume.

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Brücken, Mühlen und Wasserfälle

Die Ponte de García Rodríguez wurde im 15. Jahrhundert von García Rodríguez de Valcárcel in Auftrag gegeben. Ihr größerer linker Bogen ist gotisch und hat eine Spannweite von etwa 9 m; rechts befindet sich ein kleinerer Rundbogen. Die mittelalterliche Puente Romana über den Chamoselo wurde vermutlich um das 14. Jahrhundert errichtet. Sie besitzt einen Rundbogen und eine schlichte Mauer aus Schiefermauerwerk. Die Ponte de la Piedra wiederum wurde in den 1970er-Jahren wegen des Kohleabbaus an ihren heutigen Standort versetzt. Heute ermöglicht sie über den Brixeo den Zugang zum Parque Vila de Lesneven.

Auch ehemalige Wasserkraft und Mühlen gehören zum baulichen Erbe. Der Molino de Alende stammt aus dem Jahr 1805; sein wasserbetriebener Mechanismus sowie der Damm und der Kanal, die ihn mit Wasser versorgten, sind erhalten. Der Molino Fábrica de la Luz war das erste Elektrizitätswerk von As Pontes. Die Firma Prieto y Compañía errichtete es 1906; zur Stromerzeugung nutzte es die Wasserkraft des Eume.

Zu den Naturzielen zählen die Cascadas de Somede, eine Reihe von Wasserfällen am Rego dos Campos in einem einheimischen Waldgebiet mit mehreren Mühlen. Die Cascadas de As Painceiras de Bermui bestehen aus zwei Wasserfällen mit einer Fallhöhe von 10 beziehungsweise 12 m. Sie liegen in einem gut erhaltenen einheimischen Waldgebiet im Eume-Canyon; der höhere Wasserfall ist nicht leicht zugänglich. Vom Mirador Monte Caxado aus blicken Sie auf die umliegenden Landschaften. Bei klarer Sicht sind im Westen die Sisargas-Inseln zu sehen.

Feste und Termine

Für die Reiseplanung kann auch der Veranstaltungskalender eine Rolle spielen. Die Feria de As Pontes findet am 1. und 15. jedes Monats statt. Die Feira do Grelo ist für den Karnevalssonntag angesetzt, die Feira de Fungos e Cogomelos für das Wochenende vor Allerseelen. Die Capilla de San Vicente de Pontoibo ist mit der jährlich am 22. Januar stattfindenden Romería de San Vicente verbunden, zu der eine Versteigerung und ein Fest gehören. Da sich Veranstaltungstermine und jährliche Abläufe unterscheiden können, prüfen Sie die konkreten Daten vor Ihrer Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Cruces, Os Fornos, Cesuras, Miñortos, Curtis, Ouces, Monfero, Vachao.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Coruña.

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